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Autor: Dieter Hurcks Copyright 7/2013

Von Eisenach nach Altenburg: 225 km auf dem Radweg "Thüringer Städtekette". 
Der Radweg entlang der Thüringer Städtekette, den wir auf unserer Tour von Kassel nach Leipzig gefahren sind, verbindet sieben der schönsten Städte Thüringens auf einer Strecke von lediglich 225 km. Die haben es zwar manchmal in Sachen Steigungen ganz schön in sich, doch dank guter Bahnanbindung lassen sich auch Teilstrecken realisieren. Teil 2 - Kassel-Eisenach (Herkules-Wartburg- Radweg)

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Quartiere an
Fernradwegen in
Deutschland

Thüringer Städtekette (1)

Von der Wartburg in die Universitätsstadt Jena.
 
Der Radweg 225 km lange Radweg Thüringer Städtekette, der Teil der D-Route 4 im deutschlandweiten Fernradwegenetz ist, beginnt in Eisenach, das von der Wartburg überragt wird, wo Martin Luther viele Spuren hinterlassen hat. Burg und Stadt haben so viel zu bieten, dass man dort unbedingt einen ganzen Tag verbringen sollte. Das haben wir auch getan. Und es hat sich gelohnt.

Nach Gotha 
Nach dem mit Geschichte, Kultur und Natur verbrachten "Ruhetag" in Eisenach brechen wir schon um 8.30 Uhr auf, denn das heutige Tagesziel Weimar liegt wiederum rund 100 km entfernt. Zügig rollen wir den von mehreren Fußmärschen bekannten Weg zum Eisenacher Marktplatz, folgen der auch an diesem Tag durchweg guten Wegweisung und passieren den Hauptbahnhof. Kurz darauf sind wir dem Straßenverkehr entronnen und radeln zwischen Peterberg links und Burschenschaftsdenkmal rechts weiter gen Osten.  

Der Radweg „Thüringer Städtekette“ folgt zunächst dem Verlauf der Eisenbahnstrecke nach Erfurt, mal linksseitig, mal rechts. Das Land ist leicht hügelig. Nach 10 km lockt mit dem „Zapfengrund“ der erste Biergarten des Tages. Kurzum: Die Versorgungslage für Fahrradfahrer ist an diesem Tag besser als die Piste, die ab Landkreis Gotha stark an Qualität nachlässt. Zahlreiche Kopfsteinpflasterpassagen, vor allem in Ortsdurchfahrten, manchmal auch bewusst als „Bremse“ an Abfahrten eingebaut, und Feld- und Waldwege mit kantigen Schottersteinen, auf denen das Rad versetzt, erfordern konzentriertes Fahren.

Rechter Hand taucht der von großen Antennenanlagen gekrönte Inselsberg auf, der auf den nächsten Kilometern unser Begleiter wird. Wir befinden uns im Tal der Hörsel, das zahlreichen Lokalitäten seinen Namen gibt wie dem Hörselberg(haus) und dem Hörselbergmuseum. In Sättelstädt folgen wir ein Stück der B 7 unter der Autobahn 4 hindurch bis kurz vor Mechterstädt. Über Laucha und Fröttstädt zackt der Weg durch die liebliche Landschaft, die einen weiten Rundblick erlaubt. Bei Leina treffen wir - 30 km sind geschafft - auf eine Straßenbahn mit Ziel Gotha. Nun ist es auch mit den guten Wegen vorbei. Nach einer Pause am Leinakanal, der Gotha mit Wasser versorgt, radeln wir über den Boxberg durch einen schönen Wald zur 1878 gegründeten Pferderennbahn mit beeindruckend nostalgischen Gebäuden. Nun schwenkt der Weg nach Norden und erreicht bald den Gewerbegürtel von Gotha.  

Schloss Friedenstein

Natürlich statten wir Gotha einen Besuch ab, schauen vom Schlossberg über die Kaskaden auf den gerade mit Buden zugestellten Haupt- und Buttermarkt samt Rathaus - auch hier findet gerade eine Veranstaltung statt - und legen auf dem Innenhof von Schloss Friedenstein eine Pause ein. Ein beeindruckendes Schloss, dessen Torbögen alle von einem Wappen gekrönt werden.

