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Autor: Dieter Hurcks Copyright 9/2016

Von der Weser bis zur Pader. 
Zum großen Teil entlang von Bahnstrecken, aktiven wie stillgelegten, verläuft der Bahnradweg Weser-Lippe. Die 2001 in Betrieb genommene Route verbindet über rund 300 km Bremen mit Paderborn und kann gut im Anschluss an den Radweg Vom Teufelsmoor zum Wattenmeer gefahren werden. Ein Erfahrungsbericht. Video YouTube

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Bahnradweg Weser-Lippe

Von Bremen/Hbf. bis Paderborn Hbf.
 
Nach der Radtour "Vom Teufelsmoor zum Wattenmeer", die in Bremen beginnt und endet, kann man gleich noch dreihundert Kilometerdranhängen und auf dem Bahnradweg Weser-Lippe bis nach Paderborn weiterradeln. Eine abwechslungsreiche Strecke vom flachen Norden bis zu den Höhen von Teutoburger Wald und Eggegebirge.

 

Die offiziell "BahnRadRoute Weser-Lippe" geschriebene, 2001 eröffnete Tour führt von Bremen bis Paderborn und verbindet - je nach gewählter Variante über etwa 300 bis 340 Kilometer die Region Diepholz, den Mühlenkreis Minden-Lübbecke, das Ravensberger Land und das Lipperland mit dem Paderborner Land. Sie ist nach der "BahnRadRoute Teuto-Senne" die zweite dieser Art in Deutschland.

Das Besondere ist, dass man von jedem Punkt der Route schnell einen Bahnhof der Weser-Hase-Bahn (Bremen-Osnabrück), der Ravensberger Bahn (Rahden-Bielefeld), des Lipperländer (Bielefeld-Lemgo) oder der Ostwestfalen-Bahn (Bielefeld-Detmold-Paderborn) erreichen kann. "Hin mit dem Rad - zurück mit der Bahn oder umgekehrt", so lautet die Devise auch auf der BahnRadRoute Weser-Lippe. Dadurch wird eine flexible Tourenplanung möglich.
Zudem kann bei Pannen, Wetterüberraschungen oder wenn es einfach zu gemütlich im Biergarten war, die Rückfahrt problemlos mit der Bahn erfolgen, denn der nächste Bahnhof ist stets nur wenige Kilometer entfernt. Lesen Sie den Bericht über eine Tour Ende August 2016.  

Start in Bremen

Bahnankunft Bremen Hauptbahnhof kurz vor 10 Uhr. Gleich links vor dem Haupteingang steht der erste Radwegweiser auf den „Bahnradweg Weser-Lippe“, wie der Titel des verwendeten BVA-Radwegweisers von 2008 heißt. Die Tour lässt sich optimal an den Radweg „Vom Teufelsmoor zum Wattenmeer“ anschließen, der am nördlichen Bahnhofseingang beginnt und endet .

Werdersee

Die Route verläuft zunächst durch die Innenstadt Bremens, vorbei an der prächtigen Herdentorswallmühle – auch Herdentorsmühle, zumeist aber Mühle am Wall genannt, zum Domhof. Anschließend quert der Radweg die Weser auf der Wilhelm-Kaiser-Brücke, zweigt am anderen Ufer umgehend links ab und verläuft dann südostwärts vorbei an Obervieland/Arsten. Dort weist ein Schild auf die „Revitalisierung der Ochtum“ hin, in die bei Sudwehe die Hache mündet. Vom anderen Ufer der Weser grüßt das Weserstadion herüber. Erstklassige Wege! Hinterm Werdersee, über den gerade ein Jet zum Landeanflug ansetzt, verlassen wir die Weser.

Nach Sulingen über Bassum

Bei der Unterführung der Bundesstraße 6 und neben der A1 wird es nochmal furchtbar laut, ehe uns das flache Wiesenland der Leester Marsch einfängt. In Leeste muss ich wegen eines kräftigen Regenschauers (nicht das letzte Mal an diesem Tag) meine Regensachen auspacken. Über Kirchweyhe und Lahausen erreichen mein Pedelec und ich bald Barrien mit seiner restaurierten Wassermühle und bald darauf Syke an der Nordspitze der Niedersächsischen Spargelstraße. Den versteckten Abzweig nach Klein Barrien hatte ich übersehen, aber das Navigationsgerät hat umgehend gewarnt. Es sollte mich auf dieser Tour, wie schon auf vielen anderen, noch öfter vor unnötigen Umwegen bewahren.

