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Deutschlands Mitte ist attraktiv, aber oft auch stark fordern

Neue Fahrradkarten aus Bielefeld - mehr Radkarten

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Wer nicht nur Flachetappen radeln, sondern sich auch mal richtig „reinhängen“ will, der findet auf den hier vorgestellten Karten des Bielefelder Verlags interessante und abwechslungsreiche Routen – von Flussradwegen bis „quer durch“. Deutschland ist schließlich ein Mittelgebirgsland – ideal für Radler mit Elektromotorunterstützung.
Aber selbst in Thüringer Wald und Rhön, im Bereich Pfalz Nord; Hunsrück/Nahe, im Bergischen Land östlich des Rheins und im Romantischen Franken findet man bei geschickter Planung auch nicht ganz so anspruchsvolle Touren entlang kleiner Flüsse und Kanäle, die gemütliches Radeln und das Genießen der Natur erlauben.

Vier neu erschienene bzw. aktualisierte Radkarten, die auf wetterfestes und reißfestes Papier gedruckt sind, stelle ich hier vor. Die Karten sind so gefaltet, dass sie, auch wenn sie etwas sperrig sind, mit etwas Geschick gut in die gängigen Kartenfolientaschen eingelegt werden können. Für Kartenkäufer gibt es als zusätzliche kostenfreie Online-Angebote die gpx-Tracks der Themenrouten, Radfernwege und Tourenvorschläge zum Download. Wobei zu beachten ist, dass die Radfernwege oft natürlich auf Grund des Kartenschnitts nicht vollständig sind. Aber dafür gibt es ja durchweg spezielle Radwanderführer.

 

Zwischen Sieg, Rhein und Ruhr
Die ADFC-Regionalkarte im Maßstab 1:75.000 deckt den Bereich entlang des Rheins zwischen Düsseldorf und Bonn und vom großen deutschen Strom ostwärts über das Bergische Land und Sauerland bis Hagen, Olpe und Siegen ab. Im Süden bietet sich etwa der Siegtal-Radweg für ein verlängertes Wochenende an – mit einigen Steigungen, aber noch ganz human. Deutlich anstrengender kann es werden, wenn man einfach mal „quer durch“ fährt, etwa von Köln nach Wiehl, und dabei nicht den Radweg entlang der Agger wählt. Auf dieser Tour kann man gehörig ins Schwitzen und selbst mit Pedelec schon mal an seine Leistungsgrenze kommen. Exakte Planung ist also angesagt, insbesondere die Beachtung der oft dicken schwarzen Steigungspfeile.

Tourenplanung funktioniert mit den ADFC-Regionalkarten, bei denen übrigens die Maßstäbe nicht einheitlich sind, wegen der großen Detailgenauigkeit sehr gut. Man muss allerdings gute Augen bzw. eine scharfe Brille haben, um etwa solche Details wie das Treppensymbol an der Kölner Südbrücke auf Anhieb zu erkennen. Diese mit meinem mit viel Gepäck beladenen E-Bike zu erklimmen habe ich mir auf der letzten Rheintour (2019) dann doch verkniffen.

Tipp: Wer's nicht ganz so steil haben möchte, sollte seine Route zum Beispiel über einen der Bergischen Bahntrassenradwegen planen. Oder auf einen der abgedruckten Tourenvorschläge zurückgreifen.

Bergisches Land, Köln/Düsseldorf, von Ruhr bis Sieg, vom Rhein bis ins Sauerland, ideal für Tagesausflüge und Wochenendtouren, Inhalte vor Ort von ADFC-Scouts recherchiert, mit UTM-Koordinatengitter zur Entfernungsmessung und Standortbestimmung mit GPS-Geräten, 4. Auflage 2020, Preis: 9,95 €, ISBN 978-3-87073-950-8

 

Entdeckertouren nördlich und südlich der Nahe 
Ganz neu erschienen ist die ADFC-Regionalkarte Pfalz Nord, Hunsrück/Nahe. Von Schweich an der Mosel bis Neunkirchen und Homburg im Saarland im Westen, von Kaiserslautern bis Bingen im Osten deckt diese Karte die Mittelgebirge Hunsrück, Saar-Nahe-Bergland und Pfälzer Bergland ab. Mittendrin die Nahe von der Quelle bis zur Mündung in den Rhein bei Bingen.

