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Autor: Andrzej Jurczewicz Copyright RMB 12/2009

Eine Radtour von Danzig über Königsberg nach Riga - einschließlich der Kurischen Nehrung. 

Elf Tage, zehn Übernachtungen - alles inklusive, sogar das Visum für Russland - mit Andrzej und Robert auf in den Osten der EU. Einfach losradeln und sich um nichts kümmern müssen! ---
Termine

Einträge für
Zimmervermieter

Quartiere an
Fernradwegen in
Deutschland

Vier Länder der Ostsee

Von Polen ins Baltikum per Fahrrad und Bus

Quellen u.a.: www.de.wikipedia.org 

Reiseverlauf + Erfahrungsbericht

1. Tag: Gdánsk/Danzig

Individuelle Anreise nach Gdansk/Danzig.
Man kann nach nach Danzig einen Tag früher anreisen. Auf Wunsch werden wir die Reservierung für Sie vornehmen.

Der erste Tag beginnt um 9 Uhr mit einer Besichtigung der Danziger Altstadt mit einem Stadtführer / ca. 4 St. Das Picknick ist gegen 13.00 Uhr vorgesehen. Danach Zeit zur freien Verfügung; gemeinsames Abendbrot in einem Restaurant, von wo aus Sie die Szenerie des alten Danziger Hafens genießen können.

Danzig, eine der ältesten Handels- und Industriestädte an der Ostsee, liegt fünf Kilometer oberhalb der Weichselmündung in der Danziger Bucht.
Der älteste Stadtteil liegt am Fluss Motlawa, einem Nebenfluss der Weichsel. Beachtenswert ist es, dass die Weichsel viele Nebenarme hat, bevor sie ins Meer mündet.

Empfehlenswert sind lange Spaziergänge entlang des Flusses, wo es die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gibt: etwa das Kranentor, den berühmten Danziger Wasserkran, dazu malerische Speicher und wunderschöne, auf der Insel Moltawa gelegene Mietshäuschen. Die Stadt wurde von einem tschechischen Bischof und Missionar, dem heiligen Wojtech – Wojciech gegründet. Übernachtung in Gdansk.



2. Tag: Das Weichseldelta, die Weichselnehrung und das Frische Haff

Nach dem Frühstück fahren wir mit unserem Bus zum Ausgangspunkt unserer Radtour. An diesem Tag werden wir an den Armen des Weichseldeltas, in der Weichselnehrung und am Frischen Haff unterwegs sein. Die Route führt durch zahlreiche Erholungsorte, aber auch an Hitlers Konzentrationslager Stutthof vorbei. Dort wurden in den Gaskammern mindestens 65.000 Insassen des Lagers umgebracht.

Nach Absprache mit der Gruppe kann eine geführte Besichtigung organisiert werden.

Weiter geht es in die Umgebung des Frischen Haffs. Auf der Weichselnehrung befinden sich an der Ostseeseite ausgezeichnete Sandstrände. Ihre gesamte Länge beträgt 75 km (im polnischen Teil 49 km). Das Gebiet ist reich an wunderbarer Natur, sauberem Wasser, Bernstein und zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Es herrscht Ruhe in einem spezifischen Mikroklima.

Allein an der polnischen Seite warten auf die Touristen 295 Objekte, von Kurorten über Hotels, Erholungsorte, Campinghäuschen, Pensionate bis zu den Zeltplätzen. An der russischen Seite der Halbinsel Samland (polnisch: Sambia) gibt es die reichsten Bernsteinlagerstätten.

Unser Tagesziel ist Frombork/Frauenburg, gelegen auf der anderen Seite des Frischen Haffs. Dort werden wir übernachten. Das Haff wird hauptsächlich von folgenden Flüssen versorgt: Pregoła (Russland), Pasłęka, Elbląg und Nogat (Polen). In seinen Gewässern leben einige zehn Arten von Fischen, u.a. Aal, Zander, Barsch, Plötze, Brachse, Hering und andere. Es leben hier auch zahlreiche Wasser- und Sumpfgeflügelarten. Übernachtung und Abendessen in Frauenburg. Fahrradstrecke ca. 45 km.