Die Niedersächsische Spargelstraße verbindet, wie der Weser-Lippe-Radweg, Syke mit Bassum und Twistringen. Diese Route hatte ich bereits 2003 bei der Erkundung „meines“ Spargelradwegs kennengelernt. Allerdings gab es damals noch keine so umfangreiche Beschilderung wie heute. Am Ende der Syker Fußgängerzone, direkt gegenüber dem im Fachwerksteil erbauten Kreishaus, bietet die Fleischerei Stoffregen - mit Außenbewirtung und Selbstbedienung - zünftige Mahlzeiten recht preiswert an. Unter den Füßen rauscht das Wasser der Hache. "Bruchhausen-Vilsen 20,2 km" steht auf dem nahen Wegweiser. Aber das ist jetzt nicht mein Ziel. Wer Zeit hat, sollte allein wegen des hübschen Ortes am Spargelradweg und der Museums-Eisenbahn einen Ausflug dorthin unternehmen. Infos: www.bruchhausen-vilsen.de

Hinter Syke in Richtung Bassum durchqueren wir, zunächst ein Stück auf einem Schotterweg neben einer Eisenbahnstrecke, das Waldgebiet Westermark. Radwanderkarte und realer Streckenverlauf weichen hier erstmals voneinander ab, was später noch einige Male vorkommen sollte.

Nach 46 km habe ich das Stift Bassum erreicht. In der Gegend sorgt die Hohe Geest, die sich bis an die Weser heranzieht, für die ersten Steigungen auf dieser Tour. Tief eingegrabene Gewässer bieten allerdings auch besondere landschaftliche Reize. Das adelige Damenstift Bassums in einem Fachwerkbau aus dem 18. Jahrhundert lohnt ebenso einen kurzen Abstecher wie das im Wald versteckt liegende Seminar- und Tagungshaus des Kreises Diepholz, die Freudenburg, ein malerisches Ensemble aus Natur und Fachwerk.

Mehr über Bassum: Im Osten des Naturparks "Wildeshauser Geest" liegt der uralte Stiftsort Bassum. Hier gründete im Jahre 858 der Heilige Ansgar, Erzbischof von Bremen und Hamburg, ein Kanonissenstift. Nach der Reformation wurde das Stift in ein adelig-freiweltliches Damenstift umgewandelt. Das Stift in Bassum ist das älteste Mitteleuropas. In dem jüngst restaurierten Kapitelsaal wurden Malereien aus der Rokokozeit freigelegt. Das Wahrzeichen Bassums ist die Stiftskirche, die um 1200 im spätromanischen Stil erbaut und nach dem großen Brand im Jahre 1327 unter Schonung des alten Bestandes als gotische Hallenkirche wieder aufgebaut wurde.

Mitten im Ort Bassum gibt es beim Bäcker Erdbeerkuchen mit Schlagsahne und Kaffee. Da kann niemand widerstehen! Gleich nach dieser Stärkung habe ich Dusel: Als plötzlich Starkregen einsetzt, erscheint hinter der nächsten Kurve ein leerstehender Carport - die Rettung vor der totalen Durchnässung. Nach zehn Minuten ist der Spuk erst einmal vorbei.

Der nächste Ort heißt Twistringen und hebt  sich durch eine komplett mit groben Kopfsteinen gepflasterte Ortsdurchfahrt hervor. Da ist man einfach gezwungen, auf dem Gehweg zu fahren. Auch wenn es ein mittelalterlicher Ort wäre, wäre das heute nicht mehr verständlich. Denn viele solcher Orte schrecken Radler auch nicht mehr ab, indem sie schmale Streifen mit glatter Oberfläche einbauen. Schade drum! So ist Twistringen für Fahrradfahrer nicht empfehlenswert.

Immerhin stellt das Stroh-Museum eine Besonderheit dar. Es dokumentiert die Entwicklung und Geschichte der Strohverarbeitung von ihren Anfängen bis in die Gegenwart.

Südlich von Twistringen, am östlichen Rande der Ortschaft Stöttinghausen, befindet sich eine historische Sehenswürdigkeit: die Hünenburg. Zu sehen ist ein Ringwall mit einem Durchmesser von 80 Metern. Es handelt sich hierbei um die Reste einer frühgeschichtlichen Burganlage aus dem 5. bis 9. Jahrhundert. Der Eingang wurde 2004/2005 rekonstruiert. 61 km der heutigen Tagestour sind geschafft.

Weiter geht die Fahrt auf ruhigen Wegen, wobei kurze Walddurchfahrten für Abwechslung sorgen, nach Neunkirchen und Schwaförden. Von dort radle ich entlang der Autostraße südwärts bis zu meinem kurz vor Sulingen gelegenen Quartier. Knapp 84 km sind per Fahrrad bewältigt. 

 

Solarstadt Sulingen

Die abendliche Stadtbesichtigung erfolgt, wie bei mir meistens, zu Fuß. Die Muskeln müssen schließlich wieder gelockert werden. Im Sportpark steht die Skulptur „Mensch“, am Rande der Innenstadt kann man einige schöne, alte Fachwerkhäuser wie die Kornbrennerei Lüning (daneben der Mühlenhofpark) sowie die Wassermühle am Meierdamm finden. Dort befindet sich auch das älteste Fachwerkhaus der Stadt, in dem an Wochenenden Ausstellungen stattfinden. Gleich gegenüber der St. Nicolai-Kirche steht die Alte Bürgermeisterei.