Gotha ist die fünftgrößte Stadt des Freistaats Thüringen und Kreisstadt des Landkreises Gotha. Gotha war von 1640 bis 1918 die Haupt- und Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Gotha. Im Jahre 1820 wurde in der Stadt mit der Gothaer Versicherung das deutsche Versicherungswesen begründet und 1875 im Gothaer Tivoli die Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (SAP), die sich später in SPD umbenannte. Die Stadt war ein Zentrum des deutschen Verlagswesens; so wurden im Perthes-Verlag vor allem Landkarten erstellt. Quelle und mehr

Über Günthersleben-Wechmar, wo 300 Jahre lang die Musikdynastie Bach lebte und das Bach-Haus besichtigt werden kann, Mühlberg und Wandersleben erreichen wir das Dorf Apfelstädt mit einem mittelalterlichen Wohnturm. Von Wechmar aus hat man übrigens einen weiten Blick übers Land und auf die Drei Gleichen.

Drei Gleichen ist die Bezeichnung für ein mittelalterliches Burgenensemble in Thüringen sowie für das Bergensemble, auf dem die Burgen stehen. Die Berge ziehen sich von 9 km südöstlich Gothas (Landkreis Gotha) bis 5 km nordwestlich Arnstadts (Ilmkreis). Sie werden durch den südlich unweit der Gleichen entspringenden, rechten Apfelstädt-Zufluss Weidbach in zwei Teilhöhenzüge separiert.

Im nordwestlichen Teilhöhenzug liegt auf 369,6 m ü. NHN die Burg Gleichen bei Wandersleben, im südöstlichen die Mühlburg bei Mühlberg (376,5 m ü. NHN) und die Veste Wachsenburg bei Holzhausen (420,8 m ü. NHN). Jede der drei Burgen ist von einem Naturschutzgebiet umgeben. Quelle und mehr

Auf der Homepage der Gemeinde Drei Gleichen ist zu lesen: "Der Name für das Burgenensemble "Drei Gleichen" soll der Überlieferung nach entstanden sein, weil in einer Mai- Nacht des Jahres 1231 ein Kugelblitz alle drei Burgen auf einmal entzündet habe und sie wie lodernde Fackeln weit hinaus ins Land zu sehen waren. Wahrscheinlich aber gab eine der drei Burgen, die "Burg Gleichen" bei Wandersleben dem Gebiet seinen Namen."

Die Gegend „Thüringer Burgenland - Drei Gleichen“ ist erdgeschichtlich von großer Bedeutung, wurden doch hier die einzigen Ursaurier außerhalb der USA gefunden. Deshalb hat man zwischen Inselsberg und Drei Gleichen den Nationalen GeoPark Thüringen eingerichtet.

Abstecher: Von Mühlberg aus erreicht man leicht das südöstlich gelegene Holzhausen, das zur Wachsburggemeinde zählt. Es ist Sitz des 1. Deutschen Bratwurstmuseums. Für Bratwurstfans lohnt ein Besuch allemal. Auf der Homepage lesen wir: "Das Museum beinhaltet eine ständige Ausstellung zu Geschichte, Tradition und kulturellem Stellenwert der Bratwurst im gesellschaftlichen Leben im Allgemeinen und der Thüringer Bratwurst im Besonderen. Alles rund um die Bratwurst hat hier seinen Platz. Vom Schwein, der Schlachtung bis zu den Geräten und Maschinen zur Bratwurstherstellung reichen die Ausstellungsstücke."

Weiter auf dem Radweg "Thüringer Städtekette" von Apfelstädt über Neudietendorf: Hinter Ingersleben passieren wir die historische Marienthalbrücke über die Apfelstädt, die um 1750 entstanden ist. Zwei Kilometer weiter verlockt uns der ruhig gelegene Gasthof Zur Schuhleiste, kurz hinter dem Freibad in Möbisburg, zu einer weiteren Pause. Hier kann man gut und günstig essen und trinken. Anschließend schlagen wir uns nach Erfurt durch, verfehlen einmal in einer Baustelle wegen unklarer Ausschilderung den richtigen Weg und landen bergauf auf einem Privatgrundstück. Der Fehler ist schnellkorrigiert.

Bischleben

Durch Grün in Erfurts Mitte

Dann ist endlich Erfurt erreicht. Lange Zeit radeln wir durch idyllische Grünanlagen, vorbei an diversen Statuen wie der von Christian Reichart. Der lebte 1685 bis 1775 und war ein deutscher Ratsmeister und Gärtner und Begründer des Gartenbaus in Deutschland. Reichart gilt als Pionier und Förderer des erwerbsmäßigen Gartenbaus in Erfurt und begründete so auch Erfurts Ruf als Blumenstadt.

