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| Autor: Dieter Hurcks Copyright 3/2010 Hamburg-Hannover-Göttingen-Leinefelde |
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für Zimmervermieter |
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Leine-Heide-Radweg
Süd
Von Hannover zu
den Quellen in Leinefelde Im Jahre 2009 wurde der Leine-Radweg erweitert und zum Leine-Heide-Radweg erklärt, der den norddeutschen Fluss von den Quellen im thüringischen Leinefelde bis zur Mündung in die Aller bei Grethem begleitet und darüber hinaus durch die Lüneburger Heide bis nach Hamburg führt. Dieser Teil der ausführlichen Tourenbeschreibung berichtet von einer Radtour von Hannover nach Leinefelde. Die erste Etappe soll uns rund 100 km nach Einbeck führen. Ein
kühler Morgen im Mai 2010, dem kältesten Mai seit es eine
Wetteraufzeichnung gibt. Es ist Himmelfahrt und Zeit für unsere schon
traditionelle Rückenwindtour. Da es diesmal, wenn auch nur schwach, aus
Nordwesten bläst, haben wir uns entschlossen, die Tour in Richtung Süden
und später Osten zu fahren. Vom Hauptbahnhof in Hannover bis zum
Leinschloss mit dem Wehr sind es nur ein paar hundert Meter. Vorbei am
Maschpark radeln wir zum Maschsee und erreichen an dessen Westufer bald
den ausgeschilderten Leineradweg. Übernachten am Leine-Heide-Radweg Trotz
der kühlen Witterung sind hier schon einige Radler und Skater unterwegs.
Doch schon in Döhren wird es ruhiger. Die Fahrt geht durch die Leineauen,
den Fluss häufig im Blick. Ab Koldingen, wo sich ein Blick in den
Schlosspark lohnt, führt der Weg fast schnurgerade über die Höhe gen
Ruthe. Kurz hinter dem riesigen Gelände der Tierärztlichen Hochschule
Hannover erreichen wir die Straße nach Schulenburg (Leine). Koldingen, ein
Ortsteil von Pattensen, und wurde im Jahre 1253 erstmals urkundlich erwähnt.
Das Schloss Coldingen, erstmalig 1353 erwähnt, wurde von 1372 bis 1380
von den Bischöfen von Hildesheim zu einem Amtsschloss umgebaut. Das Amt
bestand bis 1824.Heute beherbergt das Schloss einen Antiquitätenhandel. mehr Schloss
Marienburg Wer genug Zeit und
Muskelkraft mitbringt, dem sei ein Besuch der Burg empfohlen. Seit 2009
kann man wieder den Turm besteigen und die herrliche Aussicht über das
Leinetal genießen. Details dazu unter www.schloss-marienburg.de. Der
Leine-Heide-Radweg führt jedoch offiziell unterhalb des Marienbergs am
Ufer der Leine entlang. Über die Brücke geht es nach Nordstemmen.