Sulingen hat knapp 13.000 Einwohner, gehört zum Kreis Diepholz und liegt ebenfalls am Spargelradweg. Quelle und mehr

Fazit: Durchweg gute Wege und Beschilderung, mit Ausnahme der durch Laub verdeckten Schilder. Streckenweise Diskrepanzen zwischen Radwanderkarte und Wegweisung. Der offizielle GPS-Track ist stimmig, weshalb ich ein Navi wie das preisgünstige Teasi, das ich seit mehreren Jahren einsetze, als Begleiter dringend empfehle.

 

Von Sulingen nach Herford

Ein schöner Morgen im Spätsommer. Ich radle durch einen Park im Suletal südwärts, vorbei an zwei gen Himmel gestreckten Händen eines lokalen Künstlers und an einigen Seen. Sulingen gilt als Vorreiter erneuerbarer Energien, was sich in vielen Solaranlagen sowie Windenergieanlagen zeigt. Schon 1989 hat ein Sulinger Bürger die erste Binnenwindkraftanlage Niedersachsens errichtet.

Ich passiere einen Autoschrottplatz, dahinter Sulingens größter Arbeitgeber, die Schuhfabrik Lloyd, und quere dann die Eisenbahntrasse der Güterverkehrsbahn. Hier verlief einst die Bahnstrecke Bassum–Herford, die heute teilweise stillgelegt ist. Ein paar Meter weiter befindet sich das Vorwerk.

Links zur Eisenbahngeschichte

Bei Wikipedia ist zu lesen: „Die Bahnstrecke Rahden-Sulingen wurde am 29. September 1900 eröffnet. 1901 folgte die Strecke Sulingen-Bassum mit Anbindung nach Bremen. Der Ort entwickelte sich zum außen gelegenen Bahnhof. ... Von 1923 bis 1997 war Sulingen durch eine weitere Eisenbahnstrecke, die von Nienburg nach Diepholz führte, ein Eisenbahnkreuzungspunkt. 1994 verließ der letzte Personenzug Sulingen.“
Nienburg-Rahden und Bassum-Herford bei Wikipedia

Große Windparks rechts des Weges wie der Windpark Dillenburg bei Schlahe dominieren die leicht wellige Landschaft, die von Mooren, Wäldern und Landwirtschaft geprägt ist. Im Flecken Barenburg, an der Großen Aue gelegen, suche ich den Weg nach Kirchdorf. Ich fahre dreimal an dem hoch in einem Baum getarnten Radwegweiser vorbei. Ein Mann an der Straße klärt mich schließlich auf: Richtung Freibad! Erst dann sehe ich gegenüber das Hinweisschild nach Loge und Siedenburg.

Also radle ich über Loge nach Kirchdorf, wo mich eine Baustelle dazu zwingt, mangels Umleitungsausschilderung einen eigenen Weg in die Kirchdorfer Heide zu erkunden, eine der größten zusammenhängenden Heideflächen Niedersachsens. Mit Leute Fragen, Karte und Navi finde ich schließlich auch in Kirchdorf den Weg. Bis zum noch blühenden Heidegebiet geht es kurz hinter dem Naturfreibad rechts ab Richtung Kuppendorf und immer aufwärts.

Nächstes Ziel ist Ströhen, das durch seinen Tierpark bekannt ist. Ich mache noch einen Abstecher zum Moorbahnhof mit Draisinenstation und erreiche bald beim „NRW Nordpunkt“ das Bundesland Nordrhein-Westfalen. Hier waren wir ein Jahr zuvor auf der Meerweg-Tour schon einmal. Rund fünf Kilometer weiter muss der Radler sich entscheiden, ob er die Alternativstrecke über Stemwede nutzen will oder die Hauptroute nach Rahden. An dieser Strecke liegt in Preußisch Ströhen eine „Radwanderkirche“, die Immanuel-Kirche. 50 km sind hier an diesem Tag schon geschafft.

 

Nach Herford

Hinter Preußisch Ströhen führt der Weser-Lippe-Radweg zunächst auf der Straße weiter, um dann in die Binnenheide einzubiegen. Hier verläuft auch die Mühlenroute. Anscheinend hat sich die Wegeführung des Weser-Lippe-Radweges in diesem Bereich geändert, denn mein Radwanderführer von 2008 weist hier einen völlig anderen Verlauf aus. Sei's drum. Dem Navi und den Schildern folgend, gelange ich schließlich, ohne recht zu wsissen, wo ich denn nun wirklich lang fahre (wohl auf der Mühlenroute), zur Mühle Wehe, einer typischen hölzernen Bockwindmühle, quere die Kleine Aue und gelange bald zum Museumsbahnhof Rahden.

An dieser Radtour liegen zahlreiche Burgen, Schlösser und Gutshöfe. Informationen dazu gibt es hier:
Burgen und Schlösser im Kreis Minden-Lübbecke

Nach einer kleinen Rahden-Erkundung geht's am Hundeort vorbei südwärts. Ab Sudriede wird es richtig idyllisch. Nach Querung der Osnabrücker Straße und der Großen Aue führt der Weg durch ein Waldgebiet, vorbei am westlich von Espelkamp liegenden Großen Auesee und immer weiter nach Süden. Es geht auf Höhe von Lübbecke über den Mittellandkanal. Nun beginnt die lange Annäherung an das Wiehengebirge, das in der Nähe von Rödinghausen neben einer Bahnlinie zu überqueren ist.

