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Autor: Dieter Hurcks Copyright 7/2015

Eine Radtour vom Main bis zu den Alpen 
Der Radweg Romantische Straße beginnt in der Residenzstadt Würzburg am Main und verläuft immer nach Süden bis in die bayerische Grenzstadt Füssen. Dabei sind einige kräftige Steigungen zu überwinden. Die Anstrengungen werden jedoch durch eine große Vielfalt an landschaftlichen und kulturellen Schätzen mehr als wett gemacht. Videotrailer bei YouTube

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Quartiere an
Fernradwegen in
Deutschland

Romantische Straße

Eine erlebnisreiche Radreise in den Süden
 
Wer viel in Deutschland unterwegs ist, stößt früher oder später auf den Radweg Romantische Straße. Manchmal sogar, ohne es so richtig zu merken. Denn dieser Radweg nutzt vorhandene Fernradwege wie den Radweg Liebliches Taubertal oder den Lech-Radweg und verläuft weitgehend auf derselben Trasse. Die Gesamtlänge beträgt 462 km.

Die Romantische Straße ist die bekannteste Ferienstraße Deutschlands. Schon um die Jahrtausendwende zogen die Römischen Heere auf der „Via Claudia Augusta” aus dem damaligen Römischen Reich über die rätische Hauptstadt Videlicorum (Augsburg) bis hinauf an den Main. Später entwickelte sich die Straße zu einer der wichtigsten Fernhandelsstraßen Europas, die Italien mit den wirtschaftlich blühenden Städten Süd- und Mitteldeutschlands verband.
Im Januar 1950 hat man nun die historische Bedeutung der alten Handelsstraße aufgegriffen und die Nord-Süd-Verbindung vom Main bis zu den Alpen zur „Romantischen Straße” erklärt. 

„Romantisch” an dieser Strecke sind natürlich nicht die Straßen, sondern die gut erhaltenen, mittelalterlichen Städte mit ihren zahlreichen, sehenswerten Burgen und Schlössern.
Wer mit dem Fahrrad vom Main in den Süden radelt, der wird nur romantische Städtchen, sondern auch idyllische Landschaften kennen lernen, die abseits des hektischen Verkehrs der Autoreisenden liegen. Auf den Spuren der Römer folgt der Radler einer speziell fürs Fahrrad konzipierten und durchgängig beschilderten Route vom Frankenland übers Schwabenländle ins Bayerische hinunter bis nach Füssen. Quelle und mehr: Esterbauer

1. Von Würzburg nach Tauberbischofsheim, ca. 40 km

Der Radweg Romantische Straße verbindet Würzburg am Main mit Füssen im Allgäu, wo der Lech durch eine enge Schlucht hinunter rauscht und ein Abstecher zum Schloss Neuschwanstein nur ein Katzensprung ist.

Der in meiner Karte mit ROSTRA abgekürzte Weg verläuft vom Main fast geradewegs in den Süden. Er führt durch viele romantische Städtchen wie Rothenburg ob der Tauber und Nördlingen, durchquert idyllische Landschaften abseits des Autoverkehrs, weist aber in einigen Regionen ganz schöne Steigungen auf. Auch schlechte Wegpassagen muss der Radler auf den Spuren der Römer in Kauf nehmen. Die Anreise erfolgt am besten per Bahn nach Würzburg. Sehenswertes in Würzburg

Tauberbischofsheim ist das Ziel dieser Radeletappe, doch der Weg dorthin ist mit vielen Steigungen gepflastert. Die längste beginnt, kurz hinter Waldbrunn, bei der Brücke über die A3 und hat 16 Prozent. Da muss auch ein Pedelec schon mal geschoben werden, um noch Energiereserven zu behalten. Wer weiß, was noch alles kommt. Ich bin jedenfalls froh und dankbar über die elektrische Schiebehilfe, die mich immerhin einen Kilometer der 2,3 km langen Steigung hinauf bringt. Zu allem Überfluss frischt auch der Gegenwind weiter auf. Oben angekommen, entdecke ich eine große Informationstafel zum Radweg „Romantische Straße“. Der Richtungspfeil dort weist geradeaus, während an einem Baum 20 Meter weiter ein Doppelpfeil nach links und rechts zeigt. Was tun? Ich fahre geradeaus den Berg in einer langen und flotten Abfahrt wieder hinunter.