Der Ort wird zum einen von den Anlagen der Zuckerfabrik überragt, zum
anderen von der Marienburg am jenseitigen Ufer der Leine. Wir
radeln südwärts entlang der Straße nach Burgstemmen mit seiner
malerischen Fachwerkburg, wo wir wieder die Leine erreichen. Über die Burg
lesen wir bei Wikipedia: „Strategisch beherrschte die Burg Poppenburg
im Mittelalter durch Ihre Lage auf einer Anhöhe über dem Leineübergang
den Verkehr auf dem alten Hellweg
zwischen Aachen und Goslar, der im Mittelalter ein wichtiger Handelsweg
vom Rheinland nach Mitteldeutschland gewesen ist. Zeitweise bildete der
Fluss Leine die Grenze zum Bistum Minden und später zum Fürstentum
Calenberg. Die Poppenburg gehörte zu den alten Königsburgen, die das
Leinetal und damit den Weg zur Stadt Hildesheim und das Gebiet des
Hochstifts Hildesheim schützten. Die Entstehungszeit der Burg ist
unbekannt. Quelle Ab Burgstemmen
bleibt es nun keinesfalls so fluss-romantisch wie zuletzt, denn der
Radweg, der hier überwiegend noch als Leine-Radweg ausgeschildert ist, führt
ab hier entlang der viel befahrenen B 1 nach Elze. Dort bietet sich
eine gute Gelegenheit zur Einkehr in einem der Cafés oder Restaurants. Nach
Alfeld Bei
Wikipedia lesen wir über Gronau: „Die Stadt wurde um das Jahr
1298 durch den Bischof Siegfried II. von Hildesheim auf einem Leinewerder
als „Gronowe“ als südwestliche Befestigung des Hochstifts Hildesheim
planmäßig gegründet. Der Name „Gronowe“ geht auf die grünen Auen
an den beiden Armen des Flusses Leine zurück, die die Stadt mit Wasser
versorgten. Zugleich bot diese Lage einen gewissen Schutz für die Bevölkerung.“
Quelle Gronau,
ein hübsches Städtchen mit zahlreichen Fachwerkhäusern in traufenständiger
Bauweise, verlassen wir südwärts. Beim Hotel Eichsfelder Hof wird
Himmelfahrt gefeiert. Die „Rentner-Band“ sorgt für Stimmung. Weiter
geht die Fahrt entlang einer mehrere hundert Meter langen, einst von mächtigen
Bäumen bestandenen Allee, von der nur noch die imposanten Stümpfe übrig
sind. Was muss das mal ein tolles Bild abgegeben haben. Unterwegs treffen
wir jede Menge Himmelfahrtstag-Feiertrupps mit ihren Bollerwagen –
meistens Jugendliche, sogar einige Mädchengruppen ziehen über Land. Ab
Rheden führt der Radweg wieder entlang einer Straße über Brüggen.
Das hügelige Land am Fuße der bis zu 395 Meter hohen Sieben Berge bietet
manche Steigung. Die Leine kann man meistens nur erahnen. Das letzte Stück
nach Alfeld begleitet der Radweg die Bahnstrecke. Ein Bummel durch die
romantische Stadt mit ihren Fachwerkhäusern und dem berühmten Rathaus
ist natürlich ein Muss. Wer sich für Architektur interessiert, sollte
dem Fagus-Werk einen Besuch abstatten. Es wurde zwischen 1910 und 1915
nach Entwürfen des Bauhaus-Künstlers Walter Gropius erbaut. Bei Wikipedia
lesen wir über Alfeld: „Das
Stadtbild wird geprägt von Fachwerkbauten, die nach verheerenden Stadtbränden
der Vergangenheit allerdings überwiegend dem 19. Jahrhundert entstammen.
Hervorzuheben unter den Fachwerkbauten ist die Alte Lateinschule von 1610, ein beeindruckendes
Bauwerk der Renaissance. Die Lateinschule ist mit zahlreichen
Schnitztafeln geschmückt, deren Bildprogramm ein umfassendes Bild der
Bildungsinhalte des Späthumanismus vermittelt.“ Und weiter heißt es: „Die
Stadt gehörte zu den kleinsten Städten in der Hanse. Alfeld trat im Jahr
1426 in den Sächsischen Städtebund ein. So wurde die Stadt, die im 14.
und 15. Jahrhundert durch den Handel mit Bier, Hopfen, Leinwand und
Leinengarn reich geworden ist, indirekt zu einer Hansestadt. Heute nimmt
Alfeld regelmäßig am Hansetag teil, der in Erinnerung an die Tradition
der Hanse seit 1980 einmal im Jahr veranstaltet wird.“ Im
Alfelder Ortsteil Langenholzen befindet sich das erste und einzige Schnarchmuseum
der Welt. Es zeigt ca. 400 Ausstellungsstücke vom 18. Jahrhundert bis in
die Neuzeit rund um das Schnarchen. Quelle: Wikipedia
Anstieg ab Wispenstein Richtung Freden. Nach
Einbeck Hinter
Erzhausen rasten wir an der Leinebrücke. Danach geht es zunächst
oberhalb der Bahnlinie weiter und natürlich wieder auf und ab, vorbei an Greene
und Kreiensen. An der Leinebrücke kurz hinter dem Eisenbahnviadukt
muss man sich entscheiden, welche der beiden angebotenen Routen man wählt.