In Bad Holzhausen schaue ich kurz in den Kurpark hinein, ehe ich mich auf den gar nicht mal so steilen Anstieg zum Pass begebe. Links neben den Bahngleisen geht es auf einem schmalen Waldweg über den Kamm. Man könnte auch rechts auf einem Asphaltweg fahren, da beide Wege sich in Strukenhöfen wieder treffen. Von nun an geht es im Zickzack über Muckum nach Bünde. Die Zigarrenstadt hat nicht nur ein Zigarrenraucherdenkmal, sondern auch einen Zigarrenspeicher und ein Museum sowie einige schöne Straßencafés. mehr

Außenstelle und vorrangig Magazin des Tabakmuseums ist der aus rotem Backstein erbaute Tabakspeicher in der Nähe des Bahnhofs. Er ist der einzige in Westfalen verbliebene Tabakspeicher, der noch immer seinem ursprünglichen Zweck dient. Der rote Backsteinbau wurde 1896 von der Bremer Zigarrenfirma Leopold, Engelhard & Biermann erbaut. 1930 hatte der Tabakspeicher zunächst ausgedient und wurde an die Reichsbahn verkauft. Er dient heute wieder als Tabaklager für die Zigarrenfabrik André. Quelle und mehr: Wikipedia  

Von Bünde radle ich parallel der Bahnlinie bis Kirchlengern. Dort schwenkt der Weser-Lippe-Bahnradweg nach Süden. Über Hiddenhausen, wo ich noch einen kurzen Abstecher zum Gut unternehme, führt der Radweg nun, angenehm beschattet, durch viel Grün bis nach Herford

 

Kunstmuseum Marta Herford - Foto: Stadt Herford

Wenn Sie am Anfang der Hansastraße sind und das Schild „Marta“ sehen, dann fahren Sie hin: Es ist nur ein kurzer Weg, der sich wirklich lohnt. Die Marta ist ein von dem weltberühmten Architekten Gehry entworfenes Kunstmuseum. Das besondere an seinem Stil sind die schrägen Wände. Bei Wikipedia erfahren wir: Das Marta Herford ist ein Museum für zeitgenössische Kunst, das auch Verbindungen zu Design und Architektur herstellt. Das Gebäude wurde vom Architekten Frank Gehry entworfen und am 7. Mai 2005 eröffnet. Der ursprüngliche Name MARTa setzte sich aus m für Museum, art = Kunst und a für Ambiente bzw. Architektur zusammen. Seit 2015 trägt das Museum die Bezeichnung Marta. Im Dezember 2014 hat die deutsche Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes (AICA) das Marta zum Museum des Jahres 2014 bestimmt. Quelle und mehr

Ebenfalls anschauen sollte man sich das Wittekinddenkmal. Es erinnert an Widukind ... Bei Wikipedia lesen wir: Widukind (auch Wittekind), aus einem westfälischenAdelsgeschlecht, führte als dux Saxonum, also als „Herzog“ der Sachsen, in den Jahren 777 bis 785 den Widerstand gegen Karl den Großen in den Sachsenkriegen. Die Sachsen unterlagen letztlich den militärisch überlegenen Franken. So wurde der heutige Nordwesten Deutschlands dem Karolingerreich einverleibt und schließlich auch christianisiert.

Widukind wurde 777 anlässlich des Reichstags von Paderborn erstmals erwähnt. Nach seiner Taufe in der Königspfalz Attigny (785) fehlen gesicherte Informationen über sein weiteres Schicksal, während seine Gestalt ins Mythische wuchs und teilweise kultisch verehrt wurde. Das Widukindgrabmal befindet sich in der Stiftskirche zu Enger. Quelle und mehr: Wikipedia

 

Von Herford nach Horn

Von Herford aus soll es an diesem Tag nach Horn-Bad Meinberg gehen. Ein wunderschöner Weg mit Blick auf die Werre, in deren glattem Wasser sich die das Ufer säumenden Bäume spiegeln, bringt mich zügig voran. Am Track finde ich kein Schild, das nach Bad Salzuflen Mitte weist. So bin ich unversehens am Stadtzentrum der nur knapp 10 km von Herford entfernten Bäderstadt vorbeigeradelt, als ich die blaue Brücke über die Werre passiere. Da muss ich wohl gedöst haben. Macht aber nichts, da ich Bad Salzuflen von vielen anderen Touren wie der Wellness-Route (leider inzwischen eingestellt) und dem Werreradweg schon ausführlich kenne. Ein Abstecher zum Stadtkern und in den Kurpark lohnt für alle, die noch nicht dort waren, auf jeden Fall.

Am Ende von Bad Salzuflen, das ich durch einen Grünstreifen entlang der Werre durchquert habe, verlasse ich das Grün neben der Werrebrücke der B 239 leicht bergauf. Hier weist kein Radwegweiser auf die Weser-Lippe-Route hin.

