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Tipps rund ums Fahrrad

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Gepäck richtig verstauen

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Gepäck in der Unterkunft: Wer vergesslich ist (wie ich), sollte bei nur einer Übernachtung in einem Quartier seine sämtlichen mitgeführten Gegenstände zusammenhalten. Deshalb packe ich NIE MEHR etwa in Schränke, unters Bett oder hinter die Tür. Leicht vergessen werden auch Kleidungsstücke oder Gepäckschutz, die zum Trocknen außerhalb des Zimmers aufgehängt wurden. Notfalls Knoten an den Lenker machen oder andere Merkhilfe einsetzen. Ich musste deshalb schon mal zehn Kilometer wieder zurück radeln ...

Luft auf dem Reifen? Vor dem Schlafengehen nachschauen, ob der Reifen noch prall ist. Manchmal sorgen kleinste Glassplitter dafür, dass nachts die Luft entweicht. Es macht keinen Spaß, wenn man morgens gut gelaunt starten will und dann erst noch flicken muss ...

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So sichern und versichern Sie ihr Fahrrad

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte ein paar Punkte beachten:

- Hausratversicherung: Fahrräder sind in der Hausratversicherung mitversichert, etwa wenn ein Einbrecher das Rad aus dem Fahrradkeller oder der Garage klaut. Außerhalb der eigenen vier Wände kann der Drahtesel über einen Beitragszuschlag zur Hausratversicherung abgesichert werden. Allerdings ist das Rad dann nur zwischen 6 und 22 Uhr geschützt. Danach ist es nur versichert, wenn es noch benutzt wird, etwa wenn der Halter vom Kino oder der Kneipe nach Hause fahren wollte.

- Fahrradversicherung: Für hochwertige Räder kann sich eine spezielle Fahrradversicherung lohnen. Sie bietet häufig einen umfangreicheren Schutz als die Hausratversicherung, etwa auch gegen Unfall oder Vandalismus oder im Ausland, ist dafür aber auch deutlich teurer. Kunden sollten darauf achten, ob der Betrag für ein gleichwertiges neues Rad oder nur der Zeitwert erstattet wird.  
Besonders schnell und komfortabel ist es, sein Fahrrad online zu versichern. Empfehlenswert ist der Anbieter onlineversicherung.de, der im Falle eines Unfalls, Diebstahls oder bei Vandalismus greift und für Reparaturkosten aufkommt. Besonders ist, dass es bei einem Totalschaden eine Neukaufbeteiligung gibt. Je länger der Versicherte schadensfrei ist, desto höher fällt der Anteil aus, den die Versicherung übernimmt. Mit einer Fahrradversicherung ist das Fahrrad rund um die Uhr geschützt, egal ob es drinnen oder draußen steht. Jedes Jahr werden in Deutschland rund 330.000 Fahrräder geklaut und nur circa 10 Prozent der Fälle werden aufgeklärt. Ein gutes Rad kann es preislich häufig mit einem Gebrauchtwagen aufnehmen, ist in der Regel jedoch deutlich schlechter abgesichert. Mit einer Fahrradversicherung geht man auf Nummer sicher.

- Panzerkabel als Schloss: Der Bund der Versicherten rät, das Fahrrad mit einem gegen Kältespray geschützten Schloss oder Panzerkabel abzuschließen. Spiralkabel und normale Kabelschlösser schützen meist nur unzureichend.

- Beleuchteter Fahrradstellplatz: Ein gut beleuchteter Stellplatz für das Fahrrad schützt vor Dieben, die in der Regel im Schutz der Dunkelheit agieren wollen. Die Installation von LED Einbauleuchten für die Außenbeleuchtung des Stellplatzes oder im Bodenbereich einer Garageneinfahrt sind aufgrund der geringen Stromkosten ein gängiges Mittel den Abstellplatz die ganze Nacht hindurch zu beleuchten. Beleuchtete Plätze, welche nur zeitweise mit Hilfe eines Bewegungsmelders erhellt werden sind ebenso effizient um den Dieb zu erschrecken und in die Flucht zu schlagen.

