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Autor: Dieter Hurcks Copyright 1/2010

Radeln entlang der Niedersächsischen Spargelstraße (16) - von Burgdorf über Peine nach Braunschweig

Eine Tour entlang der rund 750 km langen Niedersächsischen Spargelstraße ist nicht nur für Gourmets ein Genuss, auch Radler kommen voll auf ihre Kosten - und zwar auch außerhalb der Spargelzeit. Von Burgdorf führt diese Tagestour über Peine in die Residenzstadt Braunschweig. Rückfahrt per Bahn.
Übersicht aller Touren - Tour 15 - GPS 16 - KML 16

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Windmühlen und Ritter

Zwischen Braunschweig und Celle, der Elbe und Lüneburg, zwischen Bremen, Cloppenburg und Vechta  im Oldenburger Münsterland, weiter von Nienburg über Hoya nach Soltau erstreckt sich ein ideales, familienfreundliches Radelgebiet ohne größere Steigungen, in dem das delikate Stangengemüse angebaut wird.



16. Windmühlen und Ritter: Von Burgdorf 
über Peine nach Braunschweig

  • Auf einen Blick
    Strecke: meist flach, 58 km, bzw. weiter nach Gifhorn, 78 km
    Kleine Kapellen und Kirchlein
    Sehenswerte Altstadt in Peine
    Windmühlen
    Löwenstadt Braunschweig mit Dom und vielen interessanten Sehenswürdigkeiten

 

Wald, Wasser, stille Dörfer, Alleen, der Mittellandkanal und die Oker begegnen uns auf dieser abwechslungsreichen Tour, die sich noch um 20 km bis Gifhorn verlängern lässt. Rückkehr ab Braunschweig oder Gifhorn per Bahn.

Ein Maitag wie aus dem Bilderbuch: kaum Wind, strahlende Sonne, erträgliche Temperaturen und frische Luft - ideal zum Radeln also. Wieder geht es von Burgdorfs Spittaplatz aus entlang der Niedersächsischen Spargelstraße, aber möglichst autofern, grobe Richtung ostwärts der Sonne entgegen. Das erste Teilstück führt über den Peiner Weg durch die Feldmark zum Naturfreundehaus Grafhorn (montags Ruhetag) und entlang des Burgdorfer Holzes und des Beerbuschs nach Schwüblingsen. Der Weg ist seit 2009 ausgeschildert.

Die teils ziemlich schlechten Wege können uns angesichts der abwechslungsreichen Landschaft mit Wald, Wasser, Getreide- und Kartoffelfeldern die Stimmung nicht vermiesen.
Wir passieren kurz vor Grafhorn - rechts des Weges - ein Naturdenkmal: den Schrölingsstein, einen riesigen Findling. Er erinnert an den ehemaligen Ministerpräsidenten und Bundeskanzler Gerhard Schröder, der einige Jahre in der Gemeinde Immensen sein Zuhause hatte.

Durch den Windpark

Es ist still. Nur das Zwitschern der Vögel ist zu hören. Als sich der Wald wieder öffnet, sehen wir rechts den Windpark Oelerse mit seinen mächtigen Windrädern. Eine Bank am Weg lädt zum Verweilen ein, um die Schönheit der Natur richtig in sich aufnehmen zu können. Wie weit ist auf einmal die Hektik des Alltags! In der Ferne hört man einen Zug auf der ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecke Hannover-Stendal-Berlin dahinrasen. Eine zunächst ratzekahle, nun allmählich zuwachsende Waldlichtung lässt noch die Gewalt des Sturmes erkennen, der 1997 Hunderte von Bäumen wie Streichhölzer knickte. Wir radeln auf der holprigen Grafhornstraße in den Ortskern.

Auch im Dorf Schwüblingsen fielen 1997 Dutzende uralter Eichen den Naturgewalten zum Opfer, beschädigten beim Fall sogar das eine oder andere Haus. Manche der Narben, die den Ort bundesweit in die Schlagzeilen brachten, sind immer noch sichtbar, bald aber nur noch für Ortsansässige. Ein kurzer Abstecher durch das Dorf lohnt: schmucke Bauernhäuser mit alten Eichenbeständen, die kleine Kapelle und der Dorfgasthof „Zur Post“ - mit angeschlossenem Biegarten - bilden ein schönes Ensemble. Hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein.