Überhaupt gibt es nun hin und wieder Schilderlücken, so dass ich mein Fahrradnavi ständig mitlaufen lasse. Kurz vor dem Hartigsee finde ich ein paar reife Äpfel gleich neben der Straße, die anscheinend niemand braucht. Schade drum, sie vergammeln zu lassen, da sie einmalig munden. Nach dem See führt der Radweg durch Feld und Wald weiter. Das Museum Ziegelei Lage hat leider geschlossen. Die Route schwenkt nun nach rechts und führt bald direkt neben einer Bahntrasse dahin. Eine reizvolle, leicht wellige Landschaft, wo überall Busch- und Baumgruppen sowie kleine Wäldchen dem Auge einiges bieten, dem Radler Schatten spenden und den Wind bremsen, liegt auf der bisherigen Etappe hinter mir, als ich aus dem Wald in Lage urplötzlich aus dem grünen Werretal wieder dem Straßenverkehr zugeführt werde.

 

Nach Detmold und Horn

Von Lage aus kann man nun gemäß Wegweisung einen Abstecher nach Lemgo unternehmen. Die Stadt hat durchaus einiges zu bieten wie das berühmte Hexenbürgermeisterhaus oder das Junkerhaus und Schloss Brake. All dies haben wir jedoch schon voriges Jahr während unserer Tour auf dem Bahnradweg Hellweg-Weser sowie auf der leider eingestellten Wellness-Radroute besichtigt. Deshalb geht es nun gleich weiter nach Pivitsheide und von dort nach Detmold. Ab Pivitsheide verläuft der Weser-Lippe-Radweg auf der Route des Europaradwegs R1, streift die alte Residenzstadt Detmold (Ausflug zum Schloss, zum Landestheater und der Altstadt empfehlenswert) und führt dann entlang des Lippischen Waldes gen Horn-Bad Meinberg. Auf dem Kamm des Teuroburger Waldes erkennt man bisweilen das Hermannsdenkmal und den Sendemast auf dem Bielstein.

Hinter Berlebeck mit der bekannten Adlerwarte führt der Weser-Lippe-Radweg weiter nach Bad Meinberg und Horn, während der R1 rechts abzweigt und durch eine herrliche, allerdings kräftig ansteigende Landschaft zum 318 m hohen Bärenstein (daneben das schön gelegene gleichnamige Hotel) und zu den Externsteinen führt. Kurz hinter diesem bedeutenden Natur- und Kulturdenkmal treffen sich Weser-Lippe-Radweg und R1 mit weiteren Wege wieder an einer Kreuzung nahe der Brücke der Bundesstraße 1 (Hameln-Paderborn). Von hier aus wollen wir die letzte Etappe unserer Tour nach Paderborn in Angriff nehmen.

 

 

Von Horn nach Paderborn

Über Bad Meinberg, das lippische Staatsbad, habe ich den größeren Teil der rund 17.000 Einwohner zählenden Doppelstadt Horn-Bad Meinberg, das seit 1248 mit Stadtrechten versehene Horn, erreicht. Besonders markant ist hier der stattliche neugotische Bau des Rathauses. Er wurde 1865 bis 1866 erbaut, nachdem der Vorgängerbau zwei Jahre zuvor durch einen Brand zerstört worden war. Ursprünglich zweiflügelig, wurde er 1956 durch rückwärtige Anbauten erweitert. Die als Schaufront ausgebildete Marktseite zeigt zwei Risalite, die von mit Fialen geschmückten Dreiecksgiebeln bekrönt werden. An der zur Mittelstraße hin orientierten Nordostecke befindet sich ein viergeschossiger polygonaler Eckturm, der von einer niedrigen Balustrade abgeschlossen wird. Quelle und mehr

Ebenfalls historisch interessant ist die ehemalige Burg Horn, heute Heimatmuseum. Sie steht, wie es bei Wikipedia heißt, „unmittelbar an der Stadtmauer. Die bestehende Anlage dürfte im Zuge der Stadtgründung entstanden sein und wurde offenbar 1348 ausgebaut. ... Der obere Teil des Turmes, der ursprünglich von einer geschweiften Haube bekrönt war, wurde in späterer Zeit wegen Baufälligkeit abgetragen. Im Zuge der zwischen 1983 und 1989 durchgeführten Restaurierungsmaßnahmen erhielt der Turm wieder seine oberen Geschosse und ein neues Dach. Die ehemalige Burgscheune, ein Putzbau mit Krüppelwalmdach, wurde 1744 erbaut. Quelle und mehr https://de.wikipedia.org/wiki/Horn-Bad_Meinberg

 

Zu den Externsteinen

Von Horn radeln wir, nachdem wir uns vor Ort gestärkt haben, Richtung B1/Paderborn aus der Stadt. Auf dem markierten Randstreifen der Mittelstraße erblicken wir bald den Hinweis auf den Parkplatz für Besucher der Externsteine. Hier haben wir die Möglichkeit, einen Abstecher zu diesem Kultur- und Naturdenkmal zu unternehmen. Nach ungefähr vier Kilometern auf ansteigender Strecke sind wir bei den bizarren Felsformationen.

