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Autor: Dieter Hurcks Copyright 9/2016

Rund um Niedersachsens Landeshauptstadt. 
Ganz neu ist die 800 km lange Kulturroute rund um Hannover mit 20 nummerierten Teilstrecken. Sie wurde am 10. Juli 2015 eröffnet und führt den Tourenradler zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Teil 2 beschreibt den Weg von Stadthagen über das Steinhuder Meer nach Neustadt und Schwarmstedt und über Celle zurück nach Hannover.
Teil 1: Hannover-Stadthagen -
Teil 3: Hildesheim-Celle 
Gesamtübersicht

Einträge für
Zimmervermieter

Quartiere an
Fernradwegen in
Deutschland

Kulturroute Hannover (2)

Auf Entdecker-Rundkurs durch den
"Wirtschaftsraum Hannover":
Stadthagen-Schwarmstedt-Celle-Hannover

 
Der am 10. Juli 2015 eröffnete Rundkurs bietet auch Einheimischen viele neue Einblicke in eine abwechslungsreiche Region Niedersachsens. Zu den sieben Hauptetappen, die einen rund 435 km langen Rundkurs bilden, kommen weitere acht Abstecher zu lohnenswerten Zielen. Die Etappen sind nach den Routen im offiziellen Radwanderführer benannt.

Route 6: Von Stadthagen nach Neustadt a. Rbge. 63 km

Von Stadthagen, der "Hauptstadt" des Schaumburger Lands, führt die Route zunächst entlang des Mittellandkanals, dann über den Kamm des Schaumburger Waldes, wo man (sonn- und feiertags) vom Wilhelmsturm eine fantastische Aussicht genießt, zunächst nach Bad Rehburg und über die Rehburger Berge zum Steinhuder Meer.

Wer will, kann unterwegs einen lohnenswerten und recht kurzen Abstecher nach Wiedensahl unternehmen und das Geburtshaus von Wilhelm Busch besuchen. Dort gibt es im Museum interessante Einblicke in das Leben des Schöpfers von Max und Moritz. Auf der Fürstenroute geht es ansonsten weiter über Mittelbrink, ein Künstlerdorf, bis zu den Rehburger Bergen und nach Bad Rehburg, ein ehemaliges Kurbad.

Wer sich für Saurier interssiert, sollte dort, wo es rechts den Berg hinunter ins frühere Kurbad Bad Rehburg geht, noch ein Stück geradeaus bis zum Dino-Park Münchehagen fahren. Hier verläuft übrigens auch der ehemalige Meerweg, der das Steinhuder Meer mit der Nordsee bei Wilhelmshaven verbindet.

Wilhelm-Busch-Museum in Wiedensahl

Wilhelm Busch, am 15. April 1832 in Wiedensahl geboren, verbrachte mehr als 40 Jahre seines Lebens hier. Diese intensive Beziehung zu seinem Heimatort stellt das Geburtshaus in einem spannenden Rundgang dar. Jung und Alt lernen Wilhelm Busch als vielseitige Künstlerpersönlichkeit kennen und finden außerdem einen Ort der Identifikation, Begegnung und Kultur.

Bekannt wurde Wiedensahl, ein Hagenhufendorf, als Geburtsort von Wilhelm Busch; der Flecken ist auch noch heute von ihm geprägt. Im Geburtshaus befindet sich ein Wilhelm-Busch-Museum, vor dem alten Pfarrhaus steht ein Denkmal, und es gibt einen Radwanderweg rund um Wiedensahl mit Stationen zum Thema Wilhelm Busch.
Johann Georg Kleine, der Großvater Wilhelm Buschs auf mütterlicher Seite, ließ sich gegen Ende des 18. Jahrhunderts in dem kleinen, ländlich geprägten Ort Wiedensahl zwischen dem schaumburgischen Stadthagen und dem hannoverschen Kloster Loccum nieder. Er erwarb dort 1817 ein strohgedecktes Fachwerkhaus, in dem rund 15 Jahre später Wilhelm Busch zur Welt kam. Quelle und mehr: Wikipedia