3. Tag: Gebiet Kaliningrad/Königsberg – Ziel für Heimwehtouristen und Bernsteinsammler

Heute, nach der Überschreitung der Grenze und den Zollformalitäten, werden wir mit unserem Bus in Kaliningrad ankommen. Dort unternehmen wir eine ca. vierstündige Tour zu Fuß und per Bus in der Stadt mit dem Reiseleiter; anschließend freie Zeit bis zum Abendessen. Wie immer, haben wir unseren Bus zur Verfügung. Übernachtung auch in Kaliningrad.

Das einstige nördliche Ostpreußen war Jahrzehnte lang Sperrgebiet und für Ausländer eine verbotene Zone. Auch für viele Russen ist das Gebiet Kaliningrads eine fremde Welt. Kirchen mit hohen, spitzen Türmen, Backsteinhäuser und Dorfstraßen mit Kopfsteinpflaster gibt es sonst nirgendwo in Russland. Seit 1991 ist das Gebiet eine Exklave, die vom Mutterland durch drei Staatsgrenzen abgetrennt ist.

Die westlichste Großstadt Russlands trug nicht immer ihren Stadtnamen Kaliningrad (zu Deutsch: Kalininstadt). Bis 1946 hieß die Stadt Königsberg und war Hauptstadt von Ostpreußen im Deutschen Reich. 1946 wurde Königsberg dann nach dem sowjetischen Politiker Michail I. Kalinin benannt, obwohl bis heute kein Zusammenhang zwischen der Stadt und dem Politiker nachweisbar ist. Heute ist die 215,7 km² große Stadt, mit 423,651 Einwohnern, Hauptstadt der Oblast Kaliningrad (russische Exklave).

4. Tag: Der preiswerteste Bernstein der Welt 
und eine schöne Oase an der Ostsee

Nach diesem Tag ohne Fahrrad unternehmen wir heute eine wunderschöne Tour zum Königreich des Bernsteines. In der größten Bernsteinmine der Welt - dem Bernsteinkombinat Jantarny/Palmniken - wurden bis zum Jahr 2002 über 90% der Weltproduktion an Bernstein im Tagebau gefördert.

Das Samland schiebt sich wie eine Faust zwischen Frischem und Kurischem Haff in die Ostsee vor. Berühmt wurde die Halbinsel durch ihren Bernsteinreichtum – nirgends sonst findet sich das Gold der Ostsee in solchen Massen wie hier. Der Bernsteinort Jantarny/Palmnicken war daher lange ein Sperrgebiet im Sperrgebiet – selbst Einwohner des Kaliningrader Gebiets durften ihn nur mit Sondergenehmigung betreten. Man kann sehen, wie der Bernstein nach der Bearbeitung ausschaut und ihn dort sehr günstig erstehen.

Weiter geht es auf den Fahrrädern in Richtung Swetlogorsk/ Rauschen. Im Kaliningrader Gebiet stapfen immer noch viele Störche über die Wiesen, auch die Dünen der Kurischen Nehrung haben nichts von ihrer Faszination verloren. Während der Sowjetzeit wurden einige Badeorte der Vorkriegszeit weiter ausgebaut. Am schönsten ist es in Swetlogorsk, dem einstigen Rauschen, wo man noch heute in alten deutschen Vorkriegs-Villen urlauben kann. Am Ostsee-Strand lassen sich auch immer noch viele Bernstein-Stücke finden. Übernachtung und Abendessen in Swetlogorsk/Rauschen .
Fahrradstrecke ca. 45 km.

5. Tag: Kurische Nehrung – Mitteleuropas größte Wüste

Die schmale Landzunge zwischen Ostsee und Kurischem Haff ist eine der atemberaubendsten Landschaften Europas. Über 100 Kilometer ist die Nehrung lang und gleichzeitig an der schmalsten Stelle nur wenige 100 Meter breit. Die heutige Tour werden wir mit dem Bus beginnen und von Selenogradsk/Cranz (Russland) aus die ganze Nehrung in zwei Etappen mit dem Fahrrad erkunden. Die erste Teilstrecke führt bis Nida/Niden/Lt., die zweite bis Klaipeda/Memel.

In den vergangenen Jahrhunderten wurde hier beständig Meeressand angespült, der sich zu endlos langen, hohen Dünen auftürmte. Vor dem 2. Weltkrieg drehten deutsche Regisseure hier die Wüstenszenen ihrer Kinofilme.