- Kaufquittung aufheben: Zusätzlich sollte jeder Kunde die Rechnung für das Fahrrad aufheben und es fotografieren. Das vereinfacht eine spätere Regulierung des Schadens. Nach einem Diebstahl sollten zudem die Schlüssel des Schlosses aufbewahrt werden, manche Versicherer verlangen diese als Beweis.

- Rahmen kodieren: Wer sein Fahrrad bei der Polizei oder einem Händler (oder auch dem ADFC) kodieren lässt, macht es für Hehler weitgehend uninteressant. afp

Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 8. Mai 2007


So lernen Kinder richtig Radfahren

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Die 12 besten Tipps für angehende Radfahrer

Ob Kinder begeisterte Radler oder Velomuffel werden, hängt vielfach damit zusammen, wie sie Rad fahren lernen. Wer unter einem despotischen Vater mit Druck zu schnellen Fortschritten getrieben wurde und dabei die eine oder andere Schürfwunde davon trug, der wird später sicher kein Genussradler. Doch beherzigen Eltern die Tipps vom pressedienst-fahrrad, dann schont das die eigenen Nerven und die Kinder lernen zügig und sicher das Radfahren.

1. Fahrstart: Rutscher oder Wutsch zur Geburt! Früh übt sich

Radfahren lernen beginnt lange vor dem ersten Kinderrad: Eltern (oder Großeltern) sollten ihre Kindern frühzeitig an Mobilität gewöhnen. Ein Rutscher oder Wutsch sind ideale Starterfahrzeuge. Anschließend stehen Roller oder Laufrad auf dem Einkaufszettel. Erst dann sollte das erste Fahrrad kommen, mit dem sie wichtige Erfahrungen für das Fahrrad fahren sammeln.

2. Kaufen Sie kein Rad zum "Reinwachsen"

"Da wächst Du noch rein!" Eltern kaufen die Fahrräder für ihre Kinder gern "auf Zuwachs". Doch die "Riesenräder" überfordern die Sprösslinge. "Das hat fatale Folgen", warnt Prof. Dr. Volker Briese, Fachreferent für Verkehrspädagogik beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC): "Auf den schweren und unhandlichen Räder lernen die Kinder nur langsam das Radfahren. In kritischen Situationen haben sie ihr Rad nicht im Griff." Das muss nicht sein, längst gibt es gute Kinderräder, die für längere Zeit passen, quasi mitwachsen (z.B. ZL 16 von Puky).

3. Ersparen Sie Ihren Kindern Stützräder

Von Stützrädern wird inzwischen abgeraten, weil sie nur trügerische Sicherheit bieten. "Sie sind gefährlich. Lieber etwas länger mit den ersten Fahrversuchen warten, als das Kind auf Stützrädern ins Rollen bringen.", rät Briese. "Denn der schwerste Schritt fürs Kind ist das Einpendeln des Gleichgewichts. Da stehen die Erfahrungen mit Stützrädern den meisten Kindern im Wege," so Briese weiter. Das haben auch die Hersteller erkannt: "Stützräder gehören nicht mehr zur Serienausstattung der Spielfahrräder. Sie sind bei einigen Modellen nur auf Anfrage erhältlich", berichtet Ralf Puslat von Puky (www.puky.de).

4. Satt, ausgeschlafen und bei guter Laune - so lernt man radeln

Radfahren Lernen macht nur Spaß, wenn es unter den richtigen Rahmendingungen stattfindet. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind satt (aber nicht gemästet) und ausgeschlafen aufs Rad steigt. Am späten Freitag Nachmittag nach einer anstrengenden Woche sind weder Eltern noch der Nachwuchs in Bestform. Samstags um 11.00 Uhr hingegen sind alle topfit und zur Höchstleistung (Eltern: Geduld, Kind: Radeln) fähig.

5. Austoben im Schonraum

Die ersten Übungsfahrten auf dem Fahrrad sollten immer unter Aufsicht der Eltern auf Plätzen ohne Verkehr stattfinden. Sorgen Sie für ausreichend Gelegenheit, die motorischen Fähigkeiten zur sicheren Beherrschung des Rades (Gleichgewichthalten, Lenken, Anhalten, Auf- und Absteigen) in sicherem Umfeld zu erlernen.