Laut unserer Karte ist die nördliche zum Zeitpunkt unserer Tour (Mai
2010) noch nicht fertig, so dass wir die „langfristige Umleitung“ über
Rittierode unter die Räder nehmen. Eine anstrengende Unternehmung.
Denn die Strecke ist äußerst steigungsreich. Dennoch
war die Entscheidung wohl richtig, denn auf der Homepage des ADFC
Northeim ist zu lesen: „Die
vorhandene Route verläuft von Einbeck über Volksen in Richtung Kreiensen
ohne Radweg auf der stark befahrenen Landesstraße. Dadurch hoffen
Politiker, eher einen Radweg dort zu bekommen. Die Leidtragenden sind die
Radler, auch der R1-Radfernweg verläuft hier. 2002 hat das Land erklärt,
dass es keine neuen Radwege in den nächsten 5 Jahren bauen will.
Daraufhin wurde das begonnene Planfeststellungsverfahren nicht weiter
betrieben. Es ist also wohl kaum in diesem Jahrzehnt mit dem Radweg zu
rechnen! Daher
ist es sinnvoll, die Fahrrad-Touristen über die Kreisstraße der anderen
Talseite zu schicken. Auch wenn nach Rittierode eine Steigung von 50 Höhenmetern
zu bewältigen ist. Man entkommt dabei dem nervigen und nicht ungefährlichen
Verkehr und findet den kleinen Pausen-Service am Hungerbrunnen...“ Quelle
So
gelangen wir schließlich ans Rückhaltebecken von Salzderhelden und schlagen einen Bogen zurück gen Norden. Um 18.30
Uhr haben wir endlich unser Quartier in Einbeck erreicht, ein zu einer
Pension umgebautes Haus, das zum Ensemble einer Wassermühle gehört.
Leider hat die Stadt Einbeck, dem der Mühlen-Teil gehört, diesen
dem Verfall preisgegeben. Das
Stadtbild Einbecks ist geprägt von mehr als 150 spätmittelalterlichen Fachwerkhäusern.
Einbeck ist wegen seiner jahrhundertealten Brautradition als Bierstadt
bekannt. Abends
Stadtbesichtigung: ganze Straßenzüge mit sehenswerten Fachwerkhäusern,
Reste der Stadtbefestigung, das berühmte Rathaus. Dieses Alte Rathaus von
1566 ist mit seinen drei spitzen Türmen das Wahrzeichen Einbecks. Eine
tolle Stadt. mehr Von
Einbeck nach Göttingen Wir
folgen dem straßenbegleitenden Radweg nach Sülbeck. Linker Hand
haben wir einen schönen Blick auf das riesige Hochwasserrückhaltebecken,
rechts und links lockern die vielen Felder mit dem in sattem Gelb blühendem
Rapses das viele Grün auf. Ein Anblick wie aus einem Bilderbuch. In
Sülbeck besuchen wir das
Salinenhäuschen, das von der Vergangenheit des kleinen Ortes kündet. Das
Museum hat natürlich am frühen Morgen noch nicht geöffnet, aber eine
Schautafel informiert ausreichend. „Eine vorgeschichtliche Besiedlung in
der Nähe der Solequellen ist
nachgewiesen“, heißt es bei Wikipedia. Und: „Um 1700 produzierte das Gradierwerk
mit den Salinen
etwa 300 Tonnen Salz pro Jahr, und in den nächsten hundert Jahren wurde
die Produktion auf 800 t gesteigert. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stieg
der Ertrag auf über 5.000 t.“ Quelle Drüber
und Stöckheim heißen die nächsten
Orte, bevor wir bei Hollenstedt
die Northeimer Seenplatte