Von Schwüblingsen radeln wir ein Stück in Richtung Dollbergen, wo in der Ferne die Schornsteine der Altölraffinerie grüßen. Kurz hinter der Bahnüberführung biegen wir rechts ab und radeln Richtung Süden gen Oelerse. Linkerhand befindet sich eine Wassermühle. Bei der weißen Kapelle mit zwei in praller Blüte stehenden Kastanien ist eine kurze Pause angesagt.

Nun ist es nicht mehr weit nach Abbensen, wo wir uns zunächst Richtung Eixe halten, um beim Rittergut Abbensen nach links in die Allee abzubiegen. Das Gut macht einen sehr gepflegten Eindruck und bietet mit seinen in Gelb und Weiß getünchten Fachwerkbauten einen malerischen Anblick. Der Storch, so erzählt mir eine Dame mit Hund, sei bereits im 16. Jahr Gast auf dem Gut, was man ganz genau wisse, da er damals schon beringt worden sei. Und Spargelfelder gebe es hier jede Menge, nur halt etwas weiter außerhalb.
Die erste Erwähnung des Rittergutes geht bereits auf das Jahr 1279 zurück. Heute handelt es sich in erster Linie um einen landwirtschaftlichen Betrieb.
Zurück geht es Richtung Sportplatz über eine 1696 gepflanzte Allee.

Diese kreuzt beim Sportplatz eine ebenso faszinierende Eichenallee, auf der wir uns nach rechts, also wieder südwärts, wenden. In der Ferne erkennen wir bereits die Autobahn A 2 mit ihren endlosen LKW-Kolonnen. Immer geradeaus führt der Weg, von einem kleinen Links-Rechts-Schlenker abgesehen, leicht bergan bis direkt an die Autobahn. Wir nehmen auf Höhe des Autobahnschildes „Peine 1.000 m“ die Unterführung, die direkt auf ein Gasthaus mit Biergarten zuführt. Zu dieser Tageszeit - gegen 11 Uhr morgens - ist hier natürlich noch geschlossen. Über eine vermutlich sehr alte Steinbrücke mit eisen-geklammerten Steinbrocken fahren wir weiter. Die Sundernstraße führt bis zu einer Fußgängerampel. Hier überqueren wir die Hauptstraße, halten uns dann rechts und fahren bis zum Schlosswall. Dieser führt direkt zum Marktplatz der Stadt Peine.

Peine - die Eulenstadt

In der Kreisstadt Peine mit ihren 14 Ortschaften wohnen rund 50.000 Menschen, 127.000 sind es im gesamten Landkreis. Peine, die Eulenstadt, ist schon von weitem als Standort der Stahlindustrie zu erkennen. Die Stadt liegt verkehrsgünstig an der Eisenbahnstrecke Hannover-Braunschweig und nahe der Autobahn A 2.

In der Mitte des Marktplatzes (Bild oben) steht seit 1986 ein Brunnen, der in der Nähe von Dresden aus Postaer Sandstein gefertigt wurde. Der Platz ist umgeben von zahlreichen Fachwerk- und Putzbauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Bei der Restaurierung des Platzes im Jahre 1985 wurden Kirchenfundamente aus dem 12. Jahrhundert sichtbar. Ein Bronzebuch und farbige Steine kennzeichnen den Standort der ersten Peiner Kirche. Nicht weit entfernt findet man freigelegte und restaurierte Teile der historischen Befestigungsanlage wie Kasematte, Brückenbogen und Burggraben vor.
Quelle: www.peine.de

Peine-Bummel

Ein kurzer Abstecher an der Weingroßhandlung mit den großen Goldbuchstaben vorbei führt zu den Resten einer Schlossanlage. Zurück auf dem Marktplatz, wird gegen Mittag erst einmal der Kalorienhaushalt wieder in Ordnung gebracht. Wer Zeit hat, sollte ruhig ein bisschen durch Peine radeln und sich die Windmühle ansehen, die Jakobi-Kirche, das Denkmal für den Peiner Dichter Friedrich von Bodenstedt (1819 Peine bis 1892 Wiesbaden), den Werderpark oder die backsteinerne Privatbrauerei Härke.

Von dort fahren wir über den großen Parkplatz, überqueren dort rechter Hand an der Fußgängerampel die Hauptstraße und radeln auf dem Radweg an der Straße Schwarzer Weg nach links (nördlich) bis zur Gunzelstraße, an der das Stadtbad liegt. Diese Straße führt uns schnurstracks aus der Stadt. Wir durchqueren ein großes Wohngebiet mit vielen kleinen Einfamilienhäusern und schaffen es schließlich sogar, die verkehrsreiche L 321 zu überqueren. Schon sind wir wieder mitten in der Natur. Rechts ein blühendes Rapsfeld, ganz weit hinten die Schlote des Stahlwerkes Peine-Salzgitter.

