Radtouren A bis Z - Fahrradbücher - Fahrrad-DVDs - FahrradwitzeLinks - Bahn + Rad - E-Bike - Home

Autor: Dieter Hurcks Copyright 7/2006

Eine elftägige Radtour durch Masuren

Termine

Wasser, Wälder, weites Land

Storchennester und Spuren deutscher Geschichte

Braungebrannt und übermüdet von der langen Rückreise kehrten die 17 Masurenradler der ADFC-Ortsgruppe Burgdorf/Uetze aus Polen zurück. Elf ereignisreiche Tage im ehemaligen Ostpreußen bei zum Teil sengender Hitze und eine anstrengende nächtliche Zugfahrt hatten sie im Gepäck. Alle waren sich einig: „Diese Reise hat sich wegen der herrlichen Landschaft und der vielfach unberührten Natur trotz mancher Anstrengungen gelohnt!“.

Die vielen Seen, die wogenden Kornfelder in einer von sanften Hügeln geprägten Landschaft, die ungezählten Storchennester in den Dörfern, wo die Zeit angehalten zu sein schien, die Naturschutzgebiete sowie die Spuren deutscher und polnischer Geschichte werden im Gedächtnis haften bleiben. Höhepunkte waren unter anderem der Besuch der Wolfsschanze, zwei Schiffspassagen über die Seenplatte, die Tour durch die Rominter Heide, die vielen Badestopps und die Fahrt mit einer Schmalspurbahn ab Elk durch die masurische Landschaft.

Als Kontrastprogramm hatten die Radler, die insgesamt fast 500 Kilometer zurücklegten, noch einen Tag im quirligen Warschau angehängt, wo natürlich die Altstadt ebenso besucht wurde wie die lange Allee Nowy Swiat mit den repräsentativen Botschaftsgebäuden und gepflegten Parks. Die polnische Sprache allerdings blieb allen bis zuletzt ein Rätsel ....

Die zehn Etappen

1. Tag: Gegen 10 Uhr Abholung durch Veranstalter am Hauptbahnhof in Warschau (Centralna) und Fahrt per Bus nach Masuren zum Ausgangspunkt bei Rybno (Nähe Mragowo). Unterwegs landestypisches Mittagessen. In Rybno war die Übernahme der Fahrräder und eine kleine, etwa 15 km lange Tour zur idyllisch am Wasser gelegenen Pension mit eigenem Badesee geplant.
Dieser Kurztrip fiel bei unserer Tour leider aus, da einige Staus und eine Prozession ausgerechnet auf der Bundesstraße von Warschau nach Masuren für dreieinhalb Stunden Verspätung sorgten. Abends Gelegenheit zum Baden, Klönen und Anschauen des "kleinen" WM-Finales Deutschland gegen Portugal.

2. Tag: Nach Krutyn (43 km). Morgens Start der Radtour nach Sorkwity (Sorquitten), vorbei an blumenübersähten Feldern; Besuch eines Palastes im englischen Tudor-Stil (heute Hotel) und der evangelischen Kirche. Auf dem Weg nach Südosten wechseln kleine Asphaltstraßen mit Sandwegen und Schotterpisten, auf denen kleine Querrillen uns gehörig durcheinander schütteln. Die lang andauernde Trockenheit sorgt dafür, dass vorbeifahrende Autos viel Staub aufwirbeln, was uns häufig zur Wasserflasche greifen lässt. Die meisten Autofahrer sind rücksichtsvoll und fahren langsam an uns Radlern vorbei.
Hügelauf und hügelab durchqueren wir eine abwechslungsreiche Landschaft, die oft reizvolle Ausblicke bietet.
Entlang des Mokresees genießen wir im Schatten des Waldes dieses schöne Panorama, auch wenn Stechfliegen (Bremsen) und Mücken den einen oder anderen piesacken. Alles in allem hält sich diese Plage jedoch während der ganzen Tour in Grenzen. Nur gelegentlich ist der Einsatz von Anti-Mücken-Spray oder Teebaumöl vonnöten. Bei anderer Witterung kann sich das jedoch schnell ändern ... 
Krutyn, das Paddelparadies Masurens, erwies sich zumindest an diesem Tag (noch) als ausgesprochen ruhiges Fleckchen Erde.

Auf Wunsch einiger Teilnehmer bot der Veranstalter abends eine Fahrt nach Mragowo (Sensburg) an. Anschließend konnten wir noch das WM-Finale zwischen Frankreich und Italien auf einer Großleinwand anschauen und erleben, wie schnell TV-Kommentatoren in Polen ohne Luft zu holen zu sprechen vermögen.