erreichen. Mitten hindurch führt der Leine-Heide-Radweg. Die durch
Kiesabbau entstandene Seenplatte erstreckt sich über eine Fläche von
etwa 360 ha und besteht zur Zeit aus 12 künstlichen Seen. Mindestens drei
weitere werden noch hinzukommen. So lesen wir auf der Homepage der Stadt
Northeim Den Schildern
folgend, zum Teil entlang des Flüsschens Rhume, landen wir mitten im
pulsierenden Northeim. „Alte Fachwerkhäuser, zum großen Teil bereits
sorgfältig saniert, reihen sich entlang der gesamten Innenstadt, Gebäude
des alten Klosters laden zum Verweilen ein, die Wallanlagen mit der gut
erhaltenen Stadtmauer und Wehrtürmen runden das Bild einer historischen
Altstadt ab. Die eigentliche Geschichte der Stadt Northeim begann im Jahre
1252 als Northeim die Stadtrechte verliehen bekam.“ Quelle Eine
kleine Stadtrundfahrt ist natürlich Pflicht, doch schnell zieht es uns
wieder hinunter an die Leine. Immer entlang der Eisenbahnstrecke, vorbei
an der Leinemühle, müssen wir nun einige Kilometer lang den Lärm der
Bundesstraße 3 ertragen. In Nörten-Hardenberg
statten wir dem Schloss und Gut Hardenberg einen Besuch ab. Das Gelände
des herrschaftlichen Anwesens ist natürlich für Fremde tabu. Ein paar
junge Leute treiben Pferde in den Stall, darunter zwei ganz junge Fohlen. Bei
Wikipedia erfahren wir: „Das Schloss Hardenberg ist der 1709 erbaute
private Wohnsitz der gräflichen Familie Hardenberg. Das Schloss wurde um
1710 bezogen, als die nahe gelegene Burg Hardenberg wegen Baufälligkeit
als Wohnsitz aufgegeben werden musste. Im Gegensatz zum Rest des
Hardenbergs wird das Schloss nicht touristisch genutzt. Der Hardenberg
erfasst den gesamten gräflichen Landsitz. Dort befindet sich ein
Reitplatz, auf dem jährlich die internationalen Reitturniere um die
„Goldene Peitsche“
ausgetragen werden, und eine Kornbrennerei.“ mehr
Großstadt
Göttingen Wieder
ist der Platz vor dem Rathaus voll gestellt mit irgendwelchen Trucks, das
Rathaus selbst mit einem großen Banner verschandelt. Die Touristen
blicken irritiert, können sie doch nun genau wie ich nicht das
Postkartenmotiv von Gänselieselbrunnen
und Renaissance-Rathaus schießen. Das
Gänseliesel vor dem alten Rathaus ist als Brunnenfigur seit 1901 das Wahrzeichen der
Universitätsstadt Göttingen. Seit 1990 handelt es sich hierbei um eine Kopie, während
sich die Originalfigur im Städtischen Museum befindet. Die Bronzefigur des
Brunnens wurde vom Bildhauer Paul Nisse nach einem
Entwurf des Architekten Heinrich Stöckhardt geschaffen. Quelle und
mehr: Wikipedia Göttingen
ist die fünftgrößte Stadt Niedersachsens, hat seit 1965 mehr als
100.000 Einwohner und ist damit eine Großstadt, die stark durch ihre
Bildungs- und Forschungseinrichtungen geprägt ist. Zur Geschichte lesen
wir bei Wikipedia u.a.: Geschützt wurde die Stadt zunächst durch Wälle,
spätestens Ende des 13. Jahrhunderts dann auch durch Mauern auf den Wällen.