Der Weg führt in den Ort Essinghausen. Hinter der Feuerwehr biegen wir nach links und durchradeln die Ortschaft, lassen die Kapelle links liegen und sind auch schon wieder in freier Natur. In der Kurve nehmen wir den Feldweg, der fast parallel zur Autobahn verläuft. Er endet bei einer Autobahnbrücke, wo wir aber nach rechts abbiegen, um nur wenige Meter weiter nach links durch Buschwerk in einen unscheinbaren Wald- und Wiesenweg hinein zu fahren. Dieser scheint seit Wochen nicht benutzt worden zu sein. Aber keine Angst: Nach gut 500 Metern ist er wieder asphaltiert, und ein zügiges Fortkommen ist gesichert. Wie perfekt der Lärmschutz entlang der Autobahn ist, wird uns bewusst, als die Wand endet. Erst jetzt bemerken wir den Verkehr auf dieser stark frequentierten LKW-Rennbahn.

Durchs Zweidorfer Holz

Der Wirtschaftsweg endet an einer Landstraße. Diese überqueren wir, umrunden linkerhand den Paradiessee, an dem der Campingplatz von Meerdorf liegt, und folgen dem sich durch den Wald schlängelnden Weg. Auch hier ist es im Mai noch richtig feucht, so dass die Mücken prächtig gedeihen. An der Gabelung halten wir uns rechts, biegen nach ein paar Metern links in den beschrankten Forstweg, der nach Süden führt, und nach der Abschluss-Schranke - das Waldende schon im Visier - nach links.

Der Asphaltbelag endet bald und wir erreichen eine ehemalige militärische Anlage, deren Bedeutung sich eventuell an der breiten, dorthin führenden Straße ablesen lässt. Uns bringt sie leicht bergan nach Zweidorf. Dieser Name war uns bis dato nur von der Raststätte Zweidorfer Holz bekannt, die in früheren Zeiten oft als letzter Stopp vor der Einreise in die DDR genutzt wurde.

Eine Mühle und ein paar Spargelbauern an der Mühlenstraße fallen ins Auge, ehe wir - nach links abbiegend - an der Kirche und dem Braunschweiger Hof vorbei durch Wendeburg radeln, das nördlich des Mittellandkanals liegt und - in seinen zehn Ortschaften zusammen - nicht ganz 10.000 Einwohner hat. Südlich des Kanals liegt Vechelde mit einem Bürgerzentrum, das übers Jahr viele Veranstaltungen bietet. Es ist in einem erhaltenen Nebengebäude des 1826 abgebrochenen Schlosses untergebracht.

Hohe „Spargeldichte“

In Wendeburg gibt es mehrere größere Spargelhöfe, und dieses Gericht wertet natürlich auch das Angebot der örtlichen Restaurants auf. Viele dieser Betriebe sind Mitglied im „Verein Niedersächsische Spargelstraße“. Hinter einem gut beschilderten Spargelhof an der Durchgangsstraße fahren wir nicht nach Bortfeld weiter, wo es ein kleines Bauernhausmuseum gibt, sondern biegen in die Braunschweiger Straße ein, die nach Wendezelle führt. Gegenüber dem rechts orangerot leuchtenden Gutshof biegen wir in die Straße Am Bülten links ab Richtung Süden und fahren bis an den Mittellandkanal. Hier wenden wir uns scharf links zurück und radeln nun, im Wettrennen den Schiffen deutlich überlegen, immer am Wasser entlang genau nach Osten, vorbei an der Einmündung des Zweigkanals Salzgitter.

Erst an der bläulich angepinselten Stahlbogenbrücke der B 214, die schräg über den Kanal nach Watenbüttel hinein verläuft, verlassen wir den Mittellandkanal, fahren ein Stück entlang der verkehrsreichen Bundesstraße, durchqueren Watenbüttel und freuen uns, dass der Verkehr sich großteils auf den Autobahnzubringer verflüchtigt. In Watenbüttel gibt es sogar eine Art Spargel-Schnellimbiss.

Wir sind an einem Scheideweg angekommen und haben die Wahl, nach Braunschweig hinein zu fahren, die Stadt zu besichtigen, dort zu übernachten und den Weg am nächsten Tag fortzusetzen, was wegen der vielen Sehenswürdigkeiten natürlich absolut empfehlenswert ist (siehe Braunschweig-Infos unten). Eine andere Möglichkeit besteht darin, nach der Besichtigung am Abend mit der Bahn wieder über Lehrte zurück nach Burgdorf zu fahren. 

