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Links: Märchen, Mythen und Geschichte sind im Weserbergland bis heute lebendig. Per Fahrrad von einem Ziel zum nächsten: Die zahlreichen Bauten der Weser-Renaissance ermöglichen ein Schlösser-Hopping der besonderen Art. Mitte: Schloss Hämelschenburg. Fotos: djd/Weserbergland Tourismus e.V./Familie Koseck Dornroeschenschloß Sababurg (Bild links)


Schlösser-Hopping im Weserbergland

Eine Zeitreise in die Epoche der
Weser-Renaissance unternehmen


(djd/pt). Einmal Schlossherr sein, auf den Spuren des Lügenbarons Münchhausen wandeln oder sich in verwunschenen Gemäuern den Grimmschen Märchenfiguren wie Dornröschen ganz nah fühlen: Kaum eine andere Region weist so viele Burgen und Schlossanlagen in direkter Nachbarschaft auf, wie das Weserbergland. Vor allem die Epoche der Renaissance hat hier deutlich sichtbare Spuren hinterlassen. Die Anlagen sind sehr gut erhalten und ermöglichen so spannende Zeitreisen - gleichsam beim "Schlösser-Hopping" von einer Station zur nächsten.

Mythen und Märchen

Von besonderem Ruf ist bis heute beispielsweise Schloss Fürstenberg: In einer der ältesten Porzellanmanufakturen Europas dreht sich alles um das "Weiße Gold von der Weser". Seit 1747 werden hier feine Arbeiten, erkennbar am blauen "F", hergestellt. Typisch für die Bauweise der Weser-Renaissance ist ebenfalls das Schloss Bevern, das Anfang des 17. Jahrhunderts von Statius von Münchhausen erbaut wurde. Um Mythen und Märchen dreht sich vieles auf der Sababurg, die auch als Dornröschenschloss Berühmtheit erlangte. Die prächtigen, gut erhaltenen Schlösser Bad Pyrmont, Corvey, Hämelschenburg und Bückeburg mit seiner Fürstlichen Hofreitschule sind ebenso typisch für die Epoche wie Burg Polle, die sogenannte Aschenputtelburg, deren Ruine heute weite Blicke über die Landschaft ermöglicht.

An Land und auf dem Wasser

Das Tempo der Entdeckungen gibt der Urlauber selbst vor: Ob für einen Tagesausflug, ein verlängertes Wochenende oder eine einwöchige Schlössertour gibt es alle Möglichkeiten. Mit dem eigenen Auto kann man in kurzer Zeit viele Bauten der Weser-Renaissance erkunden, aber auch per Fahrrad sind viele Anlagen gut zu erreichen. Und nicht fehlen darf natürlich eine Fahrt auf dem Fluss, der der Region ihren Namen gibt: Eine Schifffahrt auf der Weser eröffnet neue Perspektiven auf die Landschaft und die geschichtsträchtigen Bauten. Unter www.weserbergland-tourismus.de gibt es viele Anregungen für die eigene Reiseplanung - ebenso wie viele Informationen zu Festen, Veranstaltungen und Kulturereignissen auf den Schlössern.


Auf dem Weg zum Weltkulturerbe

Die Renaissance ist im Weserbergland mit seinen zahlreichen Schlössern und Burgen bis heute erlebbar geblieben. Zu den herausragenden Zielen beim Schlösser-Hopping zählt die Anlage Corvey bei Höxter. Das fast 1.200-jährige Westwerk, die barocke Abteikirche und die Schlossanlage mit der bedeutenden Fürstlichen Bibliothek, in der Hoffmann von Fallersleben als Bibliothekar wirkte, bilden ein einmaliges Ensemble. So ist es kein Wunder, dass Corvey auf der Vorschlagsliste zum Unesco-Weltkulturerbe steht - eine Entscheidung wird für das Jahr 2014 erwartet.

Reisebericht Weserradweg


Typisch für die Epoche der Weser-Renaissance: Das Schloss Bevern, das in diesem Jahr 400-jähriges Jubiläum feiert und Ort vieler Kultur-Veranstaltungen und Feste ist.
Foto: djd/Weserbergland Tourismus e.V.

Verwunschen präsentiert sich die Sababurg, die im Volksmund "Dornröschenschloss" genannt wird.
Foto: djd/Weserbergland Tourismus e.V./Familie Koseck Dornroeschenschloß Sababurg

Bis heute dreht sich im Schloss Fürstenberg alles um das "Weiße Gold", edles Porzellan, das hier hergestellt wird.
Foto: djd/Weserbergland Tourismus e.V./Porzellanmanufaktur Fürstenberg

Schloss Corvey, bei Höxter gelegen, steht auf der Vorschlagsliste für das Unesco-Weltkulturerbe.
Foto: djd/Weserbergland Tourismus e.V./Tourist-Information Höxter

 

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