Radtouren A bis Z
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Neuer Esterbauer-bikeline über Radtouren in Deutschland und den Niederlanden

Dollard Route und Deutsche Fehnroute 

Karte und GPS-Track können sich registrierte Nutzer mittels ihres Produktcodes (s. S. 2 im bikeline Radtourenbuch) im Internet abrufen.

 

Einige Passagen dieser Touren verlaufen auf der Route des Emsradwegs:
Radreisebericht Untere Ems

 

 

 

Internationale Dollard Route 
Dollart (niederl.: Dollard) heißt die Meeresbucht im Mündungsgebiet der Ems bei Emden. Die Bucht entstand in der Folge mehrerer Meereseinbrüche im späteren Mittelalter, die einstige Moorgebiete überschwemmten. Durch Einpolderungen wurde über die letzten 300 Jahre Land zurückgewonnen und damit die Ausdehnung des Dollarts auf seine heutige Größe erreicht.
Die gut 260 km lange Internationale Dollard Route ist ein vielschichtiger deutsch-niederländischer Radfernweg, der durch die Nutzung der Dollart-Fähren zu einem Rundkurs wird. Die Tour führt durch weitläufige Polderlandschaften, die dicht durchzogen sind von Kanälen aller Größen, von Sieltiefs und anderen Gewässern. Am Kurs liegen lebhafte Hafenorte, alte Kirchen und pittoreske Windmühlen. Ein Ausflug auf die Insel Borkum bietet sich als Zugabe an.
Die Internationale Dollard Route verläuft nahezu ausschließlich auf asphaltierten Radwegen oder kleinen Landstraßen ohne nennenswertes Verkehrsaufkommen.

Deutsche Fehnroute 
Die 160 km lange Deutsche Fehnroute führt in einer vielfältigen Runde durch das Südliche Ostfriesland und den Nordwesten Niedersachsens. Der Radler lernt auf dieser Tour das ostfriesische Binnenland zwischen der Ems und der Kreisstadt Leer im Westen, Aurich im Norden, Papenburg im Süden und dem Ammerland im Osten kennen. Geprägt wurde dieser beschauliche Landstrich durch die Fehnkultur, d. h. die Moorkultivierung nach dem Fehnverfahren. Davon zeugen bis heute die zahlreichen Kanäle, die pittoresken Klappbrücken und weithin sichtbaren Windmühlen.
Das Wort Fehn kommt vom niederländischen Veen und bedeutet Moor. Die Fehnkultur stammt aus dem 16. und 17. Jahrhundert und hatte als Ziel, Moorböden landwirtschaftlich nutzbar zu machen. Damit unmittelbar verbunden war die Gewinnung von Torf als Brennmaterial. Durch diese Urbarmachung der im Nordwesten Deutschlands weit verbreiteten Hochmoore entstanden die Fehnsiedlungen. Malerische Klappbrücken schlagen an vielen Stellen die Verbindung zwischen den Ufern. Die Kanäle werden kaum noch für die Schifffahrt genutzt und bieten jetzt ein Eldorado für Wasserwanderer.
Noch besser als auf dem Wasser lässt sich dieser beschauliche Landstrich mit dem Fahrrad erkunden. Die ruhigen Wege und Straßen entlang der zahlreichen Wasseradern ermöglichen ein unvergessliches Raderlebnis mit einer bezaubernden Kulisse aus Wasser und Wiesen, schönen Bauernhäusern und schwarzbunten Kühen, aus Brücken, Schiffen und Windmühlen.
Die Wegequalität entlang der Deutschen Fehnroute ist ausnahmslos hervorragend. Fast die gesamte Strecke verläuft auf asphaltierten Radwegen und ruhigen Landstraßen. Quelle: Esterbauer


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