Nicht weit von Wiedensahl entfernt liegt das Dorf Mittelbrink. Es datiert zurück bis ins Jahr 1768, als dort vorwiegend Töpfer lebten. Heute ist Mittelbrink der Wohnort einiger Künstler und eines Naturwarenladens. Der Minden-Kurier schreibt: "Mittelbrink ist ein Ort, an dem man sich in alte Jahrhunderte zurückversetzt fühlt. Hier scheint die Zeit noch still zu stehen, wenn einem auf der schmalen asphaltierten Straße am Waldrand entlang historische Traktoren entgegenkommen. Auf einem kleinen Anhänger ziehen sie Brennholz aus dem Wald ins Dorf. Das Töpferdorf Mittelbrink gehört zur Gemeinde Niedernwöhren und ist eines der Handwerkersiedlungen die Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe gründen ließ."

Nach Bad Rehburg und zum Steinhuder Meer

Bad Rehburg ist ein ehemaliger Kurort und heute ein Ortsteil der Stadt Rehburg-Loccum im Süden des Landkreises Nienburg/Weser, liegt auf einer Höhe von 85 m ü. NN und hat rund 800 Einwohner.

Die kleine Siedlung in den Rehburger Bergen wurde 1690 erstmals urkundlich erwähnt, als die Wirksamkeit ihrer Heilquellen bekannt wurde. Die auch als Rehburger Brunnen bezeichnete Ansiedlung gehörte zunächst zur Stadt Rehburg und wurde später eigenständig.

In den einhundert Jahren von 1750 bis 1850 zog der als „Madeira des Nordens“ bekannte Kurort den Adel des Königreichs Hannover nach Bad Rehburg. In dieser Zeit entstanden die Kuranlagen Bad Rehburg mit Badehaus, Brunnenhaus, Wandelhalle, Kurhotels und der Friederikenkapelle (1841/42) sowie dem Kurpark. Nachdem die Kuranlagen im 20. Jahrhundert unter anderem als Pflegeheim und Waisenhäuser genutzt wurden, verfielen sie seit den 1970er Jahren zunehmend. Quelle und mehr: Wikipedia

Über das schmucke Örtchen Winzlar erreichen wir bald den Rundweg um das Steinhuder Meer, auf den wir nach links abbiegen. Wir Zeit und Lust hat, kann noch einen Abstecher nach Rehburg unternehmen, wo es ein Heimatmuseum zu besichtigen gibt. Die komplette Runde um Niedersachsens größten Binnensee ist übrigens rund 35 km lang und durchweg gut befahrbar. Zentrale Orte sind Steinhude und Mardorf sowie, etwas weiter entfernt, Neustadt am Rübenberge und Wunstorf.

Das Steinhuder Meer in Niedersachsen ist mit einer Fläche von 29,1 km² der größte See Nordwestdeutschlands. Das maximal 2,9 m und durchschnittlich 1,35 m tiefe Gewässer bildete sich in einem Becken gegen Ende der letzten Eiszeit vor etwa 14.000 Jahren. Heute stellt der etwa 30 km nordwestlich von Hannover gelegene See als Zentrum des Naturparks Steinhuder Meer wegen seiner geschützten Naturbereiche und vielfältigen Erholungsmöglichkeiten ein überregionales Ausflugsziel dar. Quelle und mehr: Wikipedia

Nachdem wir uns beim Biergarten am Mardorfer Ufer ein wenig erholt haben, radeln wir zunächst weiter am Steinhuder Meer entlang. An schönen Tagen, besonders am Wochenende, ist Radeln dort allerdings kaum möglich, obwohl der Weg streckenweise sehr gut ausgebaut worden ist. Man sollte notfalls einfach mal ein Stück schieben. Alernativ kann man links abbiegen bis zur Straße und dort, rechts ab, weiter auf dem straßenbegleitenden Radweg nach Neustadt rollen. In Neustadt sollte man der gemütlichen Innenstadt einen Besuch abstatten sowie dem Schloss Landestrost, an dem der Radweg aber sowieso vorbei führt. Im Schloss gibt es ein Museum, das die Geschichte der Gegend dokumentiert. Das ehemalige Moormuseum allerdings existiert nicht mehr. Dort residiert nun das Neustädter Heimatmuseum.