In Oberaltertheim kehre ich beim Bäcker ein. Von da ab wird der Weg richtig schön. Er führt durch das Tal eines Flüsschens über Unteraltertheim, Steinbach und Wenkheim bis Werbachhausen. Ab Werbach verläuft der Radweg ROSTRA auf dem Tauberradweg und führt mich ans Tagesziel Tauberbischofsheim.  

Kompletter Radreisebericht dieser Etappe



2. Von Tauberbischofsheim über Rothenburg o. d. Tauber nach Nördlingen, ca. 140 km

Tauberbischofsheim, das Dorado der deutschen Fechter, liegt am Radweg Liebliches Taubertal. Dieser ist auf der Strecke nach Rothenburg o. d. Tauber identisch mit dem Radweg Romantische Straße (durchgehend ausgeschildert als D-Route 9). Von Rothenburg verläuft der Weg über Schillingsfürst nach Feuchtwangen und über Dinkelsbühl und Wallerstein nach Nördlingen.
Dinkelsbühl an der Wörnitz wurde in keinem Krieg zerstört und besitzt daher eine gut erhaltene mittelalterliche Altstadt mitsamt Stadtmauer. Das Münster St. Georg gehört zu den größten gotischen Hallenkirchen Süddeutschlands.

Radreisebericht Liebliches Taubertal

 

3. Süd-Nord-Tour: Von Augsburg nach Nördlingen, 89 km

Diese Etappe bin ich in umgekehrter Richtung, also von Süd nach Nord, gefahren. Hier mein Erfahrungsbericht:

Ich sitze in meinem Zimmer im von zwei älteren Damen geführten Gasthof zum Roten Löwen am Baldinger Tor in Nördlingen und schaue aus dem Fenster genau auf die 20 Meter entfernte Stadtmauer. Gerade habe ich diese Mauer fast komplett abgelaufen und die Stadt Nördlingen damit umrundet. Eine fantastische Stadt mit mittelalterlichem Flair, gelegen in einem prähistorischen Vulkankrater, dem Nördlinger Ries.

Letztes Jahr war ich auf Tour in Rothenburg und finde hier in Nördlingen viele Bauelemente mittelalterlicher Kunst und Architektur wieder. Was Rothenburg ob der Tauber nicht hat, ist dieser mächtige, alles überragende Turm der evangelischen Kirche St. Georg, der von fast jeder Stelle der Mauer zu sehen ist und immer wieder neu ein fantastisches Fotomotiv liefert. Leider ist die Kirche gerade komplett eingerüstet, nur eine Tür ist zugänglich, nämlich die gegenüber dem ebenfalls mit Folien verpackten Rathaus.

Endlich hat das Wetter heute mitgespielt. Per Bahn bin ich vom Starnberger See nach Augsburg gefahren und hatte auf dem Weg nach Donauwörth die Qual der Wahl. So wechselte ich zwischen dem Radweg Romantische Straße (ROSTRA), der Via Claudia Augusta und regionalen Radwanderwegen. Der Start war schon mäßig, denn am Hauptbahnhof von Augsburg gibt es auch im Jahr 2015 noch keine Treppen, Fahrstühle oder Schieberinnen. Eine alte Dame mit E-Bike meinte, sie benutze den Tunnel am Bahnsteigende E und habe noch nie Probleme gehabt. Das wusste ich aber bei meiner Ankunft in der Fuggerstadt noch nicht. So musste ich das Gepäck separat hochtragen. Das Fahrrad stellte ich aufs Koffertransportband, das jedoch unwillig stotterte. Den Lech fand ich mangels Schildern (die Orte auf den Radwegweisern sagten mir nichts) durch sture Fahrt gemäß Kompass nach Osten. Die Wege entlang des Lechs waren meist geschottert und schlecht befahrbar.

Ich habe dort auf den ersten 20 km ab Augsburg weder einen Rastplatz für Radler noch eine Unterstellmöglichkeit entdeckt. Bei Meitingen hatte ich die Nase voll und verließ den langweiligen Lech. In Nordendorf war plötzlich auf dem ausgeschilderten Weg nach Donauwörth Schluss: Baustelle. Keine Vorwarnung, keine beschilderte Umleitung. Wie so oft (nicht nur) in Bayern erlebt, überlässt man den Radler seinem Schicksal. Er wird's schon richten ...