Paddeln auf der Krutinna macht richtig Spaß.

3. Tag: Nach Mikolajki (78 km), dem nur knapp 4.000 Einwohner zählenden Zentralort der masurischen Seenplatte. Zunächst jedoch ist Paddeln angesagt. Auf dem Flüsschen Krutinna, das sich malerisch durch die Landschaft schlängelt, paddeln wir bis Rosacha, zwei Kilometer vor dem Kloster Wojnowo. Die Mittagshitze bedingt dort die hurtige Suche nach Schattenplätzen. Im Holzhaus des Dorfkiosks ist es heiß wie in einem Brutkasten.
Bald geht es über den Sandweg wieder zurück zur Straße und auf Asphalt bis Osianiak mit seiner blauweiß gestrichenen orthodoxen Kirche. Unterwegs Stopp an einem Lebensmittelgeschäft. Eineinhalb Liter Mineralwasser kosten meistens 1,50 bis 2 Zloty, was sich wie Zwoty auspricht, und sind schneller warm, als man sie trinken kann.
Die Wahrheit der Aussage, dass die Sommer in Masuren sehr heiß und die Winter sehr kalt sind, können wir nun schon mindestens zu 50 Prozent als richtig beurteilen.
Vorbei an der nahe Ruciane-Nida gelegenen einzigen Seeschleuse Masurens namens Guzianka, die einen Höhenunterschied von zwei Metern überwindet, radeln wir parallel zum Beldny-See auf staubigen Wegen aus schwarzem Schotter durch die "Puczca". Den See kriegen wir nicht zu Gesicht, dafür einige summende Parasiten, die es auf unser Blut abgesehen haben.
Das Ziel ist Wierzba, von wo die Fähre uns, die wir mit Schotterstaub bedeckt noch dunkler sind, als uns die masurische Sonne je einfärben könnte, ans andere Ufer bringen soll. 
Andrzej, unser Veranstalter und Tourenleiter, hat uns vorsorglich per Handy erst für 18 Uhr angekündigt, da die Fähre normalerweise nur bis 17.30 Uhr verkehrt. Wer zu spät kommt, muss, falls er Mikolajen zum Ziel hat, wieder zurück zur Schleuse und rund 16 km Umweg in Kauf nehmen.
Wir aber genießen die Überfahrt. Das aufziehende Gewitter lässt die Strecke durch den Wald nach Mikolajen - deutsch: Nikolaiken - viel länger erscheinen als sie ist. Doch erreichen wir trocken unser zentral, aber ruhig gelegenes Hotel mit dem furchteinflössenden Namen des römischen Kaisers Caligula. Abends Stadtbummel entlang der belebten Uferpromenade.

4. Tag: Nach Heilige Linde (Swieta Lipka) (37 km). Nach der längsten Etappe der gesamten Tour ist heute Entspannung angesagt. Zunächst geht es per Schiff nach Ryn, wo wir in brütender Mittagshitze ankommen und daher erstmal zum Baden gehen. Zum Glück ist diese Etappe kurz, denn einige Sandwege verlangen kräftiges Treten in die Pedalen unserer mit Sieben-Gang-Schaltung ausgerüsteten Leihfahrräder.
Feldwege und Dorfstraßen, jede Menge Störche, eine Straße mit grobem Pflaster nach Grohowo - bald sehen wir die Türme der Kathedrale des Klosters Heilige Linde. Gegenüber liegt unser "Hotel 500", bei dem sich die Zimmerfenster allerdings nur kippen lassen. So schlafen wir nach einem von Livemusik untermalten Grillabend in brütender Hitze mehr schlecht als recht.

5. Tag: Nach Gizycko (71 km). Heute ist die Wolfsschanze, Hitlers Hauptquartier im Osten, die zweite Attraktion unter den Sehenswürdigkeiten. Nach der Besichtigung von Swieta Lipka radeln wir nach Ketrzyn, deutsch: Rastenburg. Die Kathedrale und das Schloss sollte man sich anschauen. Anschließend zog unsere Karawane der Radler aus Berlin, Karlsruhe und Hannover weiter. Die nächste Rast ist in einem masurischen Heimatmuseum beim Dörfchen Owczarnia.
Die Strecke nach Gierloz zieht sich. Der Führer durch die Wolfsschanze entpuppt sich als geschäftstüchtiger Buchautor mit ganz eigenen Theorien. Die einstündige Kurzführung gibt aber einen guten Einblick in das Leben der Nazigrößen auf diesem weit von Berlin gelegenen Fleckchen Erde. Trotz mehrerer Sprengversuche sehen viele Bunker aus, als wären sie eben erst verlassen worden. Übernachtung im Hotel Mazury (die meisten Hotels dort heißen übrigens Mazury und man sollte sich daher den Namen des Ortes, in dem man übernachtet, tunlichst einprägen).