Auch diese Region stellt auf vielen der eingezeichneten Radwege hohe Anforderung an die Kondition der Radler. Es gibt aber auch hier einige Routen entlang von Flüssen und Bahntrassen, die für weniger geübte Radler machbar sind – zu allererst natürlich der Naheradweg, dessen Ausgangspunkt gut per Bahnanreise zu erreichen ist (Station Nohfelden-Türkismühle). Ansonsten heißt es auch hier, genau zu planen oder auf einen der 20 Tourenvorschläge zurückzugreifen wie die 67 km lange 3-Flüsse-Rundtour in der Westpfalz.

Pfalz Nord/Hunsrück/Nahe, mit vollständigem Naheradweg von der Quelle bis zur Mündung, 1. Auflage 2020, Maßstab 1:75.000, offizielle Fahrradkarte des Fremdenverkehrszweckverbands Pfälzer Bergland, mit  Tourenvorschlägen, ISBN 978-3-87073-934-8, Preis: 9,95 €

 

Romantische Städtchen, naturnahe Flüsse 
Ebenfalls ganz neu ist die Karte „Romantisches Franken“ inklusive dem Wörnitz-Radweg. Rothenburg ob der Tauber und Crailsheim im Westen, Dinkelsbühl und Gunzenhausen im Süden, Bad Windsheim an der Aisch sowie Fürth und Nürnberg im Osten bilden hier die Eckpfeiler der abgedeckten Radelregion, die sich auf zahlreichen steigungsarmen Radwegen erschließen lässt und dem Kartentitel alle Ehre macht. Altmühl und Fränkische Rezat sind nur zwei der vielen Flüsse, die man hier entdecken kann und die für die meisten Radlern sicherlich noch Neuland darstellen dürften. Zahlreiche reizvolle Städtchen mit Fachwerk und Burgen wie Wolframs-Eschenbach oder Dinkelsbühl sorgen für das romantische Flair einer Region, die für gute Gastronomie und erstklassige Übernachtungsmöglichkeiten bekannt ist. Dinkelsbühl und Rothenburg sind nicht zufällig durch den Radweg Romantische Straße verbunden. 18 Tourenvorschläge erleichtern die Planung einer reizvollen Radtour, für die man sich etwas mehr Zeit nehmen sollte als vielleicht sonst. Denn es gibt viel zu entdecken!

Romantisches Franken, 1. Auflage 2020, offizielle Fahrradkarte des Tourismusverbands Romantisches Franken e.V., Maßstab 1:60.000, ISBN 978-3-87073-933-1, Preis: 9,95 €.  

Zwischen Fulda, Werra und Main 
Diese ADFC-Radtourenkarte umfasst eines der für mich landschaftlich reizvollsten Gebiete Deutschlands. Kein Wunder, dass diese Karte bereits in der neunten Auflage erschienen ist. Zwischen Bad Hersfeld und Weimar im Norden sowie Wertheim, Kitzingen und Bamberg im Süden erstreckt sich eine Region voller Naturhöhepunkte und historischer Sehenswürdigkeiten.  Fuldaradweg und Werraradweg sowie der Radweg Thüringer Städtekette im Norden bieten Einblicke in Natur und Baugeschichte. Der Mainradweg im Süden zählt zu Recht zu den beliebtesten Radwanderwegen des Landes. Dazwischen erstreckt sich ein dicht geknüpftes Netz von Radwanderwegen, die zu einer individuellen Radtour zu verknüpfen mir immer wieder Spaß gemacht hat. Wobei ich meistens von Nord nach Süd geradelt bin, etwa von Bad Karlshafen an der Weser nach Bamberg. Sportlich ambitionierte finden im Thüringer Wald und in der Rhön ihre Herausforderungen. Ein Pedelec ist auf jeden Fall auch hier empfehlenswert, zumal, wenn man viel Gepäck an Bord hat.

Vier D-Routen, fast 50 überregionale Routen und Radfernwege sowie über 20 regionale Routen bieten unzählige Kombinationsmöglichkeiten.

Thüringer Wald und Rhön, ADFC-Radtourenkarte, 9. Auflage 2020, Maßstab 1:150.000, ISBN 978-3-87073-949-2 , Preis: 9,95 €

weitere Radtourenkarten finden Sie hier und bei den jeweiligen Reiseberichten

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