Christian Reichart betrieb das, was wir heute Intensivierung in der Landwirtschaft nennen. Beispielsweise befasste er sich mit dem Anbau der Brunnenkresse. In Reicharts Gartenteich wuchs dieses vitaminreiche Feingemüse von selbst; ihm ging es aber um planmäßigen Anbau. Im 18. Jahrhundert bestimmte er die Entwicklung des Gartenbaus und der Landwirtschaft in Deutschland. Quelle und mehr

Weiter geht es, bis wir nach links unter dem eindrucksvoll modernisierten Hauptbahnhof hindurch in die Innenstadt abbiegen können. Gegenüber steht das 1995 geschlossene Hotel „Erfurter Hof“, in dem Willy Brandt 1970 bei seinem Besuch nicht nur die Erfurter begeisterte und damit den Samen legte, aus dem letztendlich 1989 das Pflänzchen Wiedervereinigung sproß. Auf dem Dach des ehemaligen Hotels, in dem der damalige Bundeskanzler übernachtete, steht der Schriftzug „Willy Brandt ans Fenster“. mehr - historisches YouTube-Video. Das Haus wurde nach der Sanierung am 8. September 2007 wiedereröffnet, ist allerdings seitdem kein Hotel mehr, sondern ein Geschäftshaus. Am 27. Januar 2009 genehmigte die Bau-Stadtverwaltung - nach längerer, kontroverser Debatte - die Errichtung eines Denkmals in Form einer Leuchtschrift „Willy Brandt ans Fenster“ des Berliner Künstlers David Mannstein auf dem Dach des Erfurter Hofes. Das Denkmal wurde am 20. Mai 2009 feierlich eingeweiht. Quelle und mehr

In Erfurts City brodelt der Verkehr, viele Menschen bevölkern die Straßen. Der Dom ist von Theaterkulissen und Bühnen umstellt. Es ist Festivalzeit in der thüringischen Landeshauptstadt: Die Domtreppenfestspiele stehen an. So begnügen wir uns mit einem Bummel über die Krämerbrücke, pausieren beim Italiener am Wenigemarkt und machen uns bald auf den Weg nach Weimar. Über Vieselbach und Niederzimmern rollen wir Weimar entgegen, der Stadt Goethes und Schillers. Der Blick über die Talsperre Hopfgarten fällt auf das hoch auf dem Berg platzierte Denkmal der Gedenkstätte Buchenwald. mehr über Erfurt  

Erfurt-Video bei YouTube

Toller Radweg ab Erfurt. 

Nach Weimar

Die Route bis Weimar ist gut ausgeschildert und streckenweise ganz hervorragend: asphaltiert und breit; doch dann wieder gepflasterte Ortsdurchfahrten, ein Anstieg mit grobem Pflaster als erzieherische Maßnahme für rasante Abfahrer - leider auch für uns ein Ärgernis. Das letzte Stück nach Weimar hinein lässt sich jedoch gut befahren. Da wir in Erfurt bereits unser Quartier gebucht hatten, finden wir dieses schnell und erreichen es gegen 18 Uhr.

Klar, dass am Abend ein Rundgang zu den kulturellen Höhepunkten angesagt ist wie Goethe-Haus, Schiller-Museum und Schloss. Wer sich vorher informieren will, findet Schlösser, Parks, Museen, Denkmale auf der übersichtlichen und sehr informativen Homepage der Stadt sortiert aufgeführt und ausführlich beschrieben. Außerdem gibt es dort Tipps, wie man in Weimar am besten auf Entdeckungsreise gehen kann.
Sehenswürdigkeit in Weimar

Ein Muss ist natürlich das im barocken Stil erbaute Haus am Frauenplan, das Johann Wolfgang von Goethe fast 50 Jahre lang bewohnte. Der schlicht wirkende Bau wurde nach den Vorgaben des Dichters umgebaut und gestaltet. Heute ist weitgehend der Zustand aus Goethes letzten Lebensjahren zu besichtigen. Bei unserem Besuch waren allerdings alle Fenster von innen mit Pappe verschlossen, so dass man nicht einmal einen Blick hineinwerfen konnte. Laut Homepage der Stadt ist „aus konservatorischen Gründen“ auch die Zahl der Besucher limitiert.