Noch eine Alternative: Radeln bis Gifhorn und von dort per Bahn bis Immensen-Arpke und die restlichen knapp 10 km bis Burgdorf wieder mit dem Rad.

Verlängerungs-Etappe (20 km)

Als Alternative für alle, die noch Kraft und Spaß am Radeln haben, bietet sich die Weiterfahrt nach Gifhorn an. Dazu radeln wir am Ortsausgang Watenbüttel erst ein Stück Richtung Ölper, biegen dann links ab und fahren über die Okerbrücke nach Veltenhof. Die Straße führt anfangs leicht bergan in einem Bogen Richtung Rühme. Wir biegen links in den Radweg, der am markanten, silbrig glänzenden Heizkraftwerk vorbei über die A 391 nach Rühme verläuft.

Jetzt wird’s ein bisschen kompliziert: Hinter der Autobahn halblinks auf der Hansestraße, dann nach rechts die Straßenbahngleise der Gifhorner Straße überqueren, an der Ampel über die Straße und die Straße neben dem Restaurant Am Wendeturm nehmen. An der Einmündung rechts halten (links ist eine Kirche zu sehen) bis Gasthaus Campe (mit Biergarten), dort links abbiegen und dem Radwegschild nach Kralenriede folgen.

Der Weg führt auf einer Holzbrücke über das Flüsschen Schunter, dann schräg hinauf auf eine Straße, über Schreberweg, links Sandwüstenweg, rechts Rodelandweg und einen kurzen Fußweg an die Bahnlinie Braunschweig-Gifhorn. Diese und die parallel verlaufende, stark frequentierte L 625 überqueren wir und wenden uns auf dem Radweg rechts Richtung Querum. Vor einer kleinen Bachbrücke beim Ortschild schwenken wir nach links in den Waldweg ein und folgen diesem ostwärts durch den Wald, bis er auf einen breiten asphaltierten Weg stößt.

Dort biegen wir nach links ab und radeln exakt nordwärts, vorbei an einem steinernen Kopf mit zwei Gesichtern bis kurz vor den Braunschweiger Flughafen. Hinter der Unterführung der A 2 orientieren wir uns nach rechts an der Wegweisung des Fernradwegs Braunschweig-Lüneburg (grüner Radfahrer und Schrift Lüneburg auf weißem Grund).

Zum Bahnhof Gifhorn

Nun geht es aufwärts bis zum Autobahnzubringer, links ab nach Norden, vorbei am Waggumer Weghaus, das ebenfalls Spargel auf der Speisekarte hat, und dann wieder links ab und um das Flugfeld herum nach Waggum. Durch den Ort geht die Fahrt zügig nordwärts nach Abbesbüttel.
An einem Backsteinturm verfehlen wir das zugewachsene Schild nach Meine um ein Haar, passieren ein paar Spargelfelder und einen Bauernhof mit jeder Menge freilaufender Hühner und überqueren wieder mal den Mittellandkanal.

Den Schildern des Radfernwegs BS-LG folgend, erreichen wir, in Begleitung herrlich sattgelb leuchtender Rapsfelder, Meine. Dort verlassen wir den Radfernweg, biegen nach links und gleich wieder nach rechts Richtung Rötgesbüttel. Den Rest der Strecke bis zum Bahnhof Gifhorn müssen wir an der verkehrsreichen B 4 entlang radeln. Hinter Ausbüttel teilt sich die Straße, links geht es - nur für Kraftfahrzeuge - Richtung Zentrum Gifhorn, rechts auf der alten Trasse der B 4 ebenso - und auch zum Bahnhof, von wo wir bald einen Anschluss für die Rückfahrt bekommen.

Wir fahren per Bahn bis Immensen-Arpke, der letzten Station vor Lehrte, und von dort per Fahrrad zunächst Richtung Grafhorn (ausgeschildert), biegen dann aber links ab auf den Weg nach Burgdorf, auf dem wir am frühen Morgen gestartet waren. Der Kreis hat sich geschlossen. Eine schöne Tour durch herrliche Landschaften, oft in beinahe romantischer Einsamkeit, liegt hinter uns. Der Tag hat sich gelohnt!