Schautafeln helfen bei der Orientierung in informieren über 
Sehenswertes an der Strecke.

Routen 7: Neustadt-Schwarmstedt 33 km

Vom Schloss Landestrost aus folgen wir dem Leine-Heide-Radweg, dessen Verlauf bis Schwarmstadt identisch mit der Kulturroute ist.

Unser nächstes Ziel ist das Kloster Mariensee, ein noch in Betrieb befindliches Zisterzienserkloster, das wir über eine gegenüber der Hauptroute etwa gleich lange Alternativroute erreichen. Auf der Homepage des Klosters heißt es: „Etwa 1207 als Frauenkloster gegründet, in dem die Regeln der Zisterzienser galten, wurde das Kloster in der Reformationszeit nicht aufgelöst. Bis heute lebt ein evangelischer Frauenkonvent im Kloster Mariensee.
Die schlichte, helle Klosterkirche, die aus der Gründungszeit erhalten geblieben ist, und das mächtige Geviert des Konventsgebäudes aus dem 18. Jahrhundert, die strenge Architektur des Kreuzgangs und die üppige Pracht der blühenden Gärten – Gegensätze, die von der wechselhaften Geschichte des Klosters Mariensee erzählen und gleichzeitig tiefe Ruhe atmen.“ Es lohnt sich, einmal ins Innere zu gehen und die Kreuzgänge zu bewundern.

Nach diesem Ausflug ins Geistliche geht es über Wulfelade vorbei am Rittergut Evensen aufs platte Land. Der Weg zackt des Öfteren. In Mandelsloh ist die Osdagkirche sehenswert, laut Wikipedia der erste "monumentaler Backsteinbau Norddeutschlands“. Und weiter: „Die Backsteinbasilika St. Osdag wurde wahrscheinlich von Heinrich dem Löwen um 1180 errichtet. Sie wurde nach dem burgundischen Herzog Osdag benannt, der in einer Schlacht gegen die Normannen gefallen sein soll.“ Quelle  

Der Weg über Brase nach Niederstöcken führt durch die Osterheide, eine stille Wald- und Wiesenlandschaft, auf denen man auch mal einen Wiesenweg unter die Räder nehmen muss, was aber auaßer nach längerem Regen kein Problem darstellt.

Hinter Niederstöcken sehen wir mal wieder die Leine – ein recht seltener Anblick für einen Flussradweg – und erreichen bald Schwarmstedt. Die Homepage der Stadt listet einige Sehenswürdigkeiten auf, darunter diese: „Die Alte Burg in Schwarmstedt repräsentiert einen seltenen Typ des barocken Fachwerkbaus. Das Gebäude wurde 1632 erbaut und fällt besonders durch seine Geschossüberragende Giebelwand auf. Früher sollen hier die unverheirateten Töchter der Familie von Bothmer gewohnt haben.“ Sehenswert ist auch Harrys klingendes Museum, das „eine der schönsten Sammlungen mechanischer Musikinstrumente in Norddeutschland“ präsentiert. „Gezeigt und vorgeführt werden Meisterwerke mechanischer Musik von den Anfängen bis 1920. Der Einfallsreichtum jedes Stückes wird die Erwachsenen zum Staunen bringen und das Geheimnisvolle die kleinen Besucher.“ Quelle

Schwarmstedt hat sogar einen Hafen: "Der jetzige Leinehafen in Schwarmstedt mit Anlegesteg ist Ausgangspunkt für Wasserwanderer. Im Hafengebäude des Angelverein Schwarmstedt können Bootswanderer auch übernachten. An der Hafenausfahrt steht die Bronzeplastik „PaarPferd“ des hiesigen Künstlers Siegfried Steege." Von Schwarmstedt fährt die Eisenbahn nach Hannover und Walsrode (Heide-Bahn). mehr 

Route 8: Schwarmstedt-Celle 45 km

Die Kulturroute bietet ab Schwarmstedt einen 70 km langen Tagesausflug nach Walsrode und zurück (Route 7a). Wir aber folgen der Aller gen Celle über Winsen/Aller. 41 km des Aller-Radwegs liegen vor uns, die besonders technisch Interssierten allerhand zu bieten haben wie das Erdölmuseum Wietze und das historische Kraftwerk in Oldau. Aber auch Naturliebhaber kommen in dem reizvollen Allertal auf ihre Kosten.