Zurück rollt es sich ruckzuck, auch wenn die Asphaltdecke inzwischen stellenweise arg ramponiert ist, wieder zurück zum Parkplatz. Hier führt unsere Fahrt zum Zielort Paderborn weiter: Wir queren die Autostraße und erblicken auf der anderen Seite einen Schilderbaum. Dort wird auch auf den Europaradweg R1/D-Route 3 verwiesen, den ich erst im Mai, also vier Monaten zuvor, gefahren bin. Doch dieses Mal folgen wir dem blau-weißen Schild des Weser-Lippe-Radwegs, das nach Altenbeken und Feldrom weist. Auch die Westfälische Fürstenroute verläuft hier.

Die folgende Passage fordert dem Radler einiges ab, nicht nur wegen der Steigungen. Der Weg besteht zu einem erklecklichen Teil, vor allem hinter Kempen, aus eingefahrenen Schottersteinen. Man sollte also behutsam radeln, um sich keinen Plattfuß einzufangen. Besonders bei zu geringem Luftdruck kann sonst ein solch spitzer Stein schon mal bis zur Felge durchschlagen. Landschaftlich ist die Walddurchfahrt allerdings eine Wonne. Um das richtig zu genießen, sollte man hin und wieder anhalten.

 

Feldrom und Veldrom

Los geht's: Zuerst unterqueren wir, auf einem separaten Fahrradweg neben der Paderborner Straße, später Altenbekener Straße, rollend, die Brücke der neuen B 1. Die Straße steigt ständig an, ehe uns ein Radwegweiser nach links lenkt. Durch das ruhig gelegene Feldrom, wo es übrigens ein Traktorenmuseum gibt, fahren wir weiter gen Süden. Rechts des Weges liegt übrigens der gleich klingende Ort Veldrom. Wie die Menschen dort beide unterscheiden können, ist mir ein Rätsel. Aufklärung folgt!

Traktorenmuseum Feldrom

Das Traktorenmuseum gibt einen Überblick über die technische Entwicklung in der Landwirtschaft vom Mittelalter bis in die 60er Jahre. Es wird von einer Kraftwerksanlage mit historischen Motoren mit Strom versorgt. Diese „Herford”-Motoren können mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben werden. ... Mit der Zusammenstellung der ausgestellten Maschinen spannt der Bauer Johannes Glitz einen Bogen von der Vergangenheit in die Zukunft der Landwirtschaft. Zu sehen sind ca. 60 Traktoren aus aller Welt und weit über 100 alte landwirtschaftliche Geräte und Gebrauchsgegenstände. Quelle und mehr: http://www.traktoren-museum.de/museum.php

Mancher Radler dürfte etwas verwirrt sein durch die ähnlich geschriebenen Ortsnamen. Wikipedia klärt auf: „Veldrom, Feldrom und Kempen bilden seit der Gemeindereform 1970 eine Ortschaft, die zur Stadt Horn-Bad Meinberg gehört und im nordrhein-westfälischen Kreis Lippe, Regierungsbezirk Detmold, liegt. Im Ort leben gut 830 Menschen. Historisch gehörte Veldrom, das sich im Tal befindet, zum evangelischen Fürstentum Lippe. Feldrom, das am Eggehang liegt, und das Nachbardorf Kempen waren vor 1970 in der Gemeinde Kempenfeldrom vereinigt und über Jahrhunderte nördlichster Zipfel des katholischen Fürstbistums Paderborn, mit dem sie 1802 an Preußen fielen.

Das lippische Veldrom war bis 1922 eine Bauerschaft und von 1922 bis 1969 eine Gemeinde. Das preußische Kempenfeldrom war bis 1970 eine Gemeinde im Amt Steinheim des Kreises Höxter. Die Gemeindereformer schlugen Kempenfeldrom dann dem Kreis Lippe zu – der Kreis Höxter erhielt dafür die lippische Exklave Grevenhagen mit Hohenbreden.“ Alles klar? Quelle und mehr: Wikipedia

Am Wegesrand sehen wir in Kempen eine winzige Wassermühle gleich neben dem Campingplatz. Hier kann der Interessierte noch was dazulernen. Die Lippische Zeitung berichtet: Seit 2013 klappert diese kleine Mühle an der Durbeke wieder. Das Gelände in der Talsohle von Kempen ist historischer Boden. Verbürgt ist es als Standort eines ehemaligen Klostervorwerks, ein landwirtschaftlicher „Außenposten“ des Zisterzienserordens Kloster Hardehausen aus dem Jahr 1447. Dieser unterhielt laut Landwirt Johannes Glitz in Kempen ein landwirtschaftliches Gut, um die Mönche bei Warburg mit Getreide und Fleisch zu versorgen. Quelle und mehr

 

