Radtouren A bis Z
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Magic Maps Live mit dem Tour Explorer Online

Online-Plattform zur Koordination von Tourendaten mit dem Scout auf dem Smartphone übers Internet

Logo von Tour Explorer online

 

 

Menü für die Datenübertragung

 

 

 

Ordnerbaum bei auf dem Smartphone aktivierter USB-Übertragung

 

 

Ausführliche Informationen zu
Scout und Tour Explorer
finden Sie hier:

www.magicmaps.de 

 

 

Die „Cloud“, also die Daten-“Wolke“ im Internet, war auf der CeBiT 2012 ein Schwerpunktthema. Jetzt können auch Tourenradler einen Datenspeicher im Internet für ihre Streckenplanung nutzen. Magic Maps macht´s möglich: mit dem Tour Explorer Online.

Und so geht`s: Man startet den Tour Explorer (TE) und klickt oben rechts auf das Icon „Tour Explorer Online“. Oder man geht direkt auf die Website www.tourexplorer.de und registriert sich dort für Magic Maps Live. Diese Cloudlösung erlaubt den Austausch von Streckendaten zwischen Tour Explorer, Scout und anderen Angeboten von MagicMaps. Die GPS-Daten werden dabei im Cloud-Speicher verwahrt, sind vor Verlust geschützt und jederzeit im Zugriff. Die Streckendaten lassen sich mit den eigenen Anwendungen über eine WLAN-Verbindung synchronisieren. Dazu ist lediglich die Funktion „Synchronisierung“ entweder im Tour Explorer oder in der mobilen Anwendung „Scout“ zu aktivieren.

Nach der Synchronisierung werden dem Nutzer alle Streckendaten, die er über MagicMaps Live verwaltet, in den von MagicMaps Live unterstützten Anwendungen angezeigt.

Nach dem Starten des Scout sind die Touren direkt auf dem Smartphone verfügbar. Man kann also sofort entlang der Strecke navigieren. Das Übertragen vom oder auf das mobile Gerät, oder später auch auf den PC, entfällt.

 

Beruhigende Datensicherheit 
Besonders nützlich und sehr beruhigend finde ich, dass man schon unterwegs seine aufgezeichneten Daten außerhalb des Smartphones über MagicMaps Live in der Cloud speichern kann, sobald man Zugriff auf ein WLAN hat. Zuhause liegt dann der Track zur Bearbeitung im Tour Explorer parat.

Auch umgekehrt wird ein Schuh daraus: Die zuhause geplante Radtouren steht über MagicMaps Live jederzeit auch am Urlaubsort bzw. unterwegs zur Verfügung und man muss nicht daran denken, das Smartphone mit den benötigten Strecken zu bestücken.

 

Erste Versuche 
Sechs Icons befinden sich in der oberen Leiste. Über „Datei“ lese ich versuchsweise drei GPX-Tracks ein, einen versehentlich in zwei identischen Varianten. Löschen kann man einen irrtümlich eingelesenen Track in der Tourenübersicht durch einen Klick auf das X-Zeichen.

Unter Kartenstil lässt sich z.B. wählen, ob man die Satellitenansicht oder die Kartendarstellung bevorzugt. Ein Klick auf das Icon „Standort“ bewirkt: nichts. Am linken Rand oben ist ein gelbes Männchen zu sehen, darunter ein Schieber zum Vergrößern und Verkleinern des Kartenausschnitts. Eine Hilfefunktion finde ich nirgends. Was also tun? Ratlosigkeit ...

Zwischen den Touren wechselt man durch Doppelklick auf eine mit Häkchen versehene Tour. Allerdings dauert es eine ganze Weile, bis sich ein neuer Kartenausschnitt aufbaut. Online geht es eben langsamer als offline.

 

Karten aufs Smartphone 
Ich möchte die Karte von Niedersachsen komplett in den Speicher des Smartphones kopieren. Dazu schließe ich das Smartphone über USB-Kabel an, aktiviere die USB-Verbindung und starte den Scout. Dann werfe ich den Tour Explorer an, gehe auf „Übertragen“, dann auf „Assistent starten“. Nun öffnet sich ein Fenster, in dem ich auf das verwendete GPS-Gerät klicken muss, in diesem Testfall also auf das Android-Smartphone. Danach muss ich wählen, ob ich per WLAN oder Kabel übertragen möchte. Kabel geht angeblich schneller, weshalb ich auf „Karte auf PC übertragen“ klicke.