In dem flachen Allertal zwischen Wiesen und Wäldern verläuft der Radweg überwiegend auf naturbelassenen, wunderbar ruhigen Wegen. Zwischen Schwarmstedt und der Besucherstation des Erdölmuseums an der Wietzemündung muss man allerdings des Öfteren neben stark befahrenen Straßen radeln. Oder durch landwirtschaftlich genutzte Gebiete, die von Bäumen und Büschen weitgehend leergeräunmt sind, so dass es bei Wind kaum einen Schutz gibt. Ein E-Bike ist in dem Fall ideal.

Wer den Weg von Celle aus in Angriff nimmt, muss ab Altstadt auch oft neben starkem Autoverkehr radeln. Zusätzlich mangelt es streckenweise an einer lückenlosen Beschilderung, vor allem an dem großen Straßenkreuz, wo der Radler die Nienburger Straße suchen muss.

Wer in Celle übernachtet, hat genügend Zeit, die schöne Altstadt und die vielen Sehenswürdigkeiten zu genießen. Celle liegt übrigens auch am Spargelradweg entlang der Niedersächsischen Spargelstraße und ist im Radreisebericht dazu ausführlich beschrieben.

750 km durch Niedersachsen

Hier daher nur soviel: Celle verfügt über einen historischen Altstadtkern mit ca. 480 restaurierten Fachwerkhäusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Mittelpunkt sind das seit 1292 erbaute Herzogschloss mit der 1485 eingeweihten Schlosskapelle, die 1308 eingeweihte Stadtkirche mit barocker Ausstattung und der Gruft der Welfenherzöge sowie das Rathaus, das über einen Weser-Renaissance-Giebel und einen der ältesten Gasthöfe Niedersachsens, den Ratskeller von 1378, verfügt.

1786 gründete Albrecht Thaer, Celles größter Sohn, die erste deutsche landwirtschaftliche Versuchsanstalt in den Dammasch-Wiesen (heute Thaers Garten). Celle hat das Prädikat „Schönste Stadt in Deutschland“ im Jahre 2002 nicht zuletzt wegen seiner gepflegten Gärten und Grünanlagen bekommen, in denen zu bummeln ein wahres Vergnügen ist. Highlights sind z.B. der Französische Garten und der neu angelegte Celler Heilpflanzengarten. Er bietet einen Reichtum an unterschiedlichsten Heilpflanzen.

Das weitläufige Gelände - der Garten ist einer der größten seiner Art in Europa - lädt ein zum Schlendern zwischen duftenden Heilkräutern und zum Verweilen am sprudelnden Quelltopf.
Durch Informationstafeln und Einzelbeschilderung erfährt der Besucher gleichzeitig etwas über die einzelnen Pflanzen und wie sich z.B. Pfarrer Kneipp oder Hildegard von Bingen der Heilpflanze bedienten.

Von Celle ist ein Abstecher zum Kloster Wienhausen zu empfehlen. Dieser ist im Bericht über die Route 9 a beschrieben.

Übernachten in Celle

Pause in Dasselsbruch

Route 9: Celle-Hannover 55 km

Nach Hannover ist es von Celle aus nicht mehr weit. Aus der Stadt gelangt man dank der guten Beschilderung schnell und auf ruhigen Wegen. Zunächst wird die Fuhse überquert, dann die Bundesstraße 3. Der Radweg führt nun über den Vogelberg durch Westercelle und nach Südwesten über flaches Land, auf erstklassigen Wegen zunächst parellel zur Bahnstrecke Hannover-Hamburg.