Heute ist die Kurische Nehrung zweigeteilt. In der Nähe der Siedlung Morskoje/Pilkoppen verläuft die russisch-litauische Grenze. Auf russischer Seite ist die Nehrung als Grenzgebiet und Nationalpark gleich zweifaches Sperrgebiet. Besuche sind offiziell nur mit Sondergenehmigung möglich. Auf litauischer Seite ist der Fremdenverkehr wesentlich besser entwickelt. Beliebtester Urlaubsort auf der Nehrung ist Nida/Nidden, wo vor dem Krieg schon Thomas Mann ein Ferienhaus besaß. Übernachtung in Nida/Niden. - Fahrradstrecke ca.50 km.

6. Tag: Nida, kurischeNehrung...

...leere wunderschöne Strände der Ostsee. Wir besuchen Jodkrante/Schwarzort, mit rund 720 Einwohnern das zweitgrößte Dorf auf der Kurischen Nehrung, und die größten europäischen Dünen, den Hexenberg mit monumentalen Skulpturen aus Eichenholz, die aus litauischen Märchen entlehnt sind. Wir bewundern die Baukunst der malerischen Fischerhäuser, in denen einst prominente Schriftsteller wie Thomas Man Urlaub machten.

Dann begeben wir uns auf eine der schönsten Fahrradrouten, genießen die Stille und den Duft der Kieferbäume, radeln auf der Spur des Wildes, den Adler hoch über uns - dies alles vor der Szenerie der Kurischen Nehrung.

Thomas Mann hat zum ersten Mal die Stadt Nida im Jahre 1929 besucht. In seinen Erinnerungen hat er später geschrieben: „Wir haben einige Tage im Fischerdörfchen von Nida verbracht. Wir sind so von der unsagbaren Eigenart und Schönheit der Natur, phantastischen Welt der wandernden Dünen, den Kieferwäldern, in denen die Elche wohnen, begeistert, dass wir beschlossen haben, hier eine ständige Heimstätte zu erwerben”.

In den Jahren 1929 bis 1930 wurde gemäß dem Projekt vom Architekten H. Reissmann in Nida auf dem Uosves (Schwiegermutter) Berg ein an das Gebäude von Fischern erinnerndes Haus gebaut. Am 16. Juli 1930 ist Thomas Mann mit seiner Familie in sein neues Landhaus gekommen. Der Schriftsteller mit seiner Familie hat in Nida drei Sommer (1930-1932) verbracht. Hier hielt er sich an die gewöhnliche Tagesordnung an. Weiter hat er “Juozapas und seine Brüder”, Essaystik “Mein Landhaus”, Artikel, Briefe für die Redaktionen, Verlage, Dolmetscher, Freunde geschrieben. Im Jahre 1933 wurde Thomas Mann mit seiner Familie gezwungen, von Deutschland zu emigrieren und ist nicht mehr nach Nida zurückgekommen.

Wir schauen uns mit einem Stadtführer interessante „Schlupfwinkel“ in Klaipeda/Memel an, wo wir auch übernachten. - Fahrradstrecke ca. 50 km

7. Tag: Lettland, Liepāja, Lipawa, Libau, Liepoja, Либава, Liibavi von Kurland

Nach dem Frühstück geht es auf Tour entlang der Ostseestrände in Richtung der Grenze mit Lettland. Häufig gibt es Gelegenheit zum Bad im baltischen Meer. Später ist eine kurze Busfahrt geplant und eine Stadtbesichtigung mit Reiseführer. Liepaja/Libau ist heute nach Riga und Daugavpils/Dünaburg die drittgrößte Stadt Lettlands. Wirtschaftlich ist besonders der eisfreie Zugang zur Ostsee von Bedeutung.

Die Stadt entstand aus einem kleinen kurischen Dorf an der Mündung der Līva; erstmals erwähnt wird der Ort als Lyva im Jahre 1253. An diesem Teil der Ostseeküste landeten römische, byzantinische und skandinavische Schiffe. Seit 1560 ist der Name Libau bzw. Liepāja dokumentiert. Die Verleihung des Stadtrechts erfolgte 1625 durch Herzog Friedrich von Kettler von Kurland, bestätigt 1626 durch König Sigismund III. Wasa von Polen. mehr