Nach Bad Lippspringe

Hinter Feldrom kreuzen wir bei der Kapelle noch einmal die Altenbekener Straße und rollen nun in die Tiefen des Eggegebirges. Hinter Kempen kommen Naturfreunde dabei richtig auf ihre Kosten. Die gut sieben Kilometer lange Waldstrecke kommt mir endlos vor. Doch bald sind wir im Tal, wo unser Radweg auf die Paderborner Landroute trifft und nun westwärts bis Neuenbeken verläuft. Eisenbahnfreunde unternehmen vielleicht noch den kurzen Abstecher (ca. 3 km) nach Altenbeken (ca. 9.500 Einwohner) hinein, um die beeindruckende Dampflok und den 482 m langen, 1853 eingeweihten Viadukt aus der Nähe zu betrachten. Es lohnt sich! Altenbeken war ja eine der bedeutenden Eisenbahnerstädte Deutschlands und ist auch heute noch ein wichtiger Bahnknoten Richtung Kreiensen/Northeim, Kassel/Warburg, Paderborn/Hamm und Hannover.

Parallel zur Bahnlinie Altenbeken-Paderborn radeln wir, gut beschattet, neben der plätschernden Beke durch ein stilles, idyllisches Tal nach Neuenbeken. Unterwegs werfen wir einen Blick nach links auf den kleinen Viadukt. In Neuenbeken, wo wir wegen fehlender Beschilderung kurz die Orientierung verlieren, schwenkt der Weg nordwärts. Zunächst geht es bergauf, doch der Anstieg wird mit einem weiten Blick auf die Senne und die Kurstadt Bad Lippspringe belohnt. Sogar der Paderborner Dom ist von manchen Stellen aus schon zu erkennen.

In Bad Lippspringe erreichen wir rechts neben dem gründerzeitlichen Überbau der Liboriusquelle die Arminiusquelle. Direkt nebenan befindet sich die Lippequelle. Der „Fluss der Römer“ fließt an Paderborn vorbei und mündet bei Wesel in den Rhein.

Auf einer langen ehemaligen Bahntrasse rollt es sich, wiederum schattig, bequem nach Mastbruch, vorbei am Tallesee,  über die Kreuzung Dubelohstraße/Schatenweg nach Schloss Neuhaus. Dort treffen wir die Lippe wieder, in die sich gleich neben dem Schloss, dessen Anlagen seit der Landesgartenschau 1994 einen Besuch dringend anraten, die Pader ergießt. Wir lesen: „Die Pader ist ein besonderer Fluss. Direkt in der Innenstadt Paderborns entspringen die 200 ,Borne' der Pader, denen die alte Kaiser- und Bischofstadt Paderborn ihren Namen verdankt. Aber bereits nach vier Kilometern, im Ortsteil Schloß Neuhaus, muss die Pader beim Zusammenfluss mit der Lippe ihren Namen aufgeben. Damit ist sie der kürzeste Fluss Deutschlands.“ Quelle und mehr

 Der Computerpionier Heinz Nixdorf

Von Schloss Neuhaus sind es nur noch wenige Kilometer bis in Paderborns Zentrum. Auch die lohnen sich, da der Weg sich wassernah durch die naturnah gehaltenen Paderauen schlängelt. Der 1986 während der CeBiT gestorbene Computerpionier Heinz Nixdorf hat einst diesen Landschaftsgarten initiiert. Zufällig habe ich ihn während des Nixdorf-Presseabends an seinem letzten Lebensabend in Hannover noch gesehen. Ein umtriebiger Mensch, der viel für seine Mitarbeiter und seine Heimat Paderborn getan hat. Der von ihm und anderen regionalen Großunternehmen lange geforderte und geförderte, 1971 eingeweihte Flughafen Paderborn/Lippstadt, zweitkleinster in Nordrhein-Westfalen, erinnert noch heute an sein Engagement. Quelle und mehr

Heinz Nixdorf zu Ehren wurde neben dem Padersee eines der heute weltweit führenden Computermuseen errichte: das „Heinz Nixdorf Forum“. Bei Wikipedia lesen wir: „1952 gründete Nixdorf mit 27 Jahren als mittelloser Physikstudent aus wirtschaftlich einfachen Verhältnissen seine erste Computerfirma, die er später als Inhaber der Nixdorf AG zu einem internationalen und weltweit tätigen Elektronikkonzern führte. ...  Konrad Zuse war immer wieder in Paderborn bei Nixdorf zu Gast. Das Verhältnis der beiden bedeutendsten deutschen Computerpioniere war von gegenseitigem Respekt und Wohlwollen geprägt. Am Markt waren die beiden Unternehmensinhaber keine Konkurrenten. Zuses Computer wurden in erster Linie im technisch-wissenschaftlichen Bereich – zeitweise auch wirtschaftlich erfolgreich – eingesetzt. Der 15 Jahre jüngere Nixdorf dagegen konzentrierte sich von Anfang an ausschließlich auf den kommerziellen Sektor.“ Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Nixdorf

Bis in die Altstadt von Paderborn, die von einem grünen Wall umschlossen wird, ist es nun nicht mehr weit. Man sollte sich Zeit nehmen, den Dom mit den berühmten Drei-Hasen-Fenstern, das Adam-und-Eva-Haus, das Rathaus im Stil der Weserrenaissance und das idyllische Paderquellgebiet zu besuchen. Eine weitere kulturgeschichtliche Besonderheit ist die während meiner Paderborner Schulzeit entdeckte Kaiserpfalz. Damals lag sie direkt an meinem Schulweg (1964 bis 1968) und ich konnte täglich die Ausgrabungen beobachten. „Die Entdeckung war eine Sensation: Anfang der Sechziger fand man in Paderborn gleich neben dem Dom die Grundmauern der Pfalz, die Karl der Große bauen ließ. Den Ort also, der so wichtig war für die Geschichte Westfalens und der Welt.