Im pferdereichen Landstrich queren wir hinter Dasselsbruch die Bahngleise. Gleich hinter der Brücke geht es scharf rechts und auf einem gefährlich holprigen "Restasphalt"-Weg etwa 800 Meter direkt entlang der Schienen, die Hannover mit Hamburg verbinden. Hier ist höchste Achtsamkeit gefordert, wenn man nicht stürzen will. Erst im Wald wird der Untergrund wieder besser befahrbar. Ab dem Abzweig nach Wettmar, wo die Kulturroute nach rechts schwenkt, folgt wieder ein Schotterweg, wie er auch im weiteren Verlauf bis nach Langenhagen immer mal wieder aufmerksames Fahren erforderlich macht. Trost: Es gibt auch längere asphaltierte Wege.
Wir radeln nun durchs stille, tellerebene Hastbruch, eine reizvolle Landschaft mit langen Baumreihen, kleinen Wäldchen und vor allem riesigen Feldern Richtung Fuhrberg. Gerade wird der letzte Mais eingebracht und ich muss drei Mal riesigen Treckergespannen ausweichen. Nun geht es wieder lange Strecken durch Wald - ein tolles Erlebnis der Ruhe, vor allem im "Naturwald Kienmoor". Dann wird es laut: Die verkehrsreiche Hannoverschen Straße ist zum gegenüberliegenden Radweg zu queren.
Achtung: Hier nicht rechts dem mit einem eingehängten K versehenen Schild nach Fuhrberg folgen (falls man nicht bei Heuer Spargel essen will), sondern sich nach links wenden und nach gut hundert Metern gleich wieder nach rechts in den Wald abbiegen, ins Sprillgehege. Nach etwas mehr als einem Kilometer biegt die Route nun scharf ab. Bald haben wir auch den kleinen Anstieg über die Brücke der Autobahn 7 überwunden und sind wieder im Grünen. Ein echter Schäfer schaut dort gerade nach seiner Herde. Am Waldende geht es nochmal gen Westen das Flüsschen Wietze querend bis zum "Erlebnisbiergarten Waldkater".

Lister Hafen

Ab hier führt unsere Route 9 nur noch südwärts, quer durch den Golfplatz in Hainhaus und über die Bahnstrecke, passiere den Wietzesee (man kann auch nach links einen der kleinen Pfade zum See nehmen und nach rechts am Ufer zurück zur Route 9 weiterfahren). Vorbei geht die Tour an Langenhagen und durch den Wietzepark (schöne Einkehrmöglichkeit). Anschließend an der Fußgängerampel die verkehrsreiche Straße überqueren und gleich neben der großen Werbetafel der dahinter liegenden Pferderennbahn in den schönen Waldweg einbiegen, der im Grünen bis in die Vorstädte Hannovers führt. Plötzlich stehe ich neben einem Hochhaus und sehe in der Ferne schon die Skyline der Großstadt. Am Silbersee besteht im Sommer eine weitere Einkehrmöglichkeit, ehe wir die A 2 und beim Lister Hafen den Mittellandkanal queren.

Musikhochschule

Nun radeln wir entlang der Eilenriede durch den Stadtteil List, der sehr viele sehenswerte Häuser besitzt und heute zu den bevorzugten Wohnlagen Hannovers zählt. Die "Naturroute" durch Feld und Wald wird spätestens bei der Musikhochschule am Emmichplatz mit den Überresten des "Neuen Hauses" und am Opernhaus wieder zur echten "Kulturroute". Kurz vorm Maschsee passieren wir Rathaus und Landesmuseum, bevor wir beim Sprengel Museum für moderne Kunst den Ausgangspunkt vieler Touren der Kulturroute erreichen. Am Maschsee gibt es diverse Plätze, wo man sich nach den Touren bestens stärken kann.

Opernhaus

Vom Nordufer des Maschsees kann man z.B. die Route 9 c über Lehrte nach Peine unter die Räder nehmen und vom Kreuzungspunkt in Eixe auf der Route 9 b über Hohenhameln nach Hildesheim oder auf der Route 9a nach Celle weiterradeln.