Vorbei am Kloster Holzen und dem Gut Schwaighof radelte ich nun entlang der Schilder, die ich fand, Richtung Donauwörth. Im dortigen "Kleiperl",  in der Gasse rechts parallel zur Reichsstraße, machte ich Rast und stärkte mich. Nette Leute dort!

Nach Nördlingen

Der Reichsstraße durch Donauwörth folgend, die hinter der großen Kirche einen Knick nach rechts macht, erreiche ich den Radweg entlang der Wörnitz, der u.a. als "D-Route 9" ausgeschildert ist. 56 km sind ab Nördlingen zurück gelegt.

Kapelle Wörnitzstein

Nach 300 Metern herrscht plötzlich Ruhe. Der dichte Verkehr in Donauwörth liegt hinter mir. Auf einem tollen Weg mit wunderschönen Ausblicken in die Landschaft und auf den Fluss Wörnitz rolle ich zügig voran. Wörnitzstein mit seiner auf steilem Fels liegenden Kapelle liegt bald hinter mit, dann überquere ich die alte Brücke in Ebermergen und erreiche bald Harburg (Schwaben). Fantastische Wege und wenig befahrene Straßen habe ich hinter mir gelassen. Nun aber geht es durch den malerischen Ort und, nach einer Stärkung beim Café Käferlein mit Kaffee und Kuchen, steil hinauf zur Hauptstraße.

Der Weg nach Nördlingen kann auf dem ROSTRA oder entlang der viel befahrenen B 29 erfolgen, die weniger Steigungen aufzubieten hat, dafür eine Menge Lärm liefert. In Möttingen gibt es überhaupt keine Radwegeführung mehr auf der linken Straßenseite. Ich bin verunsichert, ob ich hier überhaupt noch fahren darf. Erst am Ortsausgang beginnt wieder ein breiter, gut asphaltierter Radweg, der mich nun zügig nach Nördlingen führt. Gegen 17.30 Uhr erreiche ich den Gasthof Zum Roten Löwen. Mein Fahrrad steht im (geschlossenen) Biergarten und ich mache mich für den anfangs geschilderten Stadtrundgang frisch. Ein Tag mit Höhen und Tiefen, aber einem höchst erfreulichen Fakt: Das Wetter ist toll, es hat nicht geregnet und ist wärmer geworden.

Nördlingen - ein Juwel

Die Stadt hat rund 19.500 Einwohner und liegt im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben. Die ehemalige Reichsstadt ist die größte Stadt des Landkreises Donau-Ries. Das Wahrzeichen Nördlingens ist der rund 90 Meter hohe Kirchturm der 1427–1505 erbauten gotischen St.-Georgs-Kirche, der Daniel genannt wird. Eisenbahnfreunde finden hier eine Attraktion: das Bayerische Eisenbahnmuseum.

Bei Wikipedia erfahren wir mehr: Nördlingen liegt im Nördlinger Ries, dem Einschlagkrater eines Meteoriten, der vor 15 Millionen Jahren in die Alb eingeschlagen ist. Der Krater hat einen Durchmesser von 23 bis 25 Kilometern; sein Rand ist ringsum als Hügelkette sichtbar. Durch die wissenschaftliche Erforschung des Ries-Ereignisses wurde Nördlingen weltweit bekannt. Das Ries wird von der Wörnitz und der Eger durchflossen; erstere mündet 30 Kilometer südöstlich in die Donau.

1215 erhielt Nördlingen von Kaiser Friedrich II. Stadtrechte und wurde Reichsstadt. In jenem Jahr wurde die erste Stadtmauer errichtet, deren Grundriss bis heute sichtbar ist. 1219 wurde die Nördlinger Pfingstmesse das erste Mal urkundlich erwähnt. Die Stadt, an der Kreuzung zweier großer Handelsstraßen (Frankfurt/Würzburg–Augsburg und Nürnberg–Ulm) gelegen, stieg zum wichtigen Handelsplatz für Getreide, Vieh, Textilien, Pelze und Metallwaren auf. Neben Frankfurt war Nördlingen eine der wichtigsten Fernhandelsmessen Deutschlands.

1238 zerstörte ein Brand einen großen Teil der Stadt, von dem sich die Stadt jedoch rasch erholte. Drei Generationen später hatten sich auch außerhalb der Stadtmauern eine große Zahl von Handwerkern, vor allem Gerber und Weber, angesiedelt. 1327 wurde der heute noch bestehende Mauerring gebaut, mit dem die ummauerte Stadtfläche auf das Vierfache anwuchs. 1427 begann der Bau der St.-Georgs-Kirche.