 

Weitere Informationen

Löwenstadt Braunschweig

Braunschweig, die Stadt Heinrichs des Löwen, ist mit rund 240.000 Einwohnern die größte Stadt Südostniedersachsens. Gegenwart, Tradition und Zukunft sind hier glücklich vereint.
Ihr unverwechselbares Profil erhielt die Stadt durch die stetige Entwicklung der Kultur-, Forschungs- und Technologielandschaften. Das Spektrum reicht vom Deutschen Zentrum für Luft- & Raumfahrt „DLR“ und dem Luftfahrtbundesamt „LBA“ über die Biotechnologie bis hin zur physikalischen Grundlagenforschung der Physikalisch Technischen Bundesanstalt „PTB“. Herz dieser außergewöhnlichen Forschungslandschaft ist die älteste Technische Universität Deutschlands, die Carolo Wilhelmina, gegründet 1745.

Der Burgplatz ist ein Ensemble von hoher geschichtlicher und kultureller Bedeutung und das Zentrum der Stadt Braunschweig. Seit dem 9. Jahrhundert lag hier der Fürstensitz der Brunonen. Herzog Heinrich der Löwe hat den Burgplatz im 12. Jahrhundert zum Zentrum der welfischen Macht ausgebaut. Der Burgplatz, umgrenzt von der Burg Dankwarderode, dem Dom, dem klassizistischen Vieweghaus und schönen Fachwerkbauten, zeigt noch heute den mittelalterlichen Grundriss. Die Burg enthält heute die mittelalterliche Abteilung des Herzog Anton Ulrich-Museums. Im Mittelpunkt des Platzes steht das Löwenstandbild.

Der Burglöwe, Bronzeguss aus dem Jahre 1166, einst vergoldet, wurde von Heinrich dem Löwen als Wahrzeichen seiner Macht und seiner Gerichtsbarkeit errichtet. Er ist ein Hauptwerk der romanischen Plastik, höchstwahrscheinlich in Braunschweig gegossen, und die erste monumentale Freifigur des Mittelalters. Das Original kann in der Burg Dankwarderode besichtigt werden. Auf dem Burgplatz ist eine naturgetreue Nachbildung zu sehen. Quelle: www.braunschweig.de

Tour 15

Übersicht aller Touren

1) Moore und Meer: Burgdorf-Burgwedel-Wedemark-Neustadt-Nienburg    
2) Ein Stück Weserradweg: Nienburg-Stolzenau-Uchte-Sulingen  
3) Stille Wege, plattes Land: Sulingen-Diepholz-Vechta-Cloppenburg
4) Blütenpracht und Niklaus: Cloppenburg-Molbergen-Garrel-Wildeshausen
5) Dampfrösser und Pferde: Wildeshausen-Syke-Hoya-Verden       
6) Im Lande Hermann Löns: Verden-Walsrode-Soltau-Schneverdingen    
7) Torf- und Salz-Geschichten: Schneverdingen-Winsen/Luhe-Lüneburg    
8) Der riesige Schiffsfahrstuhl: Lüneburg-Scharnebeck-Bleckede-Hitzacker 
9) Störche und Rundlinge: Hitzacker-Lüchow-Dannenberg-Uelzen           
10) Schleuse und Schusterjunge: Uelzen-Wittingen-Hankensbüttel
11) Sagenhaftes Heide-Idyll: Hankensbüttel-Gifhorn
12) Über die stillen Dörfer: Von Gifhorn über Edemissen nach Burgdorf
13) Die Heideschleife: Burgdorf-Eschede-Hermannsburg-Bergen-Burgdorf     
14) Kräutergarten und Fachwerk: Burgdorf-Wienhausen-Celle-Burgdorf      
15) An Aue, Aller und Oker: Burgdorf-Uetze-Meinersen-Gifhorn       
16)
Windmühlen und Ritter: Burgdorf-Peine-Braunschweig-Gifhorn


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Buch zur Tour
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Von Burgdorf führt diese Tour nach Braunschweig.



Kapelle in Oelerse.



Lindenallee in Abbensen.





Das Rittergut in Abbensen.



An der viel befahrenen Autobahn 2 entlang erreichen wir durch eine Unterführung Peine.



Marktplatz Peine.



Die Reste der alten Peiner Burg.



Industriedenkmal: die Härke-Brauerei in Peine.



Im Peiner Stadtpark.

Mühle Zweidorf.



Hohe Spargeldichte bei Wendeburg.



Schmuckes Bauernhaus in Wendeburg.



Am Mittellandkanal.


Skulptur an der Kralenriede, auf dem Wege von Braunschweig Richtung Waggum.



Spargelfeld bei Meine im Frühstadium.

Hier gibt es alles frisch vom Erzeuger.


Link
Niedersächsische Spargelstraße e.V.  

Die DVD zum Spargelradweg
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