6. Persönlichkeit des Kindes respektieren

Darüber hinaus muss die Persönlichkeit des Kindes berücksichtigt werden. Ist ein Kind sehr spontan und leicht abzulenken, sollte man behutsam starten und länger im Schonraum (großer leerer Parkplatz) bleiben. Ausschlaggebend ist der individuelle motorische und sensomotorische Entwicklungsstand des Kindes.

7. Stupsen statt Schieben

Das Anfahren ist bei vielen Kindern das Schwierigste, da hier die stabilisierenden Kräfte noch nicht ausreichend wirken. Statt konstant zu schieben ist es besser, beim Anfahren durch kurzes Anschubsen zu helfen und das Kind so zum Rollern und schließlich zum Pedalieren zu motivieren. Vergrößern Sie dann schrittweise die Roll-Phasen und reduzieren Sie den "Anpressdruck" beim Anstupsen.

8. Lassen Sie Ihr Kind fallen

Wer versucht, sein Kind vor Stürzen, Schmerzen und Rückschlägen zu schützen, der handelt allzu verständlich. Doch Radfahren ist (wie das Leben auch) nicht schmerzfrei zu lernen. Es spricht sogar einiges dafür, die Kinder frühzeitig fallen zu lassen: Stürzen die kleinen Kinder, so sind die Fallhöhen und -geschwindigkeiten niedrig und damit ist das Verletzungsrisiko vergleichsweise gering. Ebenso sprechen psychologische Effekte für gelegentliche Stürze zum Beginn der Radfahrerkarriere. Das Kind muss das Fallen nämlich genauso lernen wie das Radfahren selbst.

9. Von Beginn an: Haltung bewahren

Damit man optimal das Gleichgewicht halten kann, sollte der Oberkörper, Kopf und Blick immer in Fahrtrichtung weisen! Eltern, die das Kind von hinten anschieben, lenken den Zögling ab: Das Kind neigt während der Fahrt zum Umdrehen. Besser ist rückwärts vor dem Rad vorzulaufen und sicherzustellen, dass der kleine Radfahrer immer nach vorne schaut. Dadurch ist eine optimale Sitzhaltung garantiert und das Kind kann das Gleichgewicht leichter halten.

10. Ein Reifen für die Sicherheit

Um in Gefahrensituationen richtig reagieren zu können, muss das Kind reflexartig in jeder Fahrsituation sicher und kontrolliert bremsen können. Das ist nicht schwer zu erlernen, wenn Eltern nicht immer mutwillige Vollbremsungen verböten. Lassen Sie Ihr Kind anfangs gewähren! Ein kaputt gebremster Reifen ist bestens investiert! "Übrigens halten moderne Reifen länger als man gemeinhin denkt," weiß Carsten Zahn, Produktmanager beim Hersteller Schwalbe (www.schwalbe.de).

11. Jeder Gang macht schlank - jede Runde bringt Kunde!

Sobald das Kind sicher auf dem Rad fahren kann, sollten Sie das Fahrradfahren bei möglichst vielen Gelegenheiten im Alltag einbauen. Wenn Sie Joggen gehen, kann Ihr Kleiner neben Ihnen radeln. Der Spaziergang am Sonntag ist ein idealer Radausflug für den Nachwuchs. Warum nicht einmal zum Spielplatz oder einem Freund als Familie radeln?

12. Eltern mit Vorbildfunktion

Lilo Franzen, Leiterin der "Bonner Fahrradschule für Kinder" (www.lilofranzen.de), beurteilt die Vorbildfunktion der Eltern während der Entwicklung des Kindes zum sicheren Radfahrer als sehr wichtig. "Es genügt nicht, beim Radeln mit den Kindern einen Helm aufzusetzen und die Verkehrsregeln zu beachten", so Franzen. "Am wichtigsten ist es, dass Eltern einen lustvollen und sicheren Umgang mit dem Fahrrad in Straßenverkehr und Freizeit vorleben", so Franzen. Das beginnt schon im Säuglingsalter: "Im Kinderanhänger erleben Säuglinge bereits Vieles von dem, was später als Reiz des Radfahrens erlebt wird: Natur entdecken, die Elemente spüren, den eigenen Körper erleben, Grenzen erfahren und Land und Leute kennen lernen", fasst Andreas Gehlen vom Kinderanhängerspezialisten Zwei plus zwei (www.zweipluszwei.com) zusammen. "Und wenn sie dem Fahrradanhänger entwachsen sind, können sie auf Eltern-Kind-Tandems spielerisch, gefahrlos und mit viel Spaß, das richtige Verhalten im Straßenverkehr erlernen." (Quelle pressedienst-fahrrad.de)