6. Tag:
Geplant war eine Tour nach Jeziorowskie (57 km). Der Zielort musste an diesem Tag geändert werden, da der Hotelbesitzer des gebuchten Hotels "Pod modrzewiem" kurzfristig einer anderen Gruppe, die eine Woche bleiben wollte, unsere Zimmer vermietet hatte. Unserem Tourenleiter Andrzej gelang es aber nach langem Telefonieren, ein anderes, leichter auszusprechendes, jedoch weitab vom Schuss bei Gizycko gelegenes Hotel namens "Gajewo" zu finden, das wir per Bus ansteuerten.
Überhaupt muss man sich in Polen daran gewöhnen, dass manches etwas lockerer gehandhabt wird und Zeit- oder Kilometerangaben meist nur "plusminus" aufzufassen sind.

Der Tag beginnt mit einer rund zweistündigen Schifffahrt, die uns vorbei an einer von Kormoranen bevölkerten Insel nach Steinort führt. Dort wird feste an dem ehemaligen Schloss des Grafen Lehndorff gearbeitet. Von Sztynort Duz, so der polnische Name dieses Wassersportzentrums, radeln wir auf Asphalt zunächst über eine schöne Allee und rasten mittags bei der Bunkeranlage der Wehrmacht. Von Mamerki aus, dem Hauptquartier "Mauerwald", steuerte u.a. das Oberkommando des Heeres im 2. Weltkrieg die Aktionen im Osten. Im Quartier „Mauerwald“ wurde der Sprengstoff zu dem bereits im Jahr 1943 vorbereiteten Hitler–Attentat aufbewahrt. Wie die Nazis sich gegen die Mückenschwärme in dem Sumpfgebiet wehrten, ist bis heute ein Geheimnis ....

Unterwegs besuchten wir außerdem den Soldatenfriedhof bei Matyski. Die Durchfahrt durch Wegorzewo haben die meisten Teilnehmer wohl schon aus ihrem Gedächtnis gestrichen ... Und die wie ein reinigendes Gewitter notwendige Manöverkritik am Abend klärte einige Irritationen und Disharmonien, wie sie in einer Gruppe von 22 Radlerinnen und Radlern anfänglich durchaus normal sind. Von da an klappte die Zusammenarbeit erheblich besser ...

Fahrradwegweiser sind noch ziemlich selten in Masuren.

7. Tag: Nach Goldap (52 km). Heute geht die Fahrt - nach dem Autotransport zurück zur Strecke - zunächst lange Zeit durch den Urwald Borecka und weiter nach Bocwinka. Teilweise frisch asphaltierte Straßen erlauben ein zügiges Fortkommen. Bis gegen Mittag regnet es - zum einzigen Mal auf dieser Tour. Nach der Rast in Skocze ist es nicht mehr weit nach Goldap, das wir - vorbei an einer originalgroßen Hirschskulptur, dem ehemaligen Bahnhof und dem Wasserturm - schnell Richtung Hotel verlassen. Wer einkaufen und die Stadt sehen will, fährt nach dem Duschen mit dem Bus ins Zentrum der Kleinstadt und schaut sich den Skilift und die Schneekanonen am Schönberg an.
Die anderen erholen sich am und im See. Bis zur Grenze nach Weißrussland sind es von dort nur ein paar Hundert Meter.