Von dieser alten Stadtbefestigung ist heute nur in der Turmstraße der
Mauerturm sowie ein Teil der Mauer erhalten. Und:
„Das Alte Rathaus ist im Kern gotisch. An der
Treppe des Rathauses befinden sich zwei steinerne, wappentragende Löwen,
die die Hauptakteure des Märchens „Die Traurigen Löwen von Göttingen“
von Stephen
Clackson sind. Auf dem davorgelegenen Marktplatz befindet sich
der berühmte Gänselieselbrunnen, das Wahrzeichen
der Stadt. Außerdem finden sich zahlreiche mitunter stark restaurierte Fachwerkhäuser
(13. bis 19. Jahrhundert) wie zum Beispiel die Ratsapotheke, die am 21. März
1945 durch Bomben zerstörte und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder
aufgebaute Junkernschänke (1547), das Bornemannsche Haus, das Schrödersche
Haus und das Lichtenberghaus, mit dem sich die Stadt Göttingen im ZEIT-Wettbewerb
„365 Orte im Land der Ideen“ bewirbt. Die Innenstadt ist noch heute
fast vollständig umgeben vom im 18. Jahrhundert zu einem Spazierweg
umgebildeten Wall. mehr Nach
Leinefelde-Worbis Zur
Geschichte des Lagers erfahren wir auf der Homepage der Gemeinde: „Der
Ort Friedland, der der Gemeinde den Namen gab, ist durch eine Einrichtung
weltweit bekannt geworden, das Grenzdurchgangslager. Nun ist die Grenze zu Thüringen nicht mehr weit, die einst als Zonengrenze das im Westen gelegene Dorf Niedergandern von Kirchgandern und Hohengandern trennte.
Ehemaliger Grenzübergang Besenhausen. Oberhalb des Gutes liegt an der L 566 zwischen Reckershausen und Kirchgandern ein ehemaliges Grenzhaus, die frühere Abfertigungsstelle des ehemaligen Grenzüberganges.
Kurz
vor Kirchgandern besuchen wir das Rittergut
Besenhausen. Bei Wikipedia lesen wir: „Der Gebäudekomplex mit einem
barocken Wohnhof
und Park sowie einem im 18. Jahrhundert entstandenen Gutshof liegt am
Dreiländereck von Hessen,
Thüringen
und Niedersachsen. Älteste Gebäudestrukturen stammen aus dem Mittelalter,
das gesamte Ensemble steht unter Denkmalschutz.
Die Anlage mit dem umliegenden Landbesitz befindet sich seit 700 Jahren
ununterbrochen in Familienbesitz. Heute ist Besenhausen ein beliebtes
Ausflugsziel in Göttingens Umgebung.“ Quelle und mehr Der
Radweg schwenkt nun nach Osten. Ab Arenshausen
geht es, am Rande des Naturparks Eichsfeld-Hainichen-Werratal, auf
nagelneuen Asphaltpisten, oft nahe am Leinebach und in Sichtweite der
Bahnlinie nach Bad Heiligenstadt.
Bad Heiligenstadt Der
wohl bedeutendste Sohn der Stadt, der Bildhauer und Bildschnitzer Tilman
Riemenschneider, erblickte in der Klausmühle um 1460 das Licht der Welt.
... Seit
1929 ist Heiligenstadt Kurort und hat 1950 offiziell den Status eines
Heilbades erhalten. ... Der
einstigen Anwesenheit der Brüder Grimm verdankt die Stadt ihre Aufnahme
in die "Deutsche Märchenstraße" im Jahr 1993. Das viele Kopfsteinpflaster mach die Stadtrundfahrt allerdings ein bisschen beschwerlich. Schließlich radeln wir durch den Kurpark, vorbei am Märchenpark, zurück zum Leine-Heide-Radweg, dessen Name sich anscheinend noch nicht so richtig durchgesetzt hat – auch nicht auf den Wegweisern. Udern, Westhausen, Bodenrode und Wingerode, schließlich Beuren liegen an der steigungsreichen, von der Natur her aber äußerst reizvollen Route, ehe wir schließlich Leinefelde erreichen. Gegen Ende verlieren wir ein wenig die Orientierung, da die Beschilderung nur noch aus Richtung Quelle leineabwärts vorhanden ist. Übernachten am Leine-Heide-Radweg Leinefelde
Die
Leinequellen Die
Anzahl der Leinequellen unterscheidet sich je nach Literatur und wohl auch
nach Ergiebigkeit, denn es werden neun bis zwölf angegeben. Schon nach
300 m Fließstrecke nimmt die Leine ihren ersten Zufluss (Liene) auf,
der oft, auch in Landkarten, irrtümlich als Quellfluss bezeichnet wird.