Beiträge zum Thema Kinder und Fahrrad

 

Radel-Tipps für jedes Wetter

Radeln im Herbst
Die Tage werden kürzer, Laub und Niesel machen die Straßen glitschig. Der ADFC gibt Tipps, wie Fahrradfahrer unfallfrei durch das Winterhalbjahr kommen.

Mit Rutschfallen rechnen: Feuchtes Laub, Gullydeckel und Straßenbahnschienen können in der kälteren Jahreszeit zu Sturzfallen werden. ADFC-Verkehrsreferent Wilhelm Hörmann sagt: “Im Herbst und Winter sollten Radfahrer immer ein bisschen vorsichtiger unterwegs sein und jederzeit mit rutschigen Stellen rechnen.“                                

Tempo reduzieren: Hörmann: „Fahren Sie lieber fünf Minuten früher los als sonst, nehmen Sie ein bisschen Tempo raus und vermeiden Sie abrupte Schlenker und scharfe Bremsmanöver.“  

Licht an – auch in der Dämmerung: Nebel, Nieselregen oder frühe Dämmerung sorgen für schlechte Sichtverhältnisse. Eine gute Beleuchtung weist nicht nur dem Radler den Weg – sie hilft auch den anderen Verkehrsteilnehmern, das Fahrrad zu sehen. Gesetzlich vorgeschrieben sind ein Frontscheinwerfer mit weißem Reflektor, ein Rücklicht und zwei rote Reflektoren, Reflexstreifen an den Reifen oder Reflektoren in den Speichen sowie je zwei gelbe Reflektoren an den Pedalen. Die Beleuchtung darf per Dynamo, Batterie oder Akku betrieben sein. Hörmann: „Es reicht nicht, eine gute Lichtanlage am Rad zu haben – man muss sie auch einschalten – am besten schon in der Dämmerung!“

Helle Kleidung und Zusatzreflektoren: Der ADFC empfiehlt eine möglichst wartungsfreie Lichttechnik: Nabendynamo, LED-Frontscheinwerfer und LED-Rücklicht - am besten mit Standlicht. Hörmann: „Nabendynamos rutschen auch bei Nässe oder Schneematsch nicht durch und erzeugen jederzeit genügend Strom, deshalb sind die gegenüber Seitenläufer-Dynamos klar im Vorteil.“ Helle Kleidung und zusätzliche Reflektoren an Jacke, Hose oder Helm sind ein weiteres Sicherheitsplus.

Fazit: „In Kopenhagen und anderen Radfahrmetropolen werden im Winter die Radwege noch vor den Fahrbahnen geräumt – von solchen Verhältnissen können wir bisher in Deutschland nur träumen. Der ADFC setzt sich seit langem dafür ein, dass Radwege regelmäßig von Laub, Scherben und bei Bedarf auch von Schnee befreit werden. Aber längst nicht überall stellen die Kommunen bei der Straßenreinigung Autoverkehr und Radverkehr gleich“, sagt ADFC-Verkehrsreferent Wilhelm Hörmann. 

Weitere Hintergrundinformationen zum Thema Beleuchtung und Radfahren im Winter finden Sie in unseren Experten-Dossiers.  

Der Tipp zum Winter
Ehe Sie Ihr Tourenrad "einkellern", sollten Sie es sorgsam reinigen. Ich mache das entweder durch vorsichtiges Abspitzen in der Waschanlage (dabei nicht auf die Lager zielen!) oder - besser, weil schonender - mit einem Malerpinsel und warmem Wasser (mit Pril, Hara o.ä.). Anschließend gut abspülen, trocknen und Rahmen etc. mit Pflegemittel einsprühen bzw. einreiben. Mehr zum Fahrrad-Überwintern hier (Pflege) und  hier (Fahren)

Wetter bei Google Maps: In Googles Kartendienst lässt sich jetzt das aktuelle Wetter einblenden. › Artikel lesen (22.8.2011)

 

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