Obwohl die Stadt während des Zweiten Weltkrieges im Oktober 1941 stark zerstört wurde, besitzt sie noch immer eine Reihe herausragender Bau- und Kunstdenkmäler. Heute ist sie eine durchaus sympathische Küstenstadt. Wenn man an der Küste von Litauen nach Lettland entlang fährt, empfiehlt es sich, hier eine Pause anzulegen. Die Stadt ist geprägt von einer Unmenge an kunterbunten Katzen, einer Vielzahl von Wasserbrunnen und schönen Parkanlagen. Empfehlenswert ist auch eine Fahrt mit der Straβenbahn, weil man hier die wohl schönsten Fahrkarten Europas bekommen kann. Übernachtung in Liepaja. - Fahrradstrecke ca.35 km  

Mehr über Libau - Liepaja

  • Sehenswert sind in Liepaja
    die Innenstadt mit dem alten Speicherviertel, der breite und feinsandige Dünenstrand an der Ostsee sowie die evangelische St. Annakirche (Einweihung: 1587) mit ihrem monumentalen, holzgeschnitzten Altaraufsatz von 1697, einem Meisterwerk der Barockzeit.

  • Außerdem die evangelische Dreifaltigkeitskirche (Einweihung: 1758), ein Wahrzeichen der Stadt in der Nähe des Rosenplatzes. Die Orgel der Dreifaltigkeitskirche war nach dem Umbau im Jahre 1885 durch Barnim Grüneberg noch bis 1912 die größte der Welt mit 131 Registern, vier Manualen und mehr als 7.000 Pfeifen. Sie gehört auch heute noch zu den größten in Europa.
  • die katholische St. Josephs Kathedrale (Einweihung: 1762) in der Nähe des Alten Marktplatzes,
  • die russisch-orthodoxe Kirche, erbaut 1867,
  • die Kathedrale der heiligen Dreifaltigkeit (die ev. Trisvienibas-Kirche) aus dem 18. Jahrhundert. Diese befindet sich in der Stadtmitte und ist vermutlich das meistbesuchte Gotteshaus in ganz Liepaja. Vor allem wegen der Orgel, der größten mechanischen Orgel in der Welt, die noch heute zum eines der größten in Europa zählt. Orgelkonzerte gibt es dort regelmäßig. Diese kann man aufgrund des guten Klanges und der Akustik nur empfehlen. Der Besuch der Kathedrale wäre aber unvollständig, ohne den Turm hochzusteigen. Besonders bei gutem Wetter hat man von oben einen herrlichen Blick über Liepaja.
  • das Stadtviertel Karosta (Kriegshafen) mit der orthodoxen Kathedrale St. Nikolai, errichtet 1901–03, und dem historischen Militärgefängnis, welches über hundert Jahre von den wechselnden Landesherren genutzt wurde. Das Gebäude beherbergt heute ein Museum und eine Herberge. Alle Räume sind im Originalzustand erhalten, bzw. werden nach und nach wieder instand gesetzt.
  • die Festung (neun Teile, zwei davon am Kriegshafen)
  • die Manege
  • und zahlreiche seit dem Abzug des sowjetischen Militärs leer stehende alte Gebäude.

8.Tag: Kuldiga/Goldingen,der Hauptstadt der Herzogtums von Kurland und Semgalen

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus nach Kuldiga/Goldingen, der schönsten, anziehendsten und geheimnisvollsten Stadt Lettlands. Im Jahr 2007 zeichnete die Europäische Kommission „Die Stadt Kuldīga im Urtal Venta” zur „European Destinations of Excellence“ aus. Im Jahr 2008 wurde die Altstadt von Kuldīga zum europäischen Kulturerbe ernannt, da hier ganz unterschiedliche Kulturen mit unterschiedlichen geschichtlichen Hintergründen aufeinander treffen.

Die Altstadt von Kuldīga mit dem einzigartigen, aus Holz gebauten, gut erhaltenen Ensemble von Kleinstadtbauten des 17. und 18. Jh. ist die einzige ihrer Art in Lettland. Die Natur mit der berühmten Stromschnelle Ventas Rumba/Windau sowie der Wasserfall des Flüsschens Alex sind beeindruckend. Das bedeutendste Objekt der Kulturgeschichte Kuldīgas wurde 2008 restauriert: die alte Ziegelsteinbrücke über die Venta - Herzstück des „lebendigen Museums”. In Kuldīga, der Hauptstadt der Herzogtums von Kurland und Semgalen, wurde ein Teil der Schiffe des Herzogs gebaut. Hier war auch die Geburtsstätte des bekannten Herzogs Jacob, der sich in der heiligen Katharinenkirche trauen ließ.

