Besonders am Meer beim Radeln auf dem Deich herrscht oft starker Gegenwind

Wie lange hält das E-Bike auf einer Tour mit viel Gepäck durch?

Tipps, wie man die Reichweite optimal ausnutzt

E-Bikes erfreuen sich bei den Kunden einer immer größeren Beliebtheit. Die Verkaufsstatistiken besagen, dass der Anteil der Fahrräder mit Elektromotor im Vergleich zum Verkauf der klassischen Fahrräder mit jedem Jahr ansteigt. Zwar liegen die Verkaufszahlen für die klassischen Fahrräder immer noch höher. Der Anteil der E-Bikes steigt jedoch mit jedem Jahr. Noch vor einigen Jahren galt ein E-Bike noch als nicht wirklich attraktiv. Dies hat sich mittlerweile deutlich geändert. Menschen in jedem Lebensalter entscheiden sich für den Kauf eines E-Bikes.

Längere Touren mit dem E-Bike planen

Aufgrund der Motorunterstützung eignen sich die Fahrräder auch für längere Touren, bei denen Sie Gepäck mit sich führen. Es stellt sich die Frage, ob sich die Last auf die Leistung des Motors auswirkt und ob es möglich ist, die Akkukapazität zu erhöhen. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn Sie mehrtägige Touren planen und zwischenzeitlich keine Möglichkeit haben, den Akku nachzuladen. Für lange Touren mit dem E-Bike benötigen Sie nicht nur ein bequemes Fahrrad, sondern auch einen leistungsstarken Motor in Kombination mit einem starken Akku.

Akkulaufzeit mit dem Fahrverhalten aktiv beeinflussen

Es ist möglich, dass durch das Fahrverhalten die Akkulaufzeit zu beeinflussen. Dies gelingt mit folgenden Maßnahmen:

* eine niedrige Unterstützungsstufe wählen
* bei Rückenwind oder auf gerader Strecke ohne Unterstützung fahren
* den Akku möglichst nicht vollständig leer fahren

Weitere Optionen ergeben sich, wenn man sich für den Kauf eines leistungsfähigen Akkus mit einer hohen Leistung entscheidet. Die Leistung ist in kW angegeben. Akkus mit hoher Leistung von 500 kW gibt es für die meisten E-Bikes mit einem Aufpreis. Hilfreich ist es außerdem, wenn Sie sich für den Kauf eines zweiten Akkus entscheiden. Beeinflussen Sie mit dem Kauf des Fahrradmodells die Reichweite Ihres E-Bikes. Ein zweiter Akku und die Möglichkeit des externen Ladens vergrößern die Reichweite um das Doppelte.Gerade bei Trekkingrädern und Lastenrädern ist dies eine sehr gute Option.

Abnehmbarer Akku vs. integrierter Rahmenakku

Nicht alle Fahrräder bieten die Option des Akkutauschs. Nur bei Fahrrädern mit abnehmbarem Akku ist das externe Laden möglich. Darüber hinaus gibt es E-Bikes mit Rahmenakku. Hier sollte sich der Käufer vorab erkundigen, ob es möglich ist, den Akku auszutauschen. Wenn diese Option nicht besteht, lässt sich der Akku nur direkt im Fahrrad laden. Ein Wechsel ist oftmals teuer. Die Durchführung des Akkuwechsels erfolgt in der Regel durch einen Fachmann. Dies ist mit Zusatzkosten verbunden.

Auf das Gewicht des Fahrrades achten

Wenn auf längeren Touren Gepäck mit sich führt, sollte das Gesamtgewicht im Auge behalten. Jedes Fahrrad hat eine maximale Zuladung, die man schon aus Interesse an der eigenen Sicherheit nicht überschreiten sollte. Aber auch für die Leistungsfähigkeit des Akkus ist die Zuladung von Bedeutung. Je mehr Gewicht das Fahrrad transportieren muss, desto stärker fällt die Belastung des Akkus aus. Also nur die Dinge mit sich führen, die wirklich benötigt werden.

Die niedrigen Stufen nutzen

Letzter Tipp: Nur dann auf den höheren Stufen fahren, wenn die Strecke anspruchsvoll ist oder es gegen starken Wind geht. Die Kombination aus starkem Wind, einem starken Anstieg und einem hohen Gewicht des Fahrrades reduziert die Leistungsfähigkeit des Akkus extrem.

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