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Sichere Ablage für Handy und GPS-Gerät

Das Bikepad funktioniert mit Nano-Technologie und hält Geräte bombensicher fest

Das Pad mit fixiertem Handy und Digitalfotoapparat.

Wer ein GPS-Gerät am Fahrrad fixieren will oder eine sichere, aber schnell zugängliche Ablage für Handy und Digicam sucht, sollte sich mal das bikepad anschauen. Es erlaubt jederzeit einen freien Blick auf das Display z.B. eines GPS-Gerätes. Außerdem sind alle seitlichen Bedienungsknöpfe sowie Ein- und Ausgänge (z.B. für Audioanschlüsse oder einen externen Akku) frei zugänglich.

Das Besondere am bikepad: Es klemmt ein Gerät nicht ein und arbeitet auch nicht mit Magneten, die die Funktion jedes elektronischen Gerätes stören können, sondern funktioniert auf Basis der Nanotechnologie. radtouren.net hat die mit 59,95 Euro nicht ganz billige Neuheit ausprobiert.

Das Anti-Rutsch-Pad wird einfach mit Klettband am Lenker oder dem Vorbau des Lenkers (Durchmesser 1 bis 3,5 cm) befestigt und sitzt dort so, dass man die darauf befestigten Geräte gut erreichen kann. Da die Halterung sich nicht drhen lässt, kann die Montage am Vorbau nur quer erfolgen. Trotzdem bleibt genügend Fläche, damit das Gerät haftet. Bei Quermontage passen sogar zwei Geräte nebeneinander.

Sollte das montierte bikepad den Lenker berühren, kann man noch die beiden mitgelieferten Filznoppen dazwischen kleben. Aufgrund des dicken Schaumstoffpolsters in der Befestigung werden die während der Fahrt unvermeidlichen Erschütterungen zum großen Teil abgefedert. Auf Kopfsteinpflaster und Feldwegen gerät Halter samt Handy oder GPS-Gerät dennoch ins Vibrieren.

Die Haftwirkung des Pads ist bärenstark, bisweilen zu stark, so dass ich Mühe hatte, meinen Fotoapparat überhaupt wieder loszubekommen. Dabei hilft ein Trick, den mir Stephan Schmidt vom Anbieter verriet: 

"Bei Geräten, die sehr stark 'haften', kann man die Fläche verringern, indem man eine Plastikfolie zwischen dem Gerät und der Bikepad-Oberfläche aufträgt. Wenn man diese z. B. an der unteren oder oberen Seite dazwischen legt, kann man an dieser Stelle wesentlich einfacher zwischen das aufliegende Gerät und das Bikepad greifen und es somit lösen.

Letzteres kann am besten mit einer Folie in Art der aufliegenden Schutzfolie geschehen (nicht aus dem Material der mitgelieferten Haube). So eine (zugeschnittene) Plastikfolie kann ohne Weiteres mitgeliefert werden.

Um es selbst zu testen, können Sie die derzeitig mitgelieferte Schutzfolie einfach quer im oberen Bereich anbringen und es mit dem jeweiligen Mobilteil ausprobieren." Hab ich gleich gemacht - und nun klappt`s.

 

Unterseite mit Klettband - bei dickem Vorbau knapp bemessen

Zitat von der Homepage des Herstellers: "Das zum Patent angemeldete bikepad-Konzept ist die ideale Halterung für Smartphones, Handys und Navigationsgeräte. Es zeichnet sich durch eine einfache und sichere Montage aus und bietet dabei eine komfortable Bedienung des aufliegenden Geräts. Das bikepad ist geeignet für Rennräder, Touren- und Treckingräder, Mountainbikes, BMX-Räder. Jedem Bikepad liegt eine Regenhülle bei."

Den Regenschutz soll man laut Anleitung immer über das Gerät ziehen, damit es nicht runterfallen kann. Allerdings beraubt man sich dann natürlich des leichten Zugriffs, womit die Funktionalität des bikepads erheblich eingeschränkt wird. Andererseits verhindert der Regenschutz, dass die Nanooberfläche verschmutzt und weniger Vakkum erzeugen kann, wodurch natürlich die Haftwirkung beeinträchtigt würde.

Ein weiteres Problem besteht darin, dass der Batteriedeckel eines Gerätes am Pad haften bleibt und beim Abheben etwa des Handys der Akku herausfällt. Also: Besser immer anhalten, ehe ein Gerät abgenommen wird. Aber das ist ja sowieso sicherer und wird beim Telefonieren eh vom Gesetzgeber verlangt.

Eigengewicht des bikepads: ca. 95 Gramm

weitere Informationen unter www.bikepad.eu 

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