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Elektrofahrräder weiter im Aufwind

Großes Interesse für E-Bikes auf der CeBIT und einige Neuheiten - auch auf der Hannover Messe 2013

Lange Schlangen bildeten sich des öfteren am Eingang zum E-Bike-Parcours von ExtraEnergy. Hier konnten CeBIT-Besucher sich eines der zahlreichen Pedelecs für eine Probefahrt aussuchen. Die Modellvielfalt ist gegenüber den vergangenen Jahren nochmals erheblich gewachsen. Darüber hinaus gibt es weitere Neuheiten rund ums E-Bike.

Ladestation für Elektroräder inklusive elektronischer Sicherung gegen Diebstahl. 

Das Panzerschloss dient nur der Sicherung auf dem Messestand. Hier ein Flyer mit Panasonic-Akku und zusätzlichem Ladeadapter. 

Große Modellvielfalt an Pedelecs und großes Besucherinteresse: E-Bike-Parcours von ExtraEnergy.

MENTORbike sorgt dafür, dass der Radler beim Training optimal gefördert, aber nicht überfordert wird.

 

 

Auf der Seite www.mapzero.eu kann die Software zur Reichweitenberechnung getestet werden.

 

Hannover Messe 2013
Auch auf der Hannover Messe gab es einige Neuheiten in Sachen Elektromobilität zu sehen. mehr

 

 

 

 

 

 

Damit den E-Bikern unterwegs der Strom nicht ausgeht, soll nach und nach ein System von Ladestationen auf der Grundlage des EnergyBus-Standards aufgebaut werden, an denen das Fahrrad zugleich gesichert ist. Wer etwa Mittags im Restaurant pausiert, kann während dieser Zeit seinen Akku nachladen. Damit dies künftig problemlos möglich ist, haben sich die meisten E-Bike- und Akkuhersteller auf einen gemeinsamen Standart geeinigt.

"USB-Stecker fürs LEV
Die Fahrräder, im Fachjargon als Leichtelektrofahrzeug bezeichnet (kurz: LEV), können an einem Bügel mit einem neu entwickelten Ladeschlosskabel angeschlossen und per Alarmanlage gesichert werden. Über dieses Kabel mit standardisiertem Stecker lässt sich außerdem der Akku, der zusätzlich mit einem Ladeadapter ausgestattet sein muss, an die Ladestation anschließen. Inzwischen gibt es Akkuhersteller, die den Adapter gleich in den Stromspeicher integriert haben. Per Schnell-Ladung kann man so unterwegs komfortabel "nachtanken" und seine Reichweite erhöhen. Wird das Kabel von einem Dieb gekappt, schlägt die Elektronik Alarm. Das Schloss funktioniert auch, wenn nicht geladen wird, und kann so das herkömmliche Schloss ersetzen.

Für die Zukunft ist angedacht, das System zu erweitern. So könnten Mitteilungen über Ladezustand und Diebstahlversuche übers Handy an den Besitzer übermittelt werden. Verleihsysteme könnten unabhängig von Öffnungszeiten und Ort agieren und dadurch wesentlich flexibler werden. Mithilfe des Ladeschlosskabels ließen sich Mietsysteme mit geringem Personalaufwand realisieren.

Auf der Homepage lesen wir: Für die LEV Branche ist  "EnergyBus" der entsprechende Standard und der "EnergyBus-Stecker" das Pendant zum "USB-Stecker". mehr

 

Testparcours umlagert 
Großer Andrang herrschte am E-Bike-Parcours von ExtraEnergy. Seit dem vergangenen Jahr ist die Modellvielfalt bei den LEVs wieder enorm gewachsen. Kaum ein Hersteller, der noch nicht auf den Pedelec-Express aufgesprungen ist.

Inzwischen scheinen die Elektrofahrräder auch bei den jüngernen Leute angekommen zu sein. Man spürte jedenfalls deutlich die Begeisterung, wenn es mit Motorunterstützung den kleinen Hügel hinauf ging.  mehr

 

Trainingsberater 
Ein Pedelec, ein Smartphone mit GPS und ein körpernahes Sensornetzwerk kombiniert MENTORbike zu einem intelligenten Outdoor-Assistenzsystem für mobiles Training. Ergänzt wird es durch eine intelligente Dienstplattform.

Das System speichert und visualisiert Daten und stellt Trainingspläne, Routen und Empfehlungen wie Pausenplätze, Aussichtspunkte, Ladestationen und S-Bahn-Stationen bereit.

Mit MENTORbike kann die körperliche Aktivität erstmals anhand physiologischer und physikalischer Daten (z.B. Herzfrequenz, erbrachte Leistung und Position) individuell gesteuert werden.

Auf der Homepage heißt es: "Desweiteren können anwender-spezifische Empfehlungen über elektronische und standortbezogene Dienste generiert werden, z.B. über Informationsveranstaltungen oder Bushaltestellen in der Nähe, die den Nutzer vor und nach dem Training unterstützen und motivieren.

MENTORbike erleichtert zudem Aktivitäten in der Gruppe, da die individuelle Steuerung eine Zusammenstellung und Abstimmung von Trainierenden unterschiedlicher Fitnesslevel ermöglicht. Dieser Aspekt wird auf eine virtuelle Gemeinschaft erweitert, indem Konzepte sozialer Netzwerke vom System bereitgestellt werden, um den Austausch mit Gleichgesinnten zu ermöglichen. Die innovative Zusammenführung von Medizin-, Informations- und Kommunikationstechnik mit Elektro-Mobilität eröffnet hierbei neuartige Anwendungsmöglichkeiten für die präventive und rehabilitative Gesundheitsförderung."
Quelle und mehr

Prognose-System für die Akku-Reichweite 
Top-Reell heißt ein "topographisches Reichenweitenprognosesystem für Elektromobile" - autos wie Fahrräder, das an der Hochschule Darmstadt in Kooperation mit ALL4IP Technologies entwickelt worden ist.

Auf der CeBIT war ein Prototyp der Anwendung im Einsatz mit einem Elektrofahrrad zu sehen.

In einer Smartphone-App namens MapZero wird auf einer Landkarte dargestellt, welche Ziele mit dem aktuellen Akkuinhalt erreichbar sind.

Anlass für die Entwicklung dieses Systems sind die noch relativ geringen Reichweiten der Akkus und die damit einhergehende Unsicherheit, ob ein angepeiltes Ziel mit dem aktuellen Akkuladezustand erreichbar ist. Aus diesem Grund ist eine genaue Reichweitenprognose sehr wichtig. Doch Prognosen sind derzeit nur ganz grob auf Grundlage von Erfahrungswerten möglich. Das soll sich ändern!

Auf der Homepage der Hochschule heißt es:

Ziel des Projekts „Top-Reell“ ist die Entwicklung eines Systems, das mit Hilfe einer Smartphone-App und einer Anwendung in der Cloud (Speicherplatz im Internet) der Fahrerin oder dem Fahrer mittels Kartenansicht präzise prognostiziert, wie weit der aktuelle Energiegehalt des Batteriespeichers noch reicht. Hierbei berücksichtigt das „Top Reell“-System topographische Streckendaten des Straßennetzes wie etwa Steigungen, klimatische Verhältnisse sowie das Fahrverhalten. An dem LOEWE-geförderten Projekt ist neben dem Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Hochschule Darmstadt die Adam Opel AG und das Darmstädter Ingenieurbüro All4IP beteiligt. Die h_da hat das Verfahren und die Software zur Berechnung des Energieverbrauchs des Fahrzeugs für das System entwickelt.

Quelle und mehr - ALL4IP Technologies

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