Dank der reichen und bunten Geschichte ist Kuldiga eine beliebte Kulisse für Film und Fernsehen. 29 Filme wurden hier bisher gedreht, unter anderem: „Emils Streiche”, „Die Ziegelbrennerei”, „Feldmesserzeiten”, „Unbesiegbarer”, „Das Ufer” und „Die Brücke”. Heute im Programm haben wir noch die wunderschöne Fahrradtour längst des Ostsee. Übernachtung in Ventspils/Windau. - Fahrradstrecke ca.45 km

9. Tag: Alte livische Fischerdörfer

Der Hafen von Ventspils wurde in den historischen Chroniken im Jahr 1263 zum ersten Mal erwähnt. 1290 wurde die Burg gegründet und Latran entstand, eine kleine Siedlung. Die Siedlung wurde schrittweise erweitert und erhielt 1378 Stadtrechte.

Das 17. Jahrhundert war für den Freihafen das Zeitalter des schnellen Wachstums und der dynamischen Entwicklung. Unter der Herrschaft von Herzog Jacob wurden mehr als 135 Schiffe in den Werften von Ventspils gebaut und in andere europäische Länder verkauft. Ventspils war zu dieser Zeit ein wichtiges Mitglied der Hanse, dem Verband der norddeutschen Handelsstädte.

Ende des 19. Jahrhunderts war ebenfalls eine Periode sehr rasanten Wachstums. Damals war der Freihafen von Ventspils ein Teil des russischen Imperiums und damit der erste Ostseehafen, der per Eisenbahn mit dem Landesinneren und speziell mit Moskau und Ribińsk verbunden war. Der heutige Hafen kann die größten Schiffe aufnehmen und abfertigen. Quelle: Wikipedia

Den heutigen Tag werden wir mit einer kurzen Busfahrt beginnen, ehe uns unser Fahrradweg über interessante Naturpfade und durch alte livische Fischerdörfer führt. Die Liven, die einst die nordkurländischen Küstengebiete besiedelten, sind heute eine nahezu ausgestorbene Volksgruppe. Wir sehen das alte Fischerdorf Kolka und die markante Landspitze Kolkas rags, den nördlichsten Punkt der kurländischen Halbinsel. An dieser ausgeprägten Landspitze von Lettland bilden sich bei Sturm hohe Wellen. Fünf Kilometer vor Kolkas Rags steht auf einer künstlichen Insel der Leuchtturm von Kolka. Auf dem Meeresgrund um die Landspitze von Kolka liegen so viele Schiffswracks wie kaum sonst in der Ostsee. Übernachtung in Riga. - Fahrradstrecke ca. 35 bis 70km

10. Tag: Riga, Riga, Riga  
Nach ersten Ansiedlungen deutscher Kaufleute im 12. Jahrhundert gilt 1201 als das offizielle Gründungsjahr Rigas. In diesem Jahr gründete der Bremer Domherr Albert von Bekeshovede als Bischof der Liven die Stadt Riga. Seinen Namen erhielt die Stadt vom umfließenden Rige-Bach/lettisch: Ridzene. Den frühen deutschen Siedlern diente das durch Befestigungsanlagen gesicherte Riga als Schutz im Konflikt mit den umliegenden baltischen Stämmen. 1282 wurde die Stadt Hansemitglied und der Handel zwischen Ost und West wuchs über den Knotenpunkt Riga beständig. Lange Zeit prägten oftmals auch bewaffnete Konflikte in verschiedenen Konstellationen zwischen den Rittern des Deutschen Ordens, dem Erzbischof und den bürgerlichen Kaufleuten der Stadt die Geschichte von Riga... Und wir werden nach dem Frühstück die Altstadt mit dem Führer zu Fuß besichtigen, teilweise aber auch mit dem Bus fahren. Nach der Besichtigung ist Zeit zur freien Verfügung bis zum gemeinsame Abendbrot im Restaurant in der Szenerie der Altstadt Rigas. Übernachtung in Riga. mehr und Quelle

11.Tag: Der Abschied von Lettland 
Nach dem Frühstück individuelle Abreise. Auf Wunsch fahren wir Sie zur Eisenbahnstation, zum Flughafen, zum Hafen oder auf Ihren Wunsch hin auch nach Wilnius.  

