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Notruf nach Unfall - Standortangabe ist wichtig

Wer allein auf Tour ist und unterwegs stürzt, muss wissen, wie man möglichen Helfern seinen Standort mitteilt.
An vielen Wegen, auch an Radwegen, stehen inzwischen Säulen mit Schildern, denen die Notrufnummer 112 sowie eine Zeichenfolge wie etwa H-2310 zu entnehmen ist. Ruft man die 112 an und gibt den Standort-Code durch, können die Helfer den "Verunfallten", wie er im Fachjargon heißt, problemlos finden. Dabei ist es natürlich wichtig, den gerade gültigen Code ständig "im Kopf" zu aktualisieren. Leider ist es oft so, dass auf den meist kleinen Info-Täfelchen die wohl jedem bekannte Tel.-Nr. 112 groß aufgedruckt ist, während der Standort-Code darunter im Vorbeifahren mit dem Fahrrad nicht zu entziffern ist. Wer will schon an jeder Tafel anhalten und seine Leselupe herausholen.

  (Quelle: Kreiszeitung Stade)

Standortnummer zu klein (links) - im Vorbeifahren lesbar im Kreis Stade (rechts) 

Vorbildlich sind die Schilder in Fredenbeck - schlecht zu lesen jene am Emsradweg bei Rietberg (Kreis Gütersloh).

Auch Navigationsgeräte und Handys können eine große Hilfe sein, sich in unbekannten Gebieten zurecht zu finden. Wer sich im Voraus mit den verschiedenen Methoden der Selbstortung vertraut macht, bewahrt im Ernstfall kühlen Kopf und kann am Telefon sofort seinen Standort mitteilen. Die Fachleute in der Rettungsleitstelle unterstützen den Hilfesuchenden dabei, seine Position zu bestimmen. Häufiger als ein Navigationsgerät haben Verkehrsteilnehmer heute ein Smartphone dabei. Diese sind auch mit einem leistungsfähigen GPS-Empfänger ausgestattet. Es ist allerdings oft gar nicht so einfach, eine verwertbare Positionsangabe (Geokoordinaten, Adresse) auf dem Smartphone abzurufen. Der Nutzer muss eine geeignete App installieren und ausführen. Im App-Store findet man sie unter den Stichworten: GPS Info, GPS Status, Kompass, Navigation oder Notfall, Notruf.  Der ADFC beschreibt, wie's funktioniert.

In Deutschland ist nach Angaben der Bundesnetzagentur vorgeschrieben, dass der Standort als geografische Koordinate übermittelt wird. Bei Mobilfunkanrufen kann demnach auch das Gebiet der Funkzelle angegeben werden, in der die Verbindung aufgebaut wurde. Quelle und mehr 

Die Berliner Morgenpost schreibt: Wer unterwegs in Gefahr gerät, kann mit einer Tastenkombination einen Notruf und seinen Standort verschicken. Und so geht's nach einem Bericht dieser Zeitung:

"Bereits ab der Version 5.0 bieten Android-Smartphones die Möglichkeit, SOS-Nachrichten an mindestens vier Notfallkontakte zu schicken. Auch eine fünfsekündige Audioaufnahme sowie Fotos der Front- und Rückkamera können mitgesendet werden. Wer die Ortungsdienste aktiviert hat, teilt zudem seinen Standort mit.

Alles, was man dafür tun muss, ist dreimal kurz hintereinander den Power-Button zu drücken. Allerdings muss man die SOS-Funktion zuvor meist erst einrichten – auf Samsung-Geräten beispielsweise unter „Einstellungen“ im Unter-Menü „Datenschutz & Sicherheit“." Die Funktion gibt es inzwischen auch bei Apple-Phones.

Weitere Infos bei Wikipedia

 

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