Direkt neben Goethes Wohnhaus sind 1913 und 1935 Museumsbauten errichtet worden, in denen sich heute Foyer, Ausstellungsräume, Magazine und Studienräume befinden. Quelle und mehr

An der Nordseite des historischen Wohnhauses von Friedrich Schiller, wo der Dichter seine letzten drei Lebensjahre verbrachte, befindet sich das Schiller-Museum mit drei großen Ausstellungsräumen. Es zählt zu den wenigen Museumsneubauten der DDR. mehr

Ein Kleinod ist das Kirms-Krackow-Haus, ein traditioneller Ackerbürgerhof mit über 400-jähriger Baugeschichte, der zwischen Jakobstraße und Luthergasse liegt und aus zwei Häusern mit Innenhof und flankierenden Laubengängen besteht. In den Hof sollte man einfach mal hineinschauen.

Ein imposanter Bau mit unübersehbarem Turm ist das Stadtschloss, das Regierungsitz und Wohnstätte der Herzöge und Großherzöge war. Allerdings dankte die Monarchie schon fünf Jahre nach der Fertigstellung der barocken, dreigeschossigen Schlossanlage 1913 ab. Heute befinden sich in der im Schloss untergebrachten Cranach-Galerie bedeutende Kunstsammlungen mit Werken von Lucas Cranach, Dürer und deren Zeitgenossen.

Wieder hergestellt ist die bei einem Brand schwer beschädigte Herzogin Anna Amalia Bibliothek am Platz der Demokratie. Sie gehört seit dem 18. Jahrhundert zu den bekanntesten Bibliotheken in Deutschland. Den Ruhm verdankt sie ihren fürstlichen Förderern Wilhelm Ernst, Anna Amalia und Carl August ebenso wie ihren Bibliothekaren, unter denen Johann Wolfgang von Goethe der bedeutendste war. Durch den verheerenden Brand vom 2. September 2004 ist die Bibliothek ins allgemeine Bewusstsein gerückt. Quelle und mehr
 

Von Weimar nach Jena

Bevor wir uns wieder auf den Radweg Thüringische Städtekette machen, kurven wir noch ein wenig durch Weimar, schießen das obligatorische Erinnerungsfoto zu Füßen von Goethe und Schiller vor dem Nationaltheater und radeln dann, vorbei an Goethes Gartenhaus, durch den Ilm-Park, durch den auch unser Radweg aus Weimar hinaus führt. In Oberweimar, kurz vor dem Deutschen Bienen-Museum, endet der Ilm-Park. Das älteste deutsche Museum dieser Art zeigt in einer hierzulande einzigartigen Dauerausstellung zur Biologie und Kulturgeschichte der Biene und zur Imkerei auch eine bedeutende Sammlung volkskünstlerisch gestalteter Bienenbeuten. Ein paar Meter weiter, in Ehringsdorf, gibt es nach eigenen Angaben Thüringens erstes „bio-zertifiziertes Radlerhotel“. Es liegt unweit der Kipperquelle.

Ilm-Radweg und Thüringische Städtekette verlaufen bis Mellingen etwa 6 km parallel, ehe die Ilm gen Bad Berka abschwenkt. Dort gibt es auch eine auf Fahrradfahrer ausgerichtete Übernachtungsmöglichkeit in der Raststation „Drahtesel“.

Ruhezone vor Jena.

Über so kleine Orte wie Lehnstedt und Großschwabhausen, wo die Dorfstraße wegen der „Kirmes“ für PKWs gesperrt ist, rollen wir Richtung Jena. Der Radweg ist nun durch herrlichen Wald beschattet und folgt ab dem Lokal „Carl August“ der Bundesstraße 7 nach Jena durch das Jenaer Mühltal. Gegenüber dem Lokal steht ein Obelisk mit der Inschrift „C.A. 1823“. Dies erinnert daran, dass die Weimarische Regierung unter Großherzog Carl August die Straße von Weimar nach Jena bauen ließ. Am 13. April 1945 kamen amerikanische Truppen auf ihrem Marsch nach Jena an diesem Gasthof vorbei.

Besuch im quirligen Jena 
Je näher wir der Stadt mit rund 20.000 Studenten bei 107.000 Einwohnern kommen, desto dichter wird der Verkehr. Durch eine Straße mit endlos vielen Lokalen, die Ludwig-Weimar-Gasse, in denen wegen der günstigen Preise vermutlich überwiegend Studenten ihr Mittagessen genießen, schieben wir - die Preise in den Lokalen steigen anscheinend alle zehn Meter - zum Universitätsturm - neudeutsch: "JenTower". Unweit davon steht Deutschlands erstes Hochhaus „Bau 15“, das einst von der Firma Zeiss gebaut worden ist.