Fazit der steigungsfreien Tour auf Route 9 von Celle nach Hannover: Gute Ausschilderung, meistens recht gute Wegequalität und für Naturliebhaber wie Stadtmenschen etwas dabei. Für die langen Waldpassagen sollte man genügend zu Essen und Trinken einpacken!

zum Teil 1 - Teil 3: Routen 9 a/9b Hildesheim-Celle

Radeln in der Region Hannover

 

Video-Links

Hannover persönlich 

Region Hannover: Symphonie in Gelb 

Zur Scillablüte nach Hannover-Linden

Der Leine-Heide-Radweg 

Die schönsten Radtouren in Deutschland und den Nachbarländern (1)

Etappen/Entfernungen ca. (Gesamtlänge ca. 800 km)

Die Kulturroute ist mit einem großen K markiert, wobei die Hauptroute rot hinterlegt ist, die Alternativen grün und die Ergänzungsrouten blau. Die Route ist in beiden Richtungen beschildert. Dennoch empfiehlt sich ergänzend die Mitnahme eines Fahrradnavigationsgeräts, z.B. des preiswerten Modells Teasi (siehe auch den Teasi-Testbericht unter Navigation für Einsteiger).

Route 1: Hannover-Sarstedt-Nordstemmen-Hildesheim 47 km
Route 2: Hildesheim-Bad Salzdetfurth-Bad Gandersheim 43 km 
Route 3: Bad Gandesheim-Alfeld (Leine)-Elze 50 km
Route 4: Elze-Coppenbrügge-Hameln 41 km
Route 5: Hameln-Stadthagen 62 km 
beschrieben auf der Seite Kultourroute 1

beschrieben auf dieser Seite
Route 6/6a: Stadthagen-Rehburg-Loccum-Neustadt a. Rbg. 52 km
 
Route 6b: Stadthagen-Rehburg-Stolzenau-Nienburg/Weser 70 km
Route 6c: Nienburg-Stöckse-Rodewald-Schwarmstedt 42 km 

Route 7: Neustadt am Rübenberge-Schwarmstedt 33 km 
Route 7a: Schwarmstedt-Hodenhagen-Walsrode 41 km
Route 8: Schwarmstedt-Winsen (Aller)-Celle 45 km 
Routen 8a: Ergänzungsrouten Hornbostel-Winsen/Aller 29 km 
Route 8b: Ergänzungsroute von Walle nach Bergen-Belsen 3 km 
Route 9: Celle-Dasselsbruch-Hannover 53 km 

beschrieben auf der Seite Kulturroute 3
Route 9a: Celle-Peine 80 km 
Route 9b: Peine-Hildesheim 41 km 
Route 9c: Peine-Lehrte-Hannover 46 km

Radwanderführer

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Spickzettel
Route:
siehe Teil 1 
Etappen

Wilhelm-Busch-Haus in Wiedensahl

Eingang zum Dinosaurier-Park Münchehagen

Bad Rehburg: Historische Kuranlage

Über Winzlar erreichen wir das Steinhuder Meer.

Ein Abstecher lohnt sich zur Badeinsel Steinhude mit Insel Wilhelmstein klein im Hintergrund.

Schloss Landestrost in Neustadt am Rübenberge

Kloster Mariensee

Leinetal bei Schwarmstedt

Wasserkraftwerk Marklendorf

In Wietze lohnt ein Museumsbesuch.

Sehr lehrreich: Besucherstation am Radweg
unweit des Erdölmuseums Wietze. Ein Abstecher lohnt sich.

Historisches Kraftwerk an der Aller in Oldau

Beschilderung zwischen Oldau und Celle

Das Schloss in Celle

Über 400 Fachwerkhäuser weist Celle aus.

In Dasselsbruch kann man nach Ramlingen abbiegen und 20 km bis Burgdorf radeln.

Bahnstrecke Hannover-Hamburg bei Dasselsbruch

Schlechter Wegabschnitt neben den Bahngleisen

Schöne Landschaft, steigungsfrei: Hastbruch

Das Flüsschen Wietze begleitet uns

Schilderklau am Silbersee

Ausgangspunkt vieler Touren: der Maschsee



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