Erfahrungsbericht

 

Kontaktformular

Änderungen im Tourenverlauf möglich, auch nach Absprache mit der Gruppe

Video Danzig


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Das Kranentor in Danzig.

Der Frauenburger Dom und das Frische Haff.

Eine der schöneren Seiten Königsbergs.

Alt und neu kontrastieren in Königsberg besonders stark.



Der Dom zu Königsberg.

Der Dom zu Königsberg mit Rupp-Denkmal. Der Nachbau erinnert an den in Königsberg geborenen Publizisten und Theologen.

Begrünter Turm im russischen Svetlogorsk (Rauschen).

Einfahrt in die Kurische Nehrung auf russischem Gebiet.



Weißer Sand lockt an der Kurischen Nehrung zu einem Bad in der Ostsee, dem Baltischen Meer..

Sand, wohin das Auge blickt ....

Eine andere Welt: Bunte Häuser in Nida (Nidden).

Leuchtturm in Nida.

Nationalpark auf der Kurischen Nehrung in Litauen.

Riga mit der Kirche St. Petri.

Jugendstilhaus in Riga.

Blick auf Riga und den Dom.


Informationen des Veranstalters


Leistungen !!!

  • 11 Tage - 10 Übernachtungen in den Hotels / Zimmer mit Du/WC /
  • Erster Tag mit Picknick und  Abendbrot
  • Ernährung - Vollpension: Frühstück, Picknick, Abendessen 
  • Frühstück am Abreisetag.
  • Mineralwasser an allen Radeltagen
  • Begleitwagen - 18-person Bus, für die ganze Gruppe !!! falls irgendetwas passieren sollte z.B. bei einem plötzlichen Wetterwechsel , steht die ganze Zeit zur Verfügung. Der Fahrer transportiert das Gepäck, macht Einkäufe, bereitet Picknicks vor und repariert im Notfall die Räder
  • Fahrräder zur Verfügung (Aluräder mit 7-Gang-Nabenschaltung vom Sachs mit Rücktritt und Felgenbremse, bequemem Sattel, einstellbarem Lenker mit bequem profilierten Handgriffen und Rahmen mit niedrigem Einstieg für bequemes Auf- und Absteigen!; inkl. Radtaschen, auch mit Pannenhilfe)!-
  • Fachkundiger Fremdenführer für die Besichtigung in Altstadt in Gdansk, Kaliningrad, Kleipeda/Mwmel, Liepaja, Riga,
  • der Fähre durch Kurisches Haff nach Klajpeda/Memel
  • Busbegleitung/-transport ab Gdanks bis Riga
  • Deutschsprechende Reiseleitung ab Gdansk bis Riga.
  • Alle Eintrittsgebühren
  • Besichtigung Städte - Ortschaften Gdansk/Danzig, Frombork/Frauenburg, Kaliningrad/Königsberg und Jantarnyj/Palmnicken, Swietłogorsk/Rauschen, Zielenogradsk /Cranz, Liesnoj/Sarkau, Rybaczij/Rossitten, Morskoje/Pillkoppen, Nida/Niden, Preila/ Preil, Juodkrant/Schwarzort, Smiltyne/Sandkrug, Klaipeda/Memel, Liepaja/Libau, Kuldiga/Goldingen, Ventspils/Windau, Kap Kolka, Riga.
  • am ersten und vorletzt Tag das feierliche Abendbrot in den Restaurants, zur Begrüßung ein Gläschen Zubrowka/Wisent-Vodka. /zur Begrüßung ein Gläschen Zubrowka/Wisent-Vodkaim ersten und vorletzt Tag das feierliche Abendbrot in den Restaurants,/
  • Landkarte mit eingezeichneten Fahrradrouten
  • Foto-CD nach Ende der Tour mit vielen Aufnahmen von den Teilnehmern


    P.S. Es besteht die Möglichkeit zu einer kleine Änderung nach Absprache mit der Gruppe.

    Zusätzliche Übernachtungen:
    Sie haben die Möglichkeit (vor oder nach der Tour) zusätzliche Übernachtungen in Hotels/Pensionen des unterschiedlichen Standards und mit unterschiedlichen Preisen zu bestellen. Wegen begrenzter Anzahl der Plätze in den Hotels/Pensionen (vor allem in der Hochsaison), bitten wir Sie, sich möglichst schnell zu entscheiden.