8. Tag: Nach Olecko (77 km). Fast 20 Kilometer radeln wir nach der Anfahrt per Bus und Fahrradanhänger morgens ab Jurkiszi durch die Rominter Heide. Wieder aus dem riesigen Waldgebiet heraus, bewundern wir bei Kociolki einen kunstvollen Biberdamm, ehe wir am Wysokiesee rasten und baden. Auf der Fahrt genießen wir schöne Ausblicke auf die Seen Wysokie und Rospuda, an denen wir entlangradeln, staunen, dass auch kleine Dörfer noch einen Einkaufsladen haben, und sind von den mit (meistens Plastik-) Blumen übersähten Fiedhöfen wie in Filipow beeindruckt.
Ein paar grauslige Wegekilometer legen wir, inzwischen an den entsprechenden Körperteilen schon abgehärtet, ohne Murren zurück.
Letzte Rast in Bakarlazewo mit seiner doppeltürmigen Barockkirche, ehe wir den Oleckosee erreichen. Dieser muss erst umrundet werden, ehe wir zum Hotel namens - wie sonst? - Masury gelangen. Weil Samstag ist, spielt abends am See die Musik. Wir erleben Polen in Wochenendlaune hautnah ... Abendstimmung an der kleinen Seebrücke mit Gastronomie und Jugendherberge.
Abends im Hotel individuelles Gitarrenkonzert eines von Bier und Wodka beflügelten hochtalentierten Bauarbeiters. 
Olecko hieß früher übrigens Treuburg.

Lega-Brücke bei Sypitki

9. Tag: Nach Elk (48 km). Schöne Tour entlang des Olecko-Sees und des Flusses Lega nach Elk. Pflasterstraßen und Schotterwege erlauben kein so zügiges Fortkommen und fordern viel Konzentration. In Gasiowosco steht ein ehemals stattliches ostpreußisches Gut leer. An der alten Wassermühle bei Babki Gasecki, heute ein kleines Kraftwerk, schauen wir über den algengrünen, sich in der Senke breitmachenden Fluss Lega.
Am frühen Nachmittag erreichen wir Elk und genießen es, endlich Zeit zum Bummeln zu haben.
Es ist Sonntag, und die halbe Stadt scheint auf den Beinen. Die Seebrücke erweist sich als ausgezeichnetes Plätzchen, um zu entspannen und die hinter dem Horizont verschwindende Sonne zu genießen. Vom Ende des Sees klingt Tanzmusik. Unser sonst mit kurzem Hemd und Short bekleideter Fahrer ist schon dort und trägt stolz sein Sonntagsgewand zur Schau. Aus dem Fenster unseres Hotels "Heureka" werfen wir einen letzten Blick auf den im Licht der Laternen funkelnden See und schlummern der letzten Radeletappe entgegen.

Wasser, Wälder, weites Land - das ist Masuren.

10. Tag: Nach Woznawies an der Grenze zum Naturschutzgebiet Bibrzanski (50 km). Zunächst fahren wir ab Bahnhof Elk mit einer Schmalspurbahn durch Feld und Wald nach Sypitki, wo wir eine Schule mit angeschlossenem Storchenmuseum besuchen.  Die anschließende Radtour führt uns in einer großen Schleife wieder zurück nach Sypitki, ohne dass die meisten Teilnehmer davon etwas merken.
In Skrzypki treffen wir auf ein verlassenes Kinderferienlager, das zum Verkauf steht. Ein kleines Spritzenhaus in Lisewo lässt manchen älteren Teilnehmer an frühere Zeiten denken. Der unbarmherzig vom mit weißen Wölkchen gesprenkelte blaue Himmel kann nach zwei Badepausen besser genossen werden. Das Hotel "Kuwasy" besteht weitgehend aus Holz und hat wirklich Stil.
Während des Abendessens unterhält ein kaum eine Miene verziehender örtlicher Musiker mit Harmonikaspiel die Radeltruppe. Anschließend geht es zum "Elche gucken". Nach 9 km Autofahrt über Waldwege und 2 km Fussmarsch über Sandwege ist es fast dunkel. Jetzt steckt hinter jedem dunklen Feck in der Ferne ein Elch ...
Pech gehabt, aber die Kalorien des Abendessens sind wieder abgearbeitet. Ausklang des Abends bei einem oder zwei Glas Bier. Das letzte, das für umgerechnet 1,25 Euro für 0,4 Liter erhältlich ist. Morgen in Warschau kostet es das Doppelte ...

Warschauer Wahrzeichen: Säule Kolumna Zygmunta.

11. Tag: Per Bus nach Warschau. Keine Prozession, kein Stau. Besichtigung der Altstadt mit Hilfe einer jungen und charmanten Fremdenführerin. Anschließend Fahrt zum Plattenbauhotel mit einfachen, aber für Warschauer Verhältnisse preisgünstigen und sauberen Zimmern. Abends Fahrt per Stadtbus (spannend, wenn man den Namen des Ziels nicht kennt!) in die City. Beeindruckend ist die Straße Nowy Swiat mit den repräsentativen Botschaftsbauten, der sich die Restaurantmeile Krakowskyie Przedmiesele anschließt, welche direkt in die Altstadt führt.