Auf meiner extra für diesen Zweck angeschaffte voluminöse Micro-SD-Speicherkarte (32 GB) hat Scout bereits automatisch eine Dateistruktur angelegt mit zwei Ordnern für über die App gekaufte Karten(tile.dab) und solche Karten, die vom Tour Explorer auf das Smartphone exportiert werden (customtile.db). Ich klicke also auf „übertragen“, worauf sich ein Fenster öffnet mit der Ordnerstruktur auf meinem Notebook.

Aber wohin muss ich die Karte denn nun exportieren? Ich möchte sie doch auf mein Smartphone kopieren? Es hat den Laufwerkbuchstaben F. Doch dieser wird gar nicht angezeigt.

Lösung: Den Tour Explorer nochmal neu starten, denn er lief ja schon, als ich die USB-Verbindung am Smartphone aktivierte. Deswegen konnte er von dieser Verbindung noch gar nichts „wissen“. Computer sind halt von Natur aus doof - genau wie blutige Einsteiger. Nur wird das leider bisweilen in den Bedienungsanleitungen nicht bedacht, weil diese von „Experten“ geschrieben werden.

 

Eine Karte übertragen, zwei Tage?! 
Nach dem Neustart des TE erscheint das Smartphone als Laufwerk L und ich hangele mich durch den Ordnerbaum über Magic Maps bis hin zum Ordner customtiledb. Dort hinein muss die Karte von Niedersachsen. Der Kopiervorgang beginnt. Als nach über 80 Minuten erst drei Prozent fertig sind, breche ich ab. Das kann doch wohl nicht angehen, dass ein Kopiervorgang hoch gerechnet mehr als einen Tag  dauern soll ... 3 Prozent macht 80 Minuten, 100 Prozent machen???  Richtig: 44,44 Stunden. Fast zwei Tage.

Obwohl Scout meckert, es sei keine SD-Karte eingelegt, befinden sich am Ende der 80 Minuten doch drei durchnummerierte Dateien namens customtile.db mit je 2 GB bzw. 1,18 GB (wegen der abgebrochenen Übertragung) auf der SD-Karte. 5,18 GB bei 3 Prozent - da reicht ja selbst meine 32 GB große SD-Karte bei weitem nicht. Ich bräuchte 180 GB. Mindestens!

Als ich die Dateiübertragung erneut starte, meldet der TE: „Flyaway funktioniert nicht mehr“.

Ein paar Tage später versuche ich es nochmal mit einem Ausschnitt, lade den Track des Allerradwegs und exportiere die Karte. Die Datei custumtile.db ist 24 MB groß. Ich kopiere diese Datei auf die SD-Karte des Smartphones. Der Track wird mit der Karte gezeigt, aber nach dem Hineinzoomen ist die Karte verschwunden. Im Hintergrund ist schwach zu lesen: "Region nicht installiert".

Nach diesen Erlebnissen gebe ich auf und beschließe, zunächst einmal auf komoot zu setzen und es mit Scout und dem Tour Explorer später noch einmal zu versuchen, wenn diese Programme sich eines Tages einfacher bedienen lassen - vielleicht im nächsten Winter?! Es müsste doch möglich sein, die Bedienoberfläche so zu gestalten, dass eine weitgehend intuitive Bedienung möglich ist.

Beispiel: Löschen einer Tour aus der Tourenliste, die ich doppelt habe. Klicke ich auf die Tour, kommt ein Menü mit dem Unterpunkt "Bearbeiten". Klicke ich auf Einstellungen, passiert nichts. Klicke ich auf "Bearbeiten", öffnet sich ein neues Fenster. Auch hier kann man anscheinend nicht löschen. Ich hab es zufällig herausgefunden, wie das geht. Das Löschfeld versteckt sich im "Bearbeiten"-Menü am unteren Bildrand - aber leider außerhalb des Displays. Darauf muss einer erstmal kommen.  Dieter Hurcks (März 2013)

Magic Maps Tour Explorer 6

Scout - die App zum Tour Explorer - Tour Explorer 5

Übersicht: Fahrrad-Navigation mit GPS

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