Die komplett erhaltene Stadtmauer von 1327 hat fünf Tore mit Tortürmen, elf weitere Türme und zwei Bastionen. Auch der Wehrgang ist vollständig erhalten und kann begangen werden.

Das größte Stadttor ist das Berger Tor im Süden. Im Uhrzeigersinn folgen das Baldinger Tor im Westen, das Löpsinger Tor, das auch das Stadtmauermuseum beherbergt, im Norden, das Deininger Tor im Nordosten und das Reimlinger Tor im Osten. Die Türme sind im Uhrzeigersinn Feilturm, Löwenturm, Oberer Wasserturm, Backofentürme (5), Spitzturm, Unterer Wasserturm und Reißturm. Die Alte Bastei, die in zwei Geschossen zehn Geschütze aufnehmen kann, ist vollständig erhalten. Die Neue Bastei hingegen wurde 1808–1826 abgebrochen.

Die Nördlinger Stadtmauer ist eine der besterhaltenen in Deutschland und als einzige vollständig begehbar, so dass man darauf auf einer Länge von 2,6 km die ganze Stadt umrunden kann. Quelle und mehr: Wikipedia

Das Nördlinger Ries

Das nahezu kreisförmige, flache Ries hebt sich auffällig von der hügeligen Landschaft der Alb ab. Aufgrund der im Ries gefundenen Gesteine, insbesondere des Suevits, wurde das Ries zunächst für eine vulkanische Struktur gehalten. Erst 1960 konnte nachgewiesen werden, dass es Überreste eines etwa 14,6 Millionen Jahre alten Einschlagkraters sind, der während des Ries-Ereignisses entstand. Das Ries zählt zu den am besten erhaltenen großen Impaktkratern der Erde.

Das Nördlinger Ries ist nahezu kreisrund (Abmessung etwa 22 × 24 km). Die Flächenausdehnung beträgt 348 km². Der Krater ist aufgrund seiner Größe und der starken Verwitterung nur aus der Luft deutlich zu erkennen. Vom Boden aus erscheint der Kraterrand als eine bewaldete Hügelkette ringsum am Horizont. Der heutige Kraterboden, in dem es, im Gegensatz zur angrenzenden hügeligen Alblandschaft, keine größeren Erhebungen gibt, liegt rund 100 bis 150 Meter unterhalb der umgebenden Hochflächen der Schwäbisch-Fränkischen Alb. Eine Ausnahme bildet lediglich eine ringförmige Hügelkette im Inneren des Kraters (Innerer Wall, Innerer Ring oder Kristalliner Ring), die das Nördlinger Ries als komplexen Impaktkrater kennzeichnet und von einfachen, „schüsselförmigen“ Kratern unterscheidet. Bestandteile des inneren Ringes sind zum Beispiel die Marienhöhe bei Nördlingen, der Wallersteiner Felsen oder der Wennenberg bei Alerheim.

Im Nördlinger Ries liegen einige Städte, darunter als größte Nördlingen, Harburg, Oettingen, Bopfingen und Wemding. Die Wörnitz durchquert von Nord nach Süd in zahlreichen Mäandern den flachen Rieskessel.
Quelle und mehr: Wikipedia

Entstehung

Vor 14,5 Millionen Jahren raste ein etwa 1 km großer Asteroid, begleitet von einem 150 m großen Trabanten, auf die Erde zu. Beide schlugen mit einer Geschwindigkeit von über 70.000 km/h auf der Albhochfläche ein und erzeugten zwei Krater mit Durchmessern von 25 und 4 km: das Nördlinger Ries und das Steinheimer Becken.

Radlern, die geologisch interessiert sind, sei der Radweg "Von Krater zu Krater" empfohlen. Die Route verbindet ab Nördlingen auf zwei Rundrouten diese beiden Asteroidenkrater. Kurze, teils anspruchsvolle Steigungen und rasante Abfahrten erwarten den Radfahrer auf der westlichen „Schleife" Richtung Steinheim am Albuch. Nach Osten hin schlängelt sich der Krater-Krater-Radweg in einem Bogen durch die flache Riesebene. Egal ob als Teilstrecke oder als mehrtägige Radtour: Auf dem Geopark-Radweg genießen Radfahrer eine schwäbisch-bayerische Abenteuerlandschaft, gespickt mit zahlreichen geologischen und kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten. Videos und mehr - Entstehung der Krater

  Landsberg/Lech

4. Lech-Radweg nach Füssen

Kurz hinter Donauwörth, in Marxheim, mündet der Lech in die Donau. Diesen Radweg bin ich bereits 2003 bis Landsberg/Lech gefahren. Die Wege sind oft geschottert, zudem sind vor Landsberg ein paar Steigungen zu bewältigen. Das gilt auch für die Route durchs hügelige, aber liebliche Allgäu nach Füssen.

