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Kirchen, Klöster und Kanäle

Weser - Ostwestfalen - Münsterland

24. bis 30. August 2002 / Fahrtstrecke: 618 km

Die geplante Elberadtour von Dresden in die Sächsische Schweiz im August 2002 wurde von 
der großen Flut unmöglich gemacht. Da der Urlaub nun schon einmal gebucht war, planten 
wir ad hoc eine Rundfahrt von Niedersachsen nach Niedersachsen quer durch Westfalen 
inklusive eines Zipfels der Niederlande. Es waren abwechslungsreiche sieben Tage mit 
vielen interessanten Begegnungen und Einblicken in die unterschiedlichsten Landschaften.

Die angegebenen Zimmerpreise gelten, wenn nicht anders angegeben, jeweils pro Person im Doppelzimmer. 
Stand: August 2002. Ausstattung: ++++ (+ = mies; ++++ = sehr gut; Preis: ++ (+ = niedrig; ++++ = sehr hoch)

Teil 1 --- Teil 2 - Die komplette Tourenbeschreibung HIER und als PDF-Datei

Quartiere an Radfernwegen in Deutschland


1. Vom Deister ins Weserbergland

1. Tag, Sonnabend, 24.8. - 93 km: Springe - Hameln - Bodenwerder - Holzminden - Höxter - Boffzen 
Per Bahn (Großraum-Ticket Region Hannover) nach Springe am Deister, ab Hameln auf dem Weserradweg
Übernachtung bei Pension Weike, Stapelgasse 6, 37691 Boffzen, Tel.: 05271 / 59 77; 
www.boffzen.de/weserblick.htm ; 24 € p. P. im EZ und DZ.

Start am Bahnhof von Springe/Deister; Rechts: kurze Hosen an, es wird warm

Regionale Angebote der öffentlichen Verkehrsbetriebe ermöglichen es nicht nur in der Region Hannover
Gruppen, kostengünstig zu reisen. So fuhr unsere fünfköpfige Gruppe zunächst per Nahverkehrsticket 
über Hannover nach Springe, der letzten Station des Verkehrsgebietes. Springe, 30.000 Einwohner, 
ist die Geburtsstadt Heinrich Göbels, des Erfinders der elektrischen Glühlampe. Die Stadt liegt an 
der Deisterpforte am Hang des Mittelgebirges. Die Fahrt nach Hameln ging deshalb recht zügig vonstatten
und führte durch eine leicht wellige überwiegend landwirtschaftlich genutze Landschaft. 

Gut ausgebaut: der Weserradweg; Rechts: Ein Weserdampfer zieht bei Hameln seine Bahn

Die Kornfelder sind bis auf ein paar Weizenflächen abgeräumt. Ein Mähdrescher zieht unbeirrt seine Bahnen.
Mais, Rüben und Raps sind übrig geblieben und lassen den nahen Herbst erahnen. Doch der Tag ist 
sommerlich warm, der Fahrtwind kühlt das Gesicht und die Stimmung der Gruppe ist bestens. Bald 
wird die Rattenfängerstadt Hameln erreicht und damit die Weser. Wir fahren auf dem Weserradweg, 
der von ADFC-Mitgliedern mehrmals zum beliebtesten Fernradweg Deutschlands erkoren worden ist, 
stromaufwärts. Auf der gut ausgebauten Piste geht es flott voran entlang des bei Hannoversch-Münden 
aus Fulda und Werra entstehendenden Stromes. In Tündern lockt ein Biergarten zur verdienten 
Frühstückspause. Ein Dampfer zieht vorbei, hin und wieder passieren einzelne Radler und auch 
größere Gruppen den Ort.

 

Links: die Gierfähre in Grohnde; rechts: eine Landschaft zum Genießen

Das Münchhausen-Denkmal in Bodenwerder, gleich daneben steht diese Dampfmaschine

Der Weserradweg ist nahezu perfekt ausgebaut, bietet gastronomisch viele Verlockungen und ebensolche Ausblicke.
In Bodenwerder bestaunen wir das Münchhausen-Denkmal, in Rühle wischen wir uns den an diesem schwülwarmen Tag 
reichlich fließenden Schweiß von der Stirn, und in Holzminden genießen wir in einem Biergarten am Weserufer den Ausblick
 auf den Fluss. Nun sind es bis zu unserem Ziel, Boffzen bei Höxter, nur noch wenige Kilometer. Hinter Lüchtrigen laden l
inks des Flusses Kloster und Schloss Corvey zu einer Besichtigung, ehe wir in Höxter die Weserbrücke überqueren und 
direkt am Ufer bis Boffzen radeln. Das Quartier liegt ruhig am Weserufer - wer das richtige Zimmer erwischt, kann vom 
Fenster aus auf den Fluss blicken.

Blick aus dem Zimmerfenster der Pension in Boffzen

Die DVD zur Tour finden Sie hier!

 

Fortsetzung: Von Höxter nach Paderborn - Der Weserradweg

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