Aachen war Karls Lieblingsresidenz, aber Paderborn sein wichtigster Stützpunkt - jedenfalls was sein neues Reich betraf. Denn hier an den Paderquellen gründete er die neue Pfalz, seine Operationsbasis, von der aus er die Eroberung der Sachsen steuerte. Der christliche Frankenkönig sollte die heidnischen Sachsen unterwerfen, so hatte es die Wormser Reichsversammlung 772 n. Chr. beschlossen. Die Sachsen, darunter auch die ansässigen Engern, wehrten sich aber erbittert. Es dauerte 22 Jahre, bis die entscheidende Schlacht geschlagen wurde, die Engern aufgaben und Paderborn ganz offiziell Teil des Frankenreichs wurde.“ Quelle und mehr

Womit der Bogen zu Widukind geschlagen wäre. Angesichts vieler persönlicher Erinnerungen war ich schon ein bisschen wehmütig, als die höchst abwechslungs- und erlebnisreiche Radtour auf dem Weser-Lippe-Bahnradweg von Bremen nach Paderborn am Paderborner Bahnhof zuende ging und ich wieder heim fuhr.

Diese Tour ist ideal im Anschluss an die Route
Vom Teufelsmoor zum Wattenmeer zu fahren

Etappen/Entfernungen

Bremen-Sulingen 84 km
Sulingen-Abzweig nach Stemwede (Alternative) 50 km
Abzweig nach Stemwede-Herford 83 km
Herford-Holzhausen 45 km
Holzhausen-Paderborn 66 km

Radwanderführer

  

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Spickzettel
Route:
Bahnradweg Weser-Lippe
Start/Ziel:
Leinefelde-Worbis/Hamburg 
Bahnanreise:
Leinefelde oder Hamburg
Länge:
410 km; Entfernungen 
Links: Offizielle Homepage - GPS-Track Ich habe die Tracks BRR_WL_01 bis 07 verwendet!
Bahnradrouten 
Wikipedia Weser-Lippe
Die Route ist in beide Richtungen ausgeschildert. Der weiße Pfeil weist in Richtung Paderborn, der rötliche nach Bremen.

Schwierigkeitsgrad: Im nördlichen Bereich bis zum Mittellandkanal leicht, im Wittekindsland Herford (Wiehengebeirge), im Mühlenkreis Minden-Lübbecke und im Lipperland (Teuroburger Wald, Eggegebirge) gibt es einige sportliche Steigungen, die häufig jedoch nur kurz sind.
Übernachten: Quartiere siehe Homepag der Route
Internet: offizielle Homepage
Radwanderführer: siehe unten - Video-Trailer zur DVD

Das Logo des Bahnradwegs Weser-Lippe

Startpunkt: Radwegweiser am Bremer Hauptbahnhof

Mühle am Wall in Bremen

Blick vom Radweg über die Weser zum Bremer Dom.

Fußgängerzone in Syke

Die Freudenburg in Bassum

Regenpause in Twistringen

Schöne Altstadt: Sulingen

Wassermühle in Sulingen

Mehrfach überquert: die Große Aue

Blüht im August: die Kirchdorfer Heide

Dorfeinfahrt Ströhen, wo es einen 
Museumsbahnhof gibt

NRW-Nordpunkt bei Ströhen

Auch in Rahden kommen Eisenbahnfreunde
auf ihre Kosten

Querung des Mittellandkanals

Industriegeschichte: Tabak-Denkmal in Bünde

Schöne Fachwerkhäuser in Herford

Idyllisch: Die Werre bei Herford

Widukind-Denkmal in Herford 

Rathaus in Bad Salzuflen

Ziegeleimuseum Lage

Europaradweg R1 und Weser-Lippe
verlaufen bei Detmold auf gleiche Route

Externsteine bei Detmold

Rathaus in Horn

Die Nährmühle in Kempen

10 km Ruhe: Waldweg bei Kempen

Highlights für Bahnfreunde: Der großeViadukt in 
Altenbeken ...

... und der kleine bei Neuenbeken

Lippequelle in Bad Lippspringe

Bahnradweg zwischen Bad Lippspringe
und Schloss Neuhaus

Schloss Neuhaus

Mächtiger Turm: der Paderborner Dom

Das berühmte Drei-Hasen-Fenster im Paderborner Dom

Im Stil der Weserrenaissance: Rathaus Paderborn

Wo die Pader in die Lippe fließt ...

Video-Trailer



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