Beschilderung

2015 bin ich dann noch ein Stück Romantische Straße ab Rottenbuch bis nach Füssen gefahren. Dabei haben wir die Variante über Schwangau, Halblech und Steingaden gewählt, um auch noch der Wieskirche einen Besuch abzustatten.

Hauptsehenswürdigkeit in Rottenbuch, wo wir in der Mossalm übernachtet haben, ist das Augustiner-Chorherrenstift. Es wurde vom bayerischen Herzog Welf IV. 1073 gegründet und 1803 säkularisiert. Die Klosterkirche Mariä Geburt, ursprünglich im romanischen Stil, wurde 1468–1480 neu errichtet. Im Inneren gibt es Arbeiten von Joseph Schmuzer und dessen Sohn Franz-Xaver Schmuzer im Rokoko-Stil, Deckenfresken von Matthäus Günther und einen Hochaltar und Orgelprospekt von Franz Xaver Schmädl. Die um 1750 erbaute Orgel wurde 1962 erneuert. Auf dem Nordaltar ist ein Marienbild von Erasmus Grasser aus dem Jahr 1493. Quelle und mehr: Wikipedia

In Füssen gibt es allerhand zu sehen, wie das Schloss Neuschwanstein ganz in der Nähe. Allerdings wimmelt es dort (wie schon bei der "Wies") nur so von Touristen. Wer diese Massen nicht mag, sollte mal im Winter nach Füssen fahren. Die Stadt hat einen Kopfbahnhof und ist gut von München-Pasing aus zu erreichen.

siehe auch: König-Ludwig-Radweg

 

Radwanderführer

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Spickzettel
Route:
Radweg Romantische Straße
Start/Ziel:
Würzburg-Füssen 
Bahnanreise:
dto. oder Zwischenstationen
Länge:
462 km
Schwierigkeit: von leicht bis sehr schwer; siehe Höhenprofile und Bericht 
Übernachten: Quartiere siehe Bericht(e)
Internet: offizielle Homepage - ausgeschildert als D-Route 9 
Radwanderkarte und GPS - Karte/Übersicht
Radwanderführer: siehe unten

Der Würzburger Dom

Die Residenz in Würzburg

Hier bei Werbach stößt der Radweg D9 von Würzburg kommend auf den Tauber-Radweg.

Brunnen vor dem Rathaus in Tauberbischofsheim

Weltbekannt: das Plönlein in Rothenburg ob der Tauber.

Die Radwege Romantische Straße und Liebliches Taubertal verlaufen parallel.

Der Autor am Eiskanal in Augsburg

Doppelt hält besser: Ausschilderung mit D 9 und Romantische Straße am Lech bei Augsburg.

Lech-Altarm bei Stettenhofen

Bisweilen stellt der Lechradweg hohe Anforderungen an das Material.

Lechmündung in Marxheim bei Donauwörth

In Donauwörth mündet die Wörnitz in die Donau.

Die Reichsstraße in Donauwörth

Das Wahrzeichen von Nördlingen: der Kirchturm "Daniel" der St. Georg-Kirche (1427-1505).

Die Stadtmauer führt rund um die Stadt und kann fast komplett begangen werden.

Das Berger Tor in Nördlingen beherbergt einen Biergarten, durch den der Mauer-Wanderer hindurch geht.

Blick in das Innere der Rokoko-Kirche in Rottenbuch.

Die Wieskirche nach dem Regen.

Blick auf das Schloss Neuschwanstein.

Füssen im Allgäu.

Am Lechfall in Füssen endet der Radweg Romantische Straße.

Video

Schöne Bilder vom Main und vom Radweg Liebliches Taubertal.

Diese DVD enthält Bilder vom Lech-Radweg zwischen der Mündung in die Donau bei Marxheim und Landsberg/Lech sowie vom Radweg Liebliches Taubertal.

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