Markt

Der Bus Nr. 180 ist ein guter Tipp, führt die Linie doch an vielen Warschauer Sehenswürdigkeiten vorbei. Hatten wir bei der Ausfahrt aus Warschau am ersten Tag das Gefühl, diese Stadt bestünde nur aus Industrie- und Gewerbegebieten, so hat uns der letzte Abend in Polens Hauptstadt doch angenehm überrascht.
Auf Leute, die eine Jacke oder einen Pullover locker über dem Arm tragen, sollte man ein Auge verwerfen. Nicht selten sind dies Diebe, die darunter schnell eine Handtasche oder sonstwas verschwinden lassen.

Fazit: Ohne Polnisch-Kenntnisse ist man oft aufgeschmissen. Bisweilen halfen - wenn der Reiseleiter nicht in der Nähe war - aber Menschen, die in Deutschland gearbeitet haben, weiter. Mit Freundlichkeit und gutem Willen kommt man in Polen auch zurecht. Nur auf den Bahnhöfen den richtigen Zug zu finden, ist nicht ganz so einfach ...

Die Leihfahrräder unseres Veranstalters sind stabil, haben eine Gabelfederung und eine Siebengangschaltung, was sich als völlig ausreichend erwies. Eine große Packtasche und eine kleine für die Wertsachen, die man gut mitnehmen kann, gehörten ebenfalls zur Ausrüstung.

Hinweise:
Deutsche Zeitungen haben wir in Masuren nicht gesehen. Auch die mit den großen Buchstaben nicht (haben auch nicht direkt danach gesucht); in Warschau gibt's sowas natürlich.
Deutsche Fernsehsender: Nur 2 x im Hotelzimmer empfangen.
Für Nachrichten am besten ein Kurzwellenradio mitnehmen und Deutsche Welle hören. Frequenzen hier, Empfang auf 6.075 kHz im 49-m-Band ist brauchbar.

Deutsches Bier (polnisches schmeckt auch, wird aber ohne Schaum gezapft, wenn man nicht extra Schaum wünscht): In Masuren Fehlanzeige, nur in Warschau gefunden, sogar Hefeweizen, aber erheblich teurer als poln. Sorten (10 Zlt.).

Bei dem meist extrem dünnen Toilettenpapier und ebensolchen Papierhandtüchern muss man halt öfter mal falten ....

mehr über Masuren

Danzig, Ermland und Masuren

Pressebericht über die Gruppenreise vom Juli 2006 als JPG-Datei (Anzeiger für Burgdorf und Lehrte)

 

Weitere Informationen auf Anfrage - Termine

 

weitere Infos zur DVD

Zu dieser Radtour ist eine mit Musik vertonte Diaschau auf DVD erschienen

 

Trailer bei YouTube

 

Bücher + Karten über Masuren gibt's hier

 

 



Kleine Flüsse und die meist klaren Seen bieten zahlreiche Badegelegenheiten.

Wolken spiegeln sich im "grünen Fluss" Lega bei Babki Gasecki.

Schöne Alleen wie hier bei Steinort ermöglichen Radeln in willkommenem Schatten.

Alte Häuser aus Kaisers Zeiten künden in Elk von der deutschen Vergangenheit.

Coca Cola - das früher im Sozialismus verhasste Sinnbild des Kapitalismus - an altem Haus in Elk.

Badeseen wie hier in Maradki bieten Gelegenheiten, sich zu erfrischen.

Baden unterm Storchennest.

Durchs leicht wellige Land radelt es sich gemütlich.

Ort der Stille: Kloster Wojnowo.

Hölzerner Litfassäulen-Ersatz in Goldap.

Elk besitzt die größte Skulptur von Papst Johannes Paul II.

Fleißige Tierchen: Bieberdamm.

Schiffsfahrt entlang der Kormoraninsel.

Ausdruck der Armut in diesem Landstrich: Dorfkirche.

Mohnfeld bei Sorquitten.

Paddeltour auf dem Fluss Krutinna.

Warten auf das drohende Gewitter.

Nach dem Gewitter.



Zeugnisse des Naziwahns: Gesprengte Bunkeranlagen in der Wolfsschanze.

Abendstimmung am See in Goldap, dem nördlichsten Übernachtungsort.

Bücher und Videos - für Info +
zum Bestellen auf Titelbild klicken

   

 

zurück zu Seite 1