Radtouren A bis Z
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Neuheiten und Neuauflagen von Radelkarten und -büchern 2019

Köln/Bonn, ADFC-Regionalkarte (2015), BVA, 1:75.000, 7. Auflage 2019, 8,95 Euro, ISBN 978-3-87073-879-2

Erft und Ahr komplett sowie den Rhein zwischen Neuss und Andernach und das Bergische Land bis Wipperfürth und Engelskirchen umfasst diese Regionalkarte. 21 Tourenvorschläge sind nummeriert, regionale Radrouten wie die Vulkan-Radroute Eifel und Fernradwege wie der Siegtalradweg, die Deutsche Fußball-Route NRW, natürlich der Rheinradweg, der Erftradweg oder die Mittellandroute sind durch Logos kenntlich gemacht. Dadurch eröffnen sich dem Radler zahlreiche Touren, die sich bei Bedarf natürlich auch gut zu Rundfahrten kombinieren lassen.

Die BVA-Karten sind gegen Spritzwasser geschützt, lassen sich aber dennoch gut falten und passen optimal in die Kartenfolien von Lenkertaschen.

Ostwestfalen – Sauerland, ADFC-Radtourenkarte Blatt 1, ADFC-Radtourenkarte, BVA, 1:150.000, 13. Auflage 2019, 8,95 Euro, ISBN 978-3870-7388-15

Die Radtourenkarten im Maßstab 1:150.000 bieten naturgemäß einen wesentlich größeren Überblick über eine Region und umfassen ein Gebiet von 130 x 160 Kilometern samt allen dort verlaufenden Radfernwegen. Hinzu kommen die regionalen und überregionalen Radrouten zwischen Hannover, Kassel, Hamm und Osnabrück.

So bilden die 29 verfügbaren BVA-Karten Deutschlands Radelreviere komplett ab. Die laut BVA „erfolgreichste Radkarten-Serie der Welt“ ist wetterfest und reißfest. GPS-Tracks können von der BVA-Webseite fahrrad-buecher-karten.de kostenfrei heruntergeladen werden.

Die Karte mit der Bielefelder Sparrenburg auf dem Titel macht einem erst so richtig klar, auf welch ein dicht gestricktes Radwegenetz wir hierzulande zugreifen können. In manchen Gegenden dürfte es besser sein, einen detaillierten Radwanderführer oder die 1:75.000-Regionalkarte zu verwenden. Für den großen Überblick und Leute mit Adleraugen und Navigationsgerät sind diese ADFC-Radtourenkarten jedoch optimal, zumal man auf Tour nicht so oft umblättern muss.

Radlerparadies Rotenburg (Wümme) – Zwischen Hamburg und Bremen, ADFC-Regionalkarte 1. Auflage 2015, BVA, 1:75.000, 8,95 Euro, ISBN 978-3-87073-673-6

Wer auf dem Wümme-Radweg von Schneverdingen in der Lüneburger Heide nach Elsfleth an der Weser radelt, kommt durch das Städtchen Rotenburg, das dieser BVA-Karte den Titel gibt. Zwischen Stade, Hamburg, Bremen, Verden an der Aller und Walsrode erstreckt sich ein liebenswertes Radelgebiet mit kleinen Flüssen und sehenswerten Orten wie dem Künstlerdorf Worpswede.

Neben zahlreichen regionalen Strecken und Fernradrouten wie „Vom Teufelsmoor zum Wattenmeer“ oder Teilen des Elbe-, Aller- und Weserradwegs verläuft hier auch die Niedersächsische Spargelstraße. Wer diesem Geheimtipp per Fahrrad folgen möchte, findet auf der Internetseite www.radtouren.net/karten_buecher/spargelbuch/index.html jede Menge Informationen und die Beschreibung der 16 Etappen des insgesamt 750 km langen Rundkurses samt GPS-Tracks zum Download.

Für Kartenkäufer gibt es neben der exakt auf Kartentaschenmaß gefalteten, wasserabweisenden Karte zudem zusätzliche kostenfreie Online-Angebote wie GPS-Tracks der Themenrouten und Radfernwege sowie Tourenvorschläge zum Download.  

Weserbergland – Mit Weser-Radweg von Hann. Münden bis Minden, ADFC-Regionalkarte, BVA,   1:75.000, 1. Auflage 2017, 8,95 Euro, ISBN 978-3-87073-774-0

Auf der ITB 2019 in Berlin hat der ADFC verkündet, dass seine Mitglieder den Weserradweg zum beliebtesten Radwanderweg Deutschlands gekürt haben. Auf dieser Karte mit der Hämelschenburg auf dem Titel ist der für meinen Geschmack schönste Abschnitt vom Zusammenfluss von Fulda und Werra bis zum Mindener Wasserstraßenkreuz dargestellt.

18 Tourenvorschläge, z.B. „Schlösser & Herrensitze“ oder „Salz & Burgen“ ergänzen das Netz der durch Logos kenntlich gemachten Fernradwege wie den D-Routen, dem Weser-Harz-Heide-Radweg, dem Diemelradweg, den Hessischen Radfernwegen R4 und HR6 sowie regionalen Radrouten wie dem Deisterkreisel, der Mühlenroute im Mühlenkreis oder dem Werreradweg und der Fürsten-Route Lippe.

Die Karte deckt eines der schönsten Radelreviere ab, die ich kenne und bei denen manche Tour besser mit einem Pedelec oder E-Bike zurückzulegen ist. Sportliche Radler schaffen das aber auch so!

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