Bei Wikipedia lesen wir: „Es ist 42 Meter hoch und umfasst elf Etagen. Errichtet wurde es 1915 als Fabrikgebäude nach Entwurf des Architekten Friedrich Pützer, womit es das älteste Hochhaus Deutschlands ist. Bauherr war die Carl Zeiss AG, auf deren Werksgelände im Westen der Jenaer Innenstadt das Gebäude nach amerikanischen Vorbildern entstand. In dem Gebäude waren Teile der optischen Werkstätten des Zeiss-Konzerns untergebracht. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt. Heute beherbergt das generalsanierte Haus Büros und Wohnungen.“

Wir flüchten vor dem Getümmel und finden vor der „Wiener Bäckerei“ unweit des Marktplatzes und angesichts der Stadtkirche  ein luftiges und ruhiges Plätzchen. Hier kann man preiswert und gut Kaffee und Kuchen zu sich nehmen oder nebenan unter dem Mittagstisch-Angebot der Fleischerei auswählen. Auf dem Marktplatz findet auch gerade der Wochenmarkt statt, so dass sich dort ein buntes Treiben abspielt. Jena hat Flair und profitiert von den jungen Menschen, die hier studieren.

Jena ist nicht nur Universitätsstadt, sondern auch ein Zentrum der deutschen Optik- und Feinmechanikindustrie rund um das Unternehmen von Carl Zeiss. Das Kombinat Carl Zeiss mit etwa 60.000 Mitarbeitern war seinerzeit auch das größte Kombinat der DDR. Nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 wandelte sich Jena vom Industrie- zum Bildungs- und Wissenschaftszentrum. In Jena haben zahlreiche Forschungslabors und Institute ihren Sitz. Das 133 Meter (mit Antenne 149 Meter) hohe Bürohochhaus Jentower ist das zweithöchste Hochhaus der neuen Bundesländer. Quelle und mehr

 

Auffällig: Viele junge Leute prägen in Jena das Straßenbild.

 

Teil 2: Von Jena nach Altenburg (Thüringer Städtekette)


Zubringertour
Herkules-Wartburg-Radweg 

 

Radwanderführer

 

 

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Spickzettel
Route:
Thüringer Städtekette
Start/Ziel:
Eisenach/Altenburg 
Bahnanreise:
Eisenach/Altenburg und zahlreiche Unterwegsbahnhöfe
Länge:
225 km; Entfernungen: Eisenach-Jena ca. 120 km, Jena-Altenburg 105 km
Schwierigkeit: hügeliges Land, viele kleine Steigungen, die man am Abend in den Beinen spürt (siehe Bericht) 
Übernachten: Quartiere siehe Bericht(e)
Internet: offizielle Homepage 
GPS-Track von Thüringen Tourismus
Radwanderführer

Video bei YouTube

Das Stadtschloss in Eisenach: Hier beginnt unsere Reise auf dem Radweg "Thüringer Städtekette"

Bis Altenburg sind es laut Wegweiser 224 km. Die D-Route 4 verläuft auf der selben Trasse.

Historisch: Pferderennbahn Boxberg - nach englischem Vorbild erbaut.

Blick über Gotha zum Markt mit Rathaus.

Blick von Wechmar zu den Drei Gleichen mit der Wachsenburg (li.) und der Mühlburg (rechts).

Christian Reichart gilt als Begründer des Gartenbaus in Deutschland: Sein Denkmal steht vor der Gartenbauschule Erfurt.

Erfurts Lebensader: der Anger. Erfurt-Video

Baden unterhalb der Krämerbrücke.

Abzweig zum Unstrut-Radweg nach Sömmerda.

In Weimar gibt es jede Menge zu besichtigen wie das Großherzogliche Schloss mit seinem weithin sichtbaren Turm.

Im Ilmpark steht u.a. Goethes Gartenhaus.

Der Dichter muss seinen Namen auch für den Kommerz hergeben.

Goethe und Schiller vor dem Nationaltheater.

Goethe weist Besucher ins Weimar-Haus, wo Weimarer Geschichte dargestellt wird.

Jenas Kneipenstraße und JenTower.

Das Hanfried-Denkmal in Jena.

Jena: Marktplatz und Rathaus.

Über Jena-Lobeda verlassen wir die Stadt.

 

Video bei YouTube - Erfurt-Video



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