Quelle und mehr Unser
Quartier in Worbis, vor der
Gebietsreform eine eigenständige Gemeinde und Kreisstadt, liegt rund acht
Kilometer entfernt. Die Tour dorthin ist mit einem heftigen Anstieg nach
Breitenbach verbunden. Schließlich sind wir ja im Eichsfeld, und das ist
halt keine flache Tiefebene. Die
Stadt Leinefelde-Worbis ist
noch ziemlich neu. Sie entstand am 16. März 2004 aus der Zusammenlegung
der bis dahin selbständigen Städte Leinefelde und Worbis mit den
Gemeinden Breitenbach und Wintzingerode. Leinefelde hat fast 10.000 Einwohner, Worbis die Hälfte. Sehenswert
sind u.a. die Klosterkirche St. Antonius in Worbis (Grundsteinlegung
1668), der Bärenpark in Worbis und die Burg
Bodenstein in der Nähe von Kirchohmfeld. Sie gilt als die
besterhaltene Burg im Eichsfeld (900 Jahre alt). Quelle
und mehr Und am Abend geht es dann in Hartmanns Bierstube, wo es immer was zu lachen gibt. Bei unserem Besuch 2010 war die Luft dort wegen der Raucherlaubnis noch reichlich dick, doch seit dem 1. Januar 2011 müssen die Raucher ihrem gesundheitsschädlichen Hobby vor der Tür frönen. Inhaber Jürgen Hartmann: "Ich hatte einfach die Nase voll! Einige Raucher haben sich schon bei mir für die neue Maßnahme bedankt, denn sie rauchen jetzt weniger." Jürgens
Einladung an Besucher:
"Ihre Bierstube am historischen Obertor der Stadt Worbis freut sich
auf Ihren Besuch! Genießen Sie bei uns typisch Worbiser Atmosphäre und
eine Stimmung wie am Mittelmeer." Und vor der Kneipe steht nun ein "Raucher-Mahnmal".
Leine-Heide-Radweg:
Hannover-Bad Fallingbostel Mitte Leine-Heide-Radweg: Leinefelde-Hannover
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Spickzettel
Die Burg über der Leine in Burgstemmen.
Rathaus und Kirche in Gronau.
Alfeld kommt in Sicht.
Alfelds Türme und Fachwerkhäuser.
Das berühmte Rathaus in Alfeld.
Reich verziert: die Lateinschule in Alfeld.
Portal der Lateinschule in Alfeld.
Blick auf Föhrste.
Leinebrücke bei Kreiensen, Richtung Einbeck.
Fußgängerzone in Einbeck.
Das markante Einbecker Rathaus.
Ganze Straßenzüge mit Fachwerkhäusern machen Einbeck zu einem Juwel.
Salinenhäuschen in Sülbeck.
Northeimer Seenplatte.
Rathaus in Northeim.
Schloss Hardenberg.
Gänselieselbrunnen und Rathaus in Göttingen.
Freiheitsglocke im Lager Friedland.
Leine bei Niedergandern.
Wie
gemalt: Landschaft bei Besenhausen Infotafel am ehemaligen Grenzübergang Besenhausen. Der Übergang war aufgrund seiner Nähe zum Ort Friedland in den Jahren von 1945 bis 1952 von großer Bedeutung.
Bahn im Eichsfeld bei Heiligenstadt.
Massive Werbugn: Der Wirt will dem "Lahmen Frosch" auf die Sprünge helfen.
Märchenparadies Heiligenstadt.
In Beuren gibt es ein Kloster.
An den Leinequellen in Leinefelder ist der Kilometer Null des Leine-Heide-Radwegs ausgewiesen.
Worbis bei Tage ...